02/06/2026
ZURÜCK ZU DEN EIGENEN WERTEN.
Nach intensiver Analyse stellt sich der SV Kleestadt sportlich neu auf und setzt auf Zusammenhalt, Identifikation und einen klaren Weg.
Die Saison 2025/26 entsprach nicht unserem Anspruch. Nach einer ordentlichen Hinrunde waren wir im Soll, verloren jedoch in der Rückrunde zunehmend den Fokus.
„Wir haben im Laufe der Saison den Fokus verloren. Zu oft war am Ende jeder mehr mit sich selbst beschäftigt als mit dem Verein und der gemeinsamen Sache – und davon nehmen wir uns in der sportlichen Leitung ausdrücklich nicht aus“, erklärt Colja Wesp.
Die vergangenen Monate wurden intensiv aufgearbeitet. Die Ergebnisse dieser Analyse führten schließlich zu einer sportlichen Neuausrichtung.
Mit Nils Herdt als neuem Spielertrainer und Marius Trautmann als Co-Trainer setzt die Viktoria bewusst auf einen Weg, der wieder stärker von Zusammenhalt, Identifikation und SVK-DNA geprägt sein soll.
„Der SV Kleestadt ist mein Heimatverein. Mir ist wichtig, dass wir wieder eine Mannschaft werden, die füreinander einsteht, sich mit dem Verein identifiziert und gemeinsam an einem Strang zieht“, sagt Herdt.
Parallel dazu läuft der personelle Umbruch bereits auf Hochtouren. Acht Neuzugänge stehen für die kommende Saison fest, weitere Personalien sind bereits fixiert und werden in den kommenden Wochen vorgestellt.
„Unser Ziel ist es, dass der SV Kleestadt wieder über Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und Identifikation wahrgenommen wird. Wir wollen, dass jeder, der für die Viktoria aufläuft, Verantwortung übernimmt, den Verein mit Stolz vertritt und versteht, was es bedeutet, dieses Trikot zu tragen. Wenn uns das gelingt, werden die sportlichen Ergebnisse folgen“, betont Wesp.
Dabei ist den Verantwortlichen bewusst, unter welchen Rahmenbedingungen sich die Viktoria bewegt.
„Ohne große finanzielle Mittel braucht es in der heutigen Kreisoberliga Überzeugung, Zusammenhalt und manchmal auch ein Stück Fantasie, um dauerhaft konkurrenzfähig zu sein. Genau deshalb müssen wir als Verein enger zusammenrücken und unsere Stärken wieder auf den Platz bringen.“
Der erste Schritt ist gemacht. Weitere werden folgen.
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