28/08/2026
Mit dem SUP am Rücken ging es mit dem Fahrrad von Kelheim nach Stausacker, gegenüber des Klosters Weltenburg.
Die „Weltenburger Enge“ ist Teil des Naturschutzgebietes „Weltenburger Enge, Hirschberg und Altmühlleiten“, seit 2020 als Nationales Naturmonument ausgezeichnet. König Ludwig I stellte die Weltenburger Enge 1840 unter Naturschutz.
Bis zu 80 Meter hohe Kalkfelsen ragen beidseitig der Donau auf. Sie entstanden vor rund 150 Millionen Jahren.
Es gibt große Felspartien: bayerischer Löwe, Stille Wand, Haken sind hier in den Fels eingelassen und die Lange Wand, an der man den Schutzheiligen Sankt Nepomuk findet. Die Donau verengt sich dort auf 110 m und hat eine Wassertiefe von 20 m.
Immer wieder sieht man Höhlen in den Kalksteinformationen, die illustre Namen haben
Auf der Mitte der Strecke bei der Wipfelsfurt ist die seichteste Stelle der Donau zwischen Ingolstadt und Regensburg.
Ab dort wird langsam die Befreiungshalle sichtbar, die über Kelheim thront. Auch sie ist auf Ludwig I zurückzuführen, er baute sie zwischen 1842 und 1863, den „teutschen Befreiungskämpfern gewidmet.
Es lohnt sich hinauf zu gehen, wenn man in Kelheim dort ausgestiegen ist, wo die Binnenwasserstraße Donau beginnt.
Die Befreiungshalle steht auf einem 18-eckigen, dreistufigen Sockel. Die Höhe der Statuen, die an die Volksstämme erinnern, die an der Völkerschlacht von Leipzig beteiligt waren, beträgt jeweils 580 cm.
Die Fahrt auf dem SUP war unsagbar schön. Die Donau hat bei dem derzeitigen Niedrigwasser eine sehr angenehme Strömung, es fahren nur kleine Holzbarken und keine großen Schiffe. Die Strudel sind bei Niedrigwasser leicht zu schaffen und man hat Zeit, sich die imposanten Felsen genau anzusehen.
Nach der Arbeit mit den Armen sind die Beine gefragt, wenn es hochgeht zur Befreiungshalle. Natur, Kultur - alles an einem Vormittag ❤️💪 Der Wanderweg nach Stausacker ist ebenfalls sehr schön. Mit der Fähre kann man dort übersetzen nach Weltenburg
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