Ad Extremum

Ad Extremum Ad Extremum bedeutet bis zum äußersten. Das ist meine Motto (Bennie Lindberg) wenn es um Coaching

09/11/2024
Krafttraining, Widerstandstraining, Bewegung, körperliche Anstrengung, herumtoben, aktiv sein – Kraft als Komponente geh...
23/10/2024

Krafttraining, Widerstandstraining, Bewegung, körperliche Anstrengung, herumtoben, aktiv sein – Kraft als Komponente gehört definitiv zum Kindertraining, sollte aber auch im Alltag präsent sein: Im Bäume klettern, Räder schlagen, ringen – all das fehlt heutzutage vielen Kindern. Wenn die Eltern nicht dafür sorgen, wer soll es dann tun? Bewegung muss nicht immer wissenschaftlich angelegt sein, aber ohne Bewegung werden wir krank, und das wird teuer für uns alle. Wann wachen wir auf und beginnen, aktiv dagegen zu steuern?

Schulsport sollte beispielsweise täglich stattfinden, nicht nur wöchentlich. Sportvereine, die einen wertvollen Beitrag leisten, benötigen mehr Anerkennung und Unterstützung! Sport zu treiben, darf kein Privileg sein – es sollte eine Grundvoraussetzung für Alle sein.

Lange galt Krafttraining für Kinder und Jugendliche als schädlich, heute ist es Teil des Schullehrplans. Weshalb die Heranwachsenden profitieren – und was sich vom Training für Erwachsene unterscheidet.

Du möchtest jetzt oder bald einen Kraulkurs machen. Dann lese erst das hier!Jetzt ist wieder Herbst und es wird Zeit, di...
18/09/2024

Du möchtest jetzt oder bald einen Kraulkurs machen. Dann lese erst das hier!

Jetzt ist wieder Herbst und es wird Zeit, die Grundsteine für das nächste Jahr zu legen. Wenn du 2025 richtig flott Kraulschwimmen möchtest, ist JETZT der perfekte Zeitpunkt, um anzufangen.

Melde dich aber nicht sofort bei einem Kraulkurs an, denn das wäre als Anfänger ziemlich verschwendetes Geld. Und hier erkläre ich auch warum:

Kraulschwimmen sieht relativ einfach aus, aber du musst in einem Schwebezustand gleichzeitig Arme und Beine bewegen, ohne sehen zu können, was du im Wasser machst. Zusätzlich musst du in der Lage sein, ruhig zu atmen.

Wenn du sofort ins Wasser springst und versuchst zu kraulen, passieren zwei Dinge:

Du versuchst panikartig Luft zu bekommen. Dein Gehirn signalisiert, dass Überleben die höchste Priorität hat, und du kannst dich überhaupt nicht auf die richtige Technik konzentrieren.
Du lernst, dass mehr Kraftaufwand besser ist, um nicht unterzugehen. Das funktioniert vielleicht für 25 oder 50 Meter, aber dann gehen dir die Kraft und/oder die Puste aus. Noch schlimmer: Du übst falsche Bewegungen ein!

Dabei sollte lockeres Schwimmen nicht viel anstrengender sein als lockeres Spazieren. Wie lernt also ein Anfänger richtig gut zu kraulen?

Grundlagen verstehen: Du musst wissen, wie Kraulschwimmen funktioniert. Das lernst und verstehst du erfahrungsgemäß nicht in einer Stunde. Gleichzeitig musst du deine Linie folgen. Kraulschwimmen zu lernen ist ein bisschen wie Tanzen lernen. Es gibt viele verschiedene Arten zu kraulen, aber wie beim Tanzen gehören bestimmte Schritte zu bestimmten Stilen.

Bewegungen am Land üben: Wenn du die Grundlagen verstehst, musst du die Bewegungen und den Rhythmus auch an Land nachmachen können. Als Anfänger hast du hier den Vorteil, dass sich hoffentlich noch keine falschen Bewegungsmuster verfestigt haben. Oft haben z.B. schlecht schwimmende Triathleten hier größere Probleme als reine Kraul-Anfänger.

Gefühl entwickeln: Nachdem du die Bewegungen und den Rhythmus beherrschst, musst du ein Gefühl dafür entwickeln. Das geschieht weiterhin an Land und dauert seine Zeit. Wenn du zu früh ins Wasser gehst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du falsche Bewegungen einprogrammierst. Im Wasser siehst du kaum, was die Beine und Arme machen, und du musst dich auf das Atmen konzentrieren. Darum ist es entscheidend, fühlen zu können, was du im Wasser machst. Diese erste Teil kommt bei den meisten Kraulkursen leider viel zu kurz, aber das kann jeder für sich vorher üben!

Ins Wasser gehen: Erst wenn ein Gefühl für die Bewegungen und den Rhythmus entstanden ist, lohnt es sich, ins Wasser zu gehen. Hier fängt es damit an, dass du dich im Wasser wohlfühlen sollst. Wenn das geschafft ist, befasst du dich mit der richtigen Atmung und wie sich die Bewegungsabläufe im Wasser mit und ohne Atmung anfühlen.

Komponenten zusammenfügen: Nachdem du die einzelnen Komponenten des Kraulens geübt hast, stellst du alles langsam zusammen und schaffst es, ziemlich schnell und elegant die erste Bahn im Kraulstil zu absolvieren.

Kurze Distanzen schwimmen: Wenn du das geschafft hast, ist es wichtig, konzentriert zu bleiben und nur kurze Distanzen zu schwimmen. Erst z.B. 25 und später 50 Meter am Stück, immer mit einer kurzen Erholungs- und Konzentrationspause dazwischen. Das Tempo sollte so gewählt sein, dass du deine Bewegungen noch sauber steuern kannst – also nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam.

Schwimmtraining: Wenn du das dann ein paar Wochen oder Monate geübt hast, wird es Zeit für Schwimmtraining, aber das ist dann wieder ein ganz neues Kapitel.

Verbessere also gleich dein Wissen bezüglich Kraulschwimmen. Lerne den Rhythmus und die richtigen Bewegungsabläufe muskulär zu spüren. Übe so lange und so oft, wie du möchtest, genau wann du Zeit hast. Das alles lernst du im Koyawa Online-Kraulkurs (für € 59,00). Und wenn du dann ins Wasser gehst, bist du bestmöglich vorbereitet, um schnell und richtig gut Kraulschwimmen zu lernen.

Link: www.koyawa.com/online-kurse

Triathlon hat mein Leben in vielerlei Hinsicht geprägt. Zuerst als Hobbysportler, dann als Profi, und heute als Trainer ...
02/09/2024

Triathlon hat mein Leben in vielerlei Hinsicht geprägt. Zuerst als Hobbysportler, dann als Profi, und heute als Trainer und wieder als begeisterter Freizeitsportler. Letzte Woche wurde unsere zweite Tochter geboren, und irgendwie musste ich sofort daran denken, wie ähnlich die Gefühle und Erwartungen in solchen Momenten denen bei einem Ironman sind. Der erste Ironman ist immer ein Nervenkitzel, der nie ganz verschwindet, auch wenn mit der Zeit vieles vertrauter wird. Anfangs kann man sich kaum vorstellen, 226 Kilometer am Stück im "Racemodus" zu bewältigen. Später weiß man, was einen erwartet, und kann sich sogar auf das Kommende freuen. Natürlich ist die Geburt eines Kindes nicht mit einem Ironman vergleichbar, aber der Prozess weist erstaunliche Parallelen auf. Man wächst Tag für Tag mit den Aufgaben, und...

Weiterlesen: https://www.bennie-lindberg.com/

Es gibt nichts, was es nicht gibt! Gerade habe ich von einem neuen Trend gelesen: Strava-Auftragsläufer, -Radler oder -S...
26/08/2024

Es gibt nichts, was es nicht gibt!
Gerade habe ich von einem neuen Trend gelesen: Strava-Auftragsläufer, -Radler oder -Sportler. Ich weiß nicht, ob ich weinen oder lachen soll.

Wenn man selbst keine Zeit oder Lust hat, kauft man eine Strava-Trainingseinheit! Der Auftragsläufer loggt sich dann einfach in dein Profil ein und absolviert das Training, wobei er währenddessen etwas anderes tun kann. Je schneller und länger man unterwegs ist, desto höher ist die Kilometererstattung.

Hier bekommt ja der Begriff “Profisportler” eine gaaaanz andere Bedeutung. Es geht nicht mehr nur um erbrachte Ergebnisse, sondern nur um Arbeit. Vielleicht ist das geschäftlich die Zukunft?

Werbung: Wenn Sie eine außerordentlich f***e Person suchen oder unglaubliche Abenteuer auf Strava zeigen möchten, haben wir den passenden Sportler für Sie. Wählen Sie aus 500 verschiedenen Sportlern, von Profis bis Anfängern.

Ich kann nicht anders, als zu schmunzeln, wenn es Menschen gibt, die Sport nur als Statussymbol nutzen. Gleichzeitig finde ich es amüsant, dass jemand tatsächlich Geld dafür zahlt, dass jemand anderes Sport für ihn macht. Während meiner Profizeit wäre das sicherlich eine interessante zusätzliche Einnahmequelle gewesen, Aber hey...vielleicht ist das die Möglichkeit wieder Profisportler zu werden...LOL

Was für ein schöner Triathlontag wieder! Vielleicht nicht unbedingt wettermäßig, aber es war dennoch ein Wochenende voll...
18/08/2024

Was für ein schöner Triathlontag wieder! Vielleicht nicht unbedingt wettermäßig, aber es war dennoch ein Wochenende voller Action. Eines der faszinierenden Aspekte des Triathlons ist die Möglichkeit, dass Amateure und Profis auf derselben Strecke gegeneinander antreten und sich vergleichen können. Kein Wunder, dass Profis oft als Vorbilder dienen, und Amateure versuchen, deren Herangehensweise zu imitieren. Der Gedanke, dass das, was ein Profi tut, nicht falsch sein kann, ist weit verbreitet.

Lassen Sie uns den Unterschied zwischen Profis und Amateuren auf der Langdistanz betrachten, ohne die Definitionsfrage aufzugreifen, wer als Profi und wer als Amateur gilt.

Physiologie:

Ein Ironman-Triathlon wird oft im Bereich der aeroben Schwelle absolviert (nicht zu verwechseln mit der anaeroben Schwelle). Bei optimaler Kohlenhydratzufuhr sollte der Laktatspiegel dabei etwas über 2 mmol liegen und gegen Ende des Marathons leicht darunter. Theoretisch gibt es hier keinen Unterschied zwischen Amateuren und Profis. Allerdings sind bei gut trainierten Athleten die Schwellenwerte im Verhältnis zum Maximalbereich deutlich höher als bei weniger f***en Athleten. Das bedeutet, dass sie schneller sind und für einen Ironman weniger Zeit benötigen. Gleichzeitig führt dies zu einer höheren muskulären Belastung, die jedoch aufgrund des besseren Trainingszustands kompensiert wird.

Eine Randbemerkung: Ein Ironman-Sieger in Frankfurt oder ein Challenge-Sieger in Roth könnte am nächsten Tag unmöglich einen Ironman fast so schnell wie am Vortag absolvieren, da die Muskeln zu erschöpft wären. Doch wenn man es macht wie beispielsweise Jonas Deichmann (ich bin übrigens ein Fan), dann ist es praktisch wie eine andere Disziplin. Das Ziel ist nicht mehr, so schnell wie möglich zu sein, sondern es so oft wie möglich zu schaffen. Das ist vergleichbar mit Weitsprung und Hochsprung – zwei unterschiedliche Disziplinen, aber beide haben mit Springen zu tun.

Was bedeutet das?
a) Profis sind daran gewöhnt, sich zu quälen und stundenlang im richtigen Bereich und Tempo unterwegs zu sein. Dafür benötigen sie auch die meiste Energie. Je schneller du bist, desto mehr Energie brauchst du – das ist die einfache Formel.
b) Amateure haben oft Probleme mit der Tempoeinteilung und der passenden Energiezufuhr. Sie starten oft zu schnell und werden gegen Ende langsamer. Auch das Essen nach Gefühl ist ein häufiger Fehler bei Amateuren.

Coaching:

Einen Profi zu coachen ist fast ein Traum. Der Athlet setzt alles daran, den Trainingsplan zu erfüllen, kümmert sich um Schlaf, Ernährung, Massagen und alles, was die Regeneration fördert. Alle externen Faktoren, die das Training stören könnten, werden vermieden oder minimiert. Der Trainingsaufbau ist hier fast schon mathematisch. Die Herausforderung besteht darin, das richtige Gleichgewicht zu finden, um weder zu viel zu tun noch die Intensitäten und Umfänge falsch zu planen. Auch Wettkämpfe, Trainingslager und Reisen werden sorgfältig geplant und auf das Ziel abgestimmt.

Wie sieht es bei Amateuren aus? Da die Grenze zwischen Amateur und Profi oft verschwimmt, gibt es natürlich auch Amateure, die sich ähnlich wie Profis vorbereiten können, sowie Profis, die noch Amateure sind. Oft steht der Sport bei Amateuren jedoch an zweiter oder dritter Stelle, nach Studium, Beruf und/oder Familie. Die Zeit ist begrenzt, das Budget oft knapp, und es gibt ständig Interessenkonflikte. Für den Trainer ist das immer eine Herausforderung. Man muss immer im Hinterkopf behalten, dass der Körper keinen Unterschied zwischen mentalem und körperlichem Stress macht. Der Athlet trainiert, wann er Zeit hat, geht ins Trainingslager, wenn die Bedingungen oder das Budget es zulassen, und nicht immer dann, wenn es am sinnvollsten wäre.

Daher ist es keine gute Idee, einfach den Trainingsplan eines Profis zu kopieren oder nur die Hälfte oder ein Drittel davon zu machen. Die Voraussetzungen und die Physiologie sind einfach zu unterschiedlich.

Am Ende eines Wettkampfes sieht man oft sowohl Profis als auch Amateure, die unzufrieden sind.

In solchen Momenten solltest du dich fragen:

Habe ich heute mein Bestes gegeben? Wenn ja, dann solltest du zufrieden sein.

Wenn die Erwartungen höher waren, hattest du vielleicht nur einen schlechten Tag, irgendwo einen Fehler gemacht oder dich falsch eingeschätzt. Das ist leicht zu ändern für das nächste Mal.

Wenn du nicht dein Bestes gegeben hast, dann hast du noch einiges an Arbeit vor dir! Aber es kann auch sein, dass es nicht dein Ziel war, dann ist das auch in Ordnung!

Am Ende des Wettkampfes spielt es keine Rolle, ob du Profi oder Amateur bist. Jeder kann und sollte verdammt stolz auf sich sein – nicht nur auf den Wettkampftag, sondern auf den ganzen Prozess, der dich ins Ziel geführt hat!

Lassen Sie uns den Unterschied zwischen Profis und Amateuren auf der Langdistanz betrachten, ohne die Definitionsfrage aufzugreifen, wer als Profi und

Eine wirklich faszinierende Entwicklung heutzutage ist die Möglichkeit, Athleten überall auf der Welt zu verfolgen. Also...
12/08/2024

Eine wirklich faszinierende Entwicklung heutzutage ist die Möglichkeit, Athleten überall auf der Welt zu verfolgen. Also Coach fühlet es sich manchmal so an, als wäre man selbst dabei! 🌎

11/08/2024

Heute beim Joggen im Wald: Eine kleine Begegnung, die mich zum Nachdenken brachte...

Ich war am Nachmittag kurz im Wald joggen, als ein älterer Herr auf seinem Fahrrad leicht bergauf neben mir fuhr. Mit schwerem Atem sagte er: „Eine harte Übung, die Sie da machen.“ Überrascht antwortete ich: „Wenn man daran gewöhnt ist, ist es gar nicht so schlimm.“ Dabei bin ich jetzt nicht besonders fit und betreibe eigentlich nur etwas Gesundheitssport.

Dann fragte er: „Aber warum macht man das?“ Bevor ich antworten konnte, bog er ab. Diese Frage begleitete mich den Rest meiner Laufrunde, und ich dachte darüber nach, warum:

✅ Weil ich kann: Es ist ein Privileg, körperlich aktiv zu sein, und ich möchte es nutzen.

✅ Unabhängig vom Wetter: Egal ob Sonne, Regen oder Schnee – wenn ich trainieren möchte, dann tue ich es.

✅ Liebe zur Wärme: Heute hatten wir 31 °C, und ich genieße die Wärme in vollen Zügen.

✅ Fit im Alltag: Ich möchte nicht so schnaufen müssen wie der Herr auf dem Fahrrad neben mir. 😉

✅ Verantwortung gegenüber meiner Familie: Ich möchte die nächsten 20-30 Jahre geistig und körperlich fit sein – nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie. Das ist für mich eine Herzensangelegenheit.

Es gibt sicherlich noch viele weitere Gründe, aber das waren die 5 Gedanken, die mir spontan in den Sinn kamen!

bin gerade beim aufräumen von den "alten Zeiten" erinnert worden wenn Vorträge noch mit Overhead Projektoren gemacht wur...
12/07/2024

bin gerade beim aufräumen von den "alten Zeiten" erinnert worden wenn Vorträge noch mit Overhead Projektoren gemacht wurde. Gefühlt gar nicht lange her...aber doch mindestens 20 Jahre...das kommt jetzt in den Müll.

Die Entstehung von Topzeiten im Triathlon heutzutageNach den grandiosen Leistungen letzte Wochenende fragen mich viele L...
10/07/2024

Die Entstehung von Topzeiten im Triathlon heutzutage

Nach den grandiosen Leistungen letzte Wochenende fragen mich viele Leute: Wie ist so was möglich? Wie können die Athleten jetzt etwa 45 Minuten schneller sein als vor 10-20 Jahren?
Die Frage ist natürlich nicht mit eine Faktor zu erklären hier die wichtigsten:

Material

Bei Schwimmen muss man sagen hat sich wenig getan, die Zeiten bleiben von Jahr zu Jahr ziemlich konstant.
Beim Radfahren wird das Material immer besser (und teurer) aber die Game Changer ist der konsequente Umsetzung von Aerodynamikoptimierung, inkl. Optimierte Aeroposition
Beim Laufen haben wir natürlich die Carbon-Schuhe die bei den schnelleren Läufern schon viel bringen und natürlich der Rennanzug mit immer bessere atmungsaktiveren/kühlenden Materialen.

Ernährung

Früher lautete die Faustregel etwa 1 Gram Kohlenhydrate pro Kilogram Körpergewicht pro Stunde. Heutzutage schaffen einige sogar das Doppelte dank fortschrittliche Sporternährung während das Rennen. Das sorgt natürlich dann auch auf der Marathonstrecke für deutlich schnelleren Zeiten, da der tank später leer wird.

Psykologie

Einen Langdistanz Triathlon wird immer irgendwann hart, wenn du deine Grenzen erreichen möchtest. Wenn jemand es schon vorgemacht hast glaubst du das es möglich ist und die Schmerzen die du in diesen Moment spürst stufst du einfach als „normal“ ein.

Trainingswissenschaften und Talent

Triathlontraining ist sicher keine Weltraum-Wissenschaft. Viel Erfahrung und Wissen ist schon vorhanden. Wenn es immer mehr Menschen gibt die Triathlon ausüben kommen auch mehr Talente zum Triathlon die frühzeitig gut gecoacht werden. Das ist unglaublich wichtig.

Wetter und Topografie

Auch das Wetter muss stimmen. Von welche Richtung kommt der Wind. Kann ich vielleicht vorwiegend durch Wälder mit Gegenwind fahren und auf offene Felder mit Rückenwind dann ist es sicher schnell.
Wie ist der Temperatur? Zu kalt und der Wiederstand ist einfach zu groß, jeder der in Winter versucht hat schnell zu fahren weiss was ich meine. Wenn es zu warm wieder ist, ist das Risiko zu überhitzen groß und dann schaltet unsere Hirn einfach die Muskeln auf Sparmodus.
Eine flache Strecke denkt man schnell müsste am schnellsten sein aber es belastet einseitig der Muskulatur. Eine leicht wellige Strecke ist daher oft schneller es darf aber nicht zu technisch sein.

Streckenlänge:

Eine Ironman misst insgesamt 226 Kilometer (3,8 + 180 + 42,2), Je kürzer der Strecke umso schneller die Zeiten - das ist klar!

Wie können die Athleten jetzt etwa 45 Minuten schneller sein als vor 10-20 Jahren? Die Frage ist natürlich nicht mit eine Faktor zu erklären hier die wichtigsten:

Roth in neuen DimensionenMorgen verwandelt sich Roth erneut in eine Metropole des Triathlons, denn es ist wieder Challen...
06/07/2024

Roth in neuen Dimensionen

Morgen verwandelt sich Roth erneut in eine Metropole des Triathlons, denn es ist wieder Challenge-Tag! Dies sind die Tage im Jahr, an denen Roth im Rampenlicht des Triathlons steht.

Bereits jetzt zeichnen sich viele Gewinner ab. Es ist beeindruckend, was auf der Messe geboten wird. Während bei Ironman-Veranstaltungen die Messe schrumpft und im Grunde nur Ironman und seine Partner präsent sind, ist Roth bunt und wird immer professioneller. Es ist eine wahre Freude, über den Markt zu schlendern.

Aus triathletischer Sicht bin ich sehr beeindruckt von den Maßnahmen, die die Familie Walchshöfer im Vorfeld ergriffen hat, um das Rennen zu verbessern und fairer zu gestalten. Ich hoffe, dass wir morgen auf der Strecke das fairste Massenrennen aller Zeiten erleben werden (ich definiere dies einfach so, da es bei Starterfeldern von über 2000 Personen sehr schwierig ist, faire Bedingungen zu schaffen).

Ein weiterer Gewinner ist Jonas Deichmann. Es ist fantastisch zu sehen, wie er stets gut gelaunt und positiv die Massen begeistern kann. Dieses Jahr gibt es in Roth sogar 120 Challenge-Tage.

Einige Triathleten kritisieren Deichmanns Leistung, da sie ihre eigene Leistung in den Schatten stellt. Aber dafür gibt es absolut keinen Grund. Kein 14-15 Stunden Finisher in Roth würde sich z.B. mit Jan Frodeno messen. Die meisten Triathleten streben nicht nur danach, das Ziel zu erreichen, sondern auch so schnell wie möglich zu sein.

Bei Deichmann spielt das Tempo keine Rolle. Es geht darum, so viele Langdistanzrennen wie möglich nacheinander zu absolvieren. Dies kann man mit Sprungwettbewerben vergleichen. Das eine ist Hochsprung und das andere Weitsprung. Also zwei unterschiedliche Arten von Triathlon. Dementsprechend benötigt man dafür völlig andere physische und technische Voraussetzungen.

Trotzdem finde ich es super cool, was er macht, und das noch in Roth! Ich freue mich sehr auf den morgigen Tag!

Hier noch ein weiterer Dinosaurier-Bild, meine erste Zieleinlauf in Roth 1988, das Ziel war damals in der Gartenstrasse!

Genieße den MomentIm Sport ist es selten klar, wann du den Höhepunkt deiner Karriere erreichst. Oftmals besteht die Mögl...
02/07/2024

Genieße den Moment

Im Sport ist es selten klar, wann du den Höhepunkt deiner Karriere erreichst. Oftmals besteht die Möglichkeit, deine Leistungen kontinuierlich zu steigern. Selbst ein Olympiasieg oder ein Triumph beim Ironman oder Challenge kann durch einen weiteren Sieg übertroffen werden.

Wenn du nicht gewinnst, ist es noch herausfordernder zu bestimmen, wann du deinen persönlichen Höhepunkt erreichst. Es gibt stets zahlreiche Aspekte, die du sowohl im Training als auch im Wettkampf verbessern kannst.

Doch irgendwann erreichst du deinen Zenit. Das Leben wirkt gegen eine konstante Verbesserung. Die Lebensumstände können sich rasch ändern und das Älterwerden ist unausweichlich.

Beim Triathlon geht es oft um mehr als nur Bestleistungen oder Siege. Es geht um den Weg zur Perfektion, den Lebensstil und oft um extrem ehrgeizige Ziele wie die Qualifikation für Weltmeisterschaften.

Das Feiern von Erfolgen ist jedoch eine enorm wichtige Quelle für Motivation und Energie. Oft erkennst du erst im Nachhinein, dass du auf dem Höhepunkt deiner Leistung warst.

Gönne dir also auch Feierlichkeiten! Die “Teamsportler” wissen, wie es geht. Genieße und feiere jede Bestzeit oder Platzierung, die du erreichen kannst.

Lass es richtig krachen! Unterbrich kurz deine lange Reise zu deinem “ultimativen Ziel”, schau dich um… vielleicht bist du schon angekommen!

Hier ein paar Bilder von meine Bestleistung in Roth, ist auch ein paar Jahre her... 😊
Schwimmen: 52.25
Rad: 4.32
Lauf: 2.58

Adresse

Roth
91154

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00

Telefon

+491704488234

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