16/10/2019
„Ich wünschte, meine Eltern hätten mich mal früher in den Turnverein gesteckt, wer weiß, was für ein Sportler ich heut geworden wäre.“ oder
„Ich wünschte, ich hätte Skateboarding schon früher für mich entdeckt. Welches Level ich heute erreicht hätte.“
Wie oft habe ich schon solche Sätze gehört?
Nun, wir wollen keine Elite-Sportler heranzüchten. Unser primäres Ziel ist es, eine Möglichkeit zu finden, Bewegung langfristig zum Teil des Lebens der Kinder zu machen. Unabhängig vom Level. Trotzdem bestätigt auch die Forschung: Die besten Sportler werden die Generalisten. Die vielseitigen Sportler. Jene, die in ihrer Kindheit bereits viele Sportarten und Bewegungsformen ausprobiert und sich erst später spezialisiert haben. Denn keine eine Sportart deckt alle athletischen Aspekte ab. Turner beispielsweise sind Meister der Innenwahrnehmung, müssen sie doch die relative Position ihrer Gliedmaßen bei jeder Bewegung kennen, aber haben vergleichsweise miserable Außenwahrnehmung. Eine Fähigkeit, die in Mannschaftssportarten wie Basketball ausgeprägt werden würde.
Unsere Lösung ist es, die Kinder früh mit vielen Sportarten zu konfrontieren. Nicht nur lernen sie früh, was sie genau anzieht und was eher abstößt, sondern sie nehmen auch die jeweiligen sportartspezifischen Fähigkeiten mit und entwickeln etwas, das sich als unbezahlbar in ihrer weiteren Laufbahn herausstellen wird:
eine generelle BEWEGUNGSFÄHIGKEIT.
- Martin
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