17/08/2026
Mal eine kleine Bestandsaufnahme. Die Wohnung könnte größer sein. Der Kontostand sowieso. Der Körper ein bisschen definierter. Der nächste Urlaub dürfte auch langsam mal kommen. Und wenn wir schon dabei sind 😳 mehr Zeit wäre auch ganz nett.Kommt dir bekannt vor? 😉Wir Menschen haben ein erstaunliches Talent dafür, innerhalb kürzester Zeit aus einem „Wow, wie schön!“ ein „Ja, ist halt so“ zu machen.
Die neue Wohnung? Nach ein paar Wochen normal.
Der Job, den wir unbedingt wollten? Alltag.
Der Mensch an unserer Seite? Natürlich da.
Ein gesunder Körper, der uns jeden Morgen aus dem Bett trägt? Erwähnenswert wird der meistens erst, wenn irgendwo etwas schmerzt. Unser Blick wandert ziemlich zuverlässig zum nächsten Punkt auf der Wunschliste. Dabei könnten wir ihn auch mal in die andere Richtung drehen.
Santosha 😌 Zufriedenheit kann man übenIn der Yoga-Philosophie gibt es dafür einen Begriff: Santosha.
Santosha gehört zu den Niyamas des achtgliedrigen Yogaweges nach Patanjali und wird meistens mit Zufriedenheit übersetzt. Klingt zunächst ein bisschen nach: Sei zufrieden mit dem, was du has & stell keine Ansprüche. Ist aber überhaupt nicht gemeint. Du darfst Ziele haben. Du darfst Dinge verändern. Du darfst dir ein schöneres Zuhause wünschen, beruflich etwas erreichen wollen oder dir vornehmen, endlich diesen verdammten Kopfstand zu lernen 😉Santosha sagt nicht: Bleib stehen. Es erinnert uns nur daran, unser Glück 🍀 nicht permanent an den nächsten Haken auf unserer To-do-Liste zu hängen. Wenn ich erst …, dann bin ich zufrieden. Wenn ich fünf Kilo weniger wiege. Wenn ich mehr verdiene. Wenn endlich Urlaub ist.Wenn der Stress vorbei ist. Und kaum ist ein Punkt erledigt, steht der nächste schon bereit.Zack. Neues Ziel. Neues „Wenn ich erst …“.Vielleicht fehlt gar nicht so vielDankbarkeit verändert nicht automatisch dein Leben. Aber sie verändert den Blick auf dein Leben. Und das ist ein ziemlich großer Unterschied. Denn natürlich gibt es Dinge, die schwierig sind. Dinge, die wir ändern wollen oder sogar ändern müssen. Santosha bedeutet nicht, Probleme schönzureden. Es bedeutet nur, dass neben all dem, was gerade nervt, fehlt oder schwierig ist, gleichzeitig ziemlich viel Gutes existieren kann. Nur nehmen wir das häufig nicht mehr wahr. Wann hast du zuletzt ganz bewusst gedacht:Wie schön, dass mein Körper das alles mitmacht? Wie schön, dass da jemand ist, den ich jederzeit anrufen kann?Wie schön, dass ich heute Morgen einfach aufstehen und meinen Tag beginnen konnte?Nicht besonders spektakulär. Aber vielleicht liegt genau da der Punkt. Drei kleine Santosha-Experimente für deinen Alltag Du brauchst dafür weder Räucherstäbchen noch ein neues Dankbarkeitstagebuch mit Goldprägung. 😉
1.Erwisch dich beim MeckernWir machen es alle.Zu warm. Zu kalt. Zu voll. Zu teuer. Zu anstrengend. Zu wenig Zeit. Versuch einmal, dich einen Tag lang dabei zu erwischen.Nicht verbieten.Nicht bewerten. Einfach registrieren: Aha. Schon wieder mein Blick auf das, was gerade nicht passt. Und dann stell dir eine einzige Gegenfrage: Was ist gerade trotzdem gut?Das reicht schon.
2.Drei Dinge.Jeden Abend. Bevor du schlafen gehst, denk an drei Dinge, die an diesem Tag gut waren. Und nein, es müssen keine lebensverändernden Ereignisse sein. Der Kaffee in der Sonne. Ein gutes Gespräch. Eine Yogastunde 😉Ein Körper, der heute funktioniert hat. Jemand, der dich zum Lachen gebracht hat. Unser Gehirn ist ziemlich talentiert darin, Probleme festzuhalten. Dann können wir ihm ruhig ein bisschen Training in die andere Richtung geben.
3.Mach aus Dankbarkeit etwasUnd jetzt kommt der Teil, den ich besonders schön finde 🥰Dankbarkeit muss nicht bei uns selbst aufhören.Wenn wir wahrnehmen, wie viel wir haben, können wir auch überlegen:Was davon kann ich weitergeben?Zeit?Aufmerksamkeit?Hilfe?Geld?Oder einfach die Bereitschaft, bei etwas mitzumachen, das anderen zugutekommt?Und genau da verlassen wir für einen Moment die Theorie.Yoga ohne Matte? Ja, bitte! 🧡Kleine Klarstellung, bevor ich am Sonntag mit 20 Yogamatten unter dem Arm auf der Wiese stehe 😳 Bitte bringt eure Matte mit! 😄„Yoga ohne Matte“ ist im übertragenen Sinne gemeint. Denn Karma Yoga ist das Yoga des Handelns – Yoga also, das nicht auf der Matte endet, sondern sich darin zeigt, was wir für andere tun. Was genau hinter Karma Yoga steckt? Das heben wir uns für einen der nächsten Newsletter auf 😬🧡Am kommenden Sonntag, 23.08.2026 um 12 Uhr möchten wir Santosha & Karma Yoga nämlich nicht nur besprechen. Wir möchten es machen.Mehrere Yogalehrerinnen der YogaLiebe🧡 sind gemeinsam mit euch draußen auf der Wiese am Festspielhaus & wir sammeln für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Kreis Recklinghausen. Der Dienst begleitet Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Ehrenamtliche schenken diesen Familien etwas unglaublich Wertvolles: Zeit, Unterstützung & Entlastung im Alltag. Und wir können an diesem Sonntag gemeinsam einen kleinen Beitrag dazu leisten.
Karma Yoga – Yoga ohne Matte? Ja, bitte!📅 Sonntag, 23.08.2026⏰ 12 Uhr📍 Wiese am Festspielhaus 🧡 zugunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Kreis RecklinghausenBring deine Freunde mit. Deine Familie. Nachbarn. Lieblingsmenschen. Oder jemanden, der mit Yoga eigentlich „so gar nichts anfangen kann“. 😉Je mehr Menschen auf dieser Wiese stehen, desto besser.
Sollte das Wetter nicht mitspielen, verschieben wir auf Sonntag, 30.08. um 12 Uhr. Vielleicht ist Santosha am Ende nämlich gar nicht kompliziert 😌Sehen, was da ist. Es wertschätzen & manchmal etwas davon weitergeben 🧡