Dan Ju-Jutsu, 1. Dan Judo - war Träger des grünen Gürtels in Karate, als er 1981 Moshe Kastiel traf, von der Weltanschauung und Effektivität des Ninjutsu überzeugt wurde und mit seinem Ninjutsu-Training angefangen hat. Shihan Moshe Kastiel, hat die Kampfkunst des Ninjutsu in Deutschland in der Zeit 1982 – 1990 etabliert und ist seinerseits Schüler von Shihan Doron Navon, des ersten Nicht-Japaners,
der von Hatsumi Sensei den Shidoshi Grad bekam. Philipp Matsiridis hat bis 1991 intensiv unter der Leitung von seinem Lehrer Moshe Kastiel trainiert und die meisten Tai-Kai’s von Hatsumi Sensei sowie Seminare von vielen anderen Ninjutsu-Meistern besucht. Im Februar 1990 leitet er eine Trainingsgruppe von ca 50 Schülern im Sport- und Erholungszentrum SEZ in der Lehninallee und im April 1990 beginnt er parallel mit ca 80 Schülern in der Heinrich-Mann-Alle in Potsdam zu trainieren. Im Juni 1991 beginnt er Schüler zu trainieren, die es nicht so einfach haben, nach Berlin zu kommen, in der Sporthalle der Agraringenieurschule in Oranienburg. Im Juli 1992 besteht er erfolgreich in Luxemburg den Sakki – Test, wird Shidoshi und Mitglied des Shidoshi-Kai. Im gleichen Jahr leitet er eine Gruppe in der Fitness Factory in Schöneweide und gleichzeitig trainiert er mit wenigen zielbewussten Schülern im Waldschlößchen in der Stahnsdorferstrasse.
1995 folgt eine neue Gruppe in der Fitness Oase Babelsberg und 1997 eine im Fitness Center FIT 2000 an der Ruhlsdorferstrasse in Stahnsdorf. Gleichzeitig trainiert er eine Gruppe im Squash 2000 in der Persiusstrasse in Belin-Friedrichshain.
1998 kehrt er in seine Heimat zurück, eröffnet in Athen ein Dojo und gründet Bujinkan Dojo Hellas. Der Drang nach mehr Wissen in Sachen Kampfkunst schickt ihn wieder als Schüler auf die Matte und so erwirbt er den 1.Dan in Judo und den 1.Dan in Ju-Jutsu und gleichzeitig die Lizenz des staatlich anerkannten Trainers in diesen Kampfsportarten.
2005 unterrichtet er auf Cypern im Rahmen der World Convention der WMAS (World Martial Arts) und wird Mitglied der WMAS – Assoziation auf Lebenszeit.
2006 wird er von Hatsumi Sensei mit dem 10. Dan als Shihan anerkannt.
2010 kehrt er wieder nach Berlin zurück und übernimmt die Leitung der Potsdamer Gruppe, die während seiner langjährigen Abwesenheit von seinem Schüler Shidoshi-ho Martin Freudenmann, 2.Dan, weiter geleitet wurde. Nach über 35 Jahren Erfahrung in den Kampfkünsten vertritt Philipp Matsiridis die Meinung, dass eine Kampfkunst, und damit ist nicht nur Ninjutsu gemeint, nicht zur theoretischen Kampf-Kunst-Geschichte entarten kann, sondern lebendig und real weitergegeben werden sollte. Wir müssen alle, als Schüler der Kampfkünste versuchen, solange wir uns auf dem Pfad des Kriegers befinden, die Gelegenheit nutzen, um unsere kleinbürgerlichen Schwächen abzuschütteln, endlich erwachsen zu werden und uns selber kennenzulernen. Der Kampf wird schließlich nur gegen das eigene „ich“ geführt! Wir müssen alle verstehen, dass das magische Geheimnis zum Erfolg auf diesem Weg nichts anderes ist, als harte Arbeit, Ausdauer, Geduld und ein wenig Improvisation. Ich bin der Meinung, das ist der einzige Weg, Gleichgewicht in allen Aspekten unseres Lebens, privat, gesellschaftlich und beruflich, zu erlangen und so den schwarzen Gurt … im Leben zu erobern! Ich weiß, das ist leicht gesagt und schwer getan, aber …
„Es ist nicht so wichtig zu wissen, was man tun kann, vielmehr das zu tun, was man kann! Was ist Ninjutsu:
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Ninjutsu ist eine sehr alte Kampfkunst, die vor ungefähr 1.500 Jahren in der kriegreichen mittelalterlichen Periode des feudalen Japans erschien. Es beinhaltet Techniken sowohl des unbewaffneten Kampfes als auch solche, die für den Waffenkampf geeignet sind. Das bekannteste Kapitel von Ninjutsu ist das Taijutsu, das ist die Lehre des korrekten Körpereinsatzes beim Kämpfen. Hier lernt man, seinen Körper als Ganzes zu benutzen und nicht nur seine Glieder zu bewegen. Die Basis der Ausbildung, zumindest in den Anfangsstadien, ist die Bewegung, das Tai Sabaki. Aus technischen Trainingsgründen ist es heute so, dass der Schuler erst das Taijutsu richtig lernen muss, bevor er seine Ausbildung mit den Waffen anfängt. Früher war das eher umgekehrt der Fall, da man gezwungen war, mit den Waffen sicher umzugehen. Folglich wurde das Taijutsu durch die Waffenerfahrung geprägt. Es sind neun unterschiedliche Schulen (Ryus) bekannt, die in direkter dokumentierter Relation mit jeweiligen Soke stehen. Ninjutsu ist nicht einfach eine geheime Kampfkunst, die eine außerordentlich gute Selbstverteidigung sicherstellt, sondern steht in direktem Bezug mit Themen der asiatischen Medizin, des Hypnose, der Heilkunde, der Philosophie und der Religion. Das Ninpo ist etwas viel mehr als die Kunst des Krieges und des Duell-Kampfes. Es ist eine Lebensart und Anleitung zur positiven Betrachtung der Dinge, mit dem Ziel jenen Weg zu schlagen, der uns zur friedlichen und harmonischen Koexistenz mit der Natur und mit uns selbst fuhrt. Es ist der friedliche Weg des Kriegers, das Bushido, der in der kriegerischen Dimension der Kunst nicht nur das Mittel für die Realisierung seines Zieles sieht. Der Krieg wird letztendlich nur gegen das eigene “Ich” und für die Erziehung vom Körper und Geist geführt. Die Feder und das Schwert sind hier zwei gleichwertige Werkzeuge. Das wahre Ninpo ist nur für diejenigen, die deren Geduld und Ausdauer entwickeln wollen, um auf dieser Art und Weise bessere Wege für ein glückliches und sicheres Leben zu finden.
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“In dieser Welt des Nichts muss man durch die wahre Natur der menschlichen Logik, des Wissens oder des Bewusstseins sehen. Man muss Entscheidungen treffen und diese in Taten umwandeln.”
- Soke Masaaki Hatsumi