Fortuna Babelsberg e.V.

Fortuna Babelsberg e.V. Sportmannschaft Die Potsdamer SED-Zeitung Märkische Volksstimme fungierte dabei als so genannter Trägerbetrieb. Zu Beginn der Saison 1961/62 musste die 1.

Geschichte
1946 bis 1990

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der darauf folgenden Auflösung aller Vereine musste sich der Sport wieder neu organisieren. In Babelsberg entstand so 1946 unter anderen die Sportgruppe Babelsberg, die von ehemaligen Mitgliedern mehrerer bisheriger Vereine gegründet wurde. Zu ihnen gehörten die SpVgg Potsdam 03, die 1948 auch in der SG Karl Marx Babelsberg eine direkte Fort

setzung fand und der VfL Eintracht 06 Babelsberg, der 1906 als Concordia 1906 Babelsberg gegründet worden war.[1][2] 1948 erreichte die Sportgruppe Babelsberg einen ersten Erfolg, als sie als brandenburgischer Vizemeister an der Endrunde um die Ostzonenmeisterschaft teilnahm. Dort unterlag sie jedoch in der ersten Runde Einheit Meerane.[3] 1949 errang die Mannschaft die brandenburgische Fußballmeisterschaft gegen die BSG Franz Mehring Marga. Während in der Endrunde der Ostzonenmeisterschaft erneut die Meeraner in der ersten Runde die Endstation bedeuteten, sicherte die Meisterschaft auch die Qualifikation für die Oberliga, die höchste Spielklasse der DDR.[1] Nach der Umstellung des DDR-Sports auf Betriebssportgemeinschaften (BSG) bildete sich die bisherige Sportgruppe im September 1949 in die BSG „Märkische Volksstimme“ Babelsberg um. Nach Gründung zentraler Sportvereinigungen wurden die Babelsberger der Sportvereinigung Rotation (Verlags- und Druckwesen) unterstellt, und die BSG trat fortan unter dem Namen Rotation Babelsberg auf. In der Saison 1950/51 wurde Rotationsstürmer Johannes Schöne mit 38 Treffern Torschützenkönig der Oberliga[4], ein Rekord, der nicht mehr gebrochen wurde. Mit drei Einsätzen in der Fußballnationalmannschaft der DDR im Jahre 1954 ist Schöne auch der erfolgreichste der drei Nationalspieler, die Rotation Babelsberg stellte. Bereits 1952 kam Karl-Heinz Wohlfahrt auf zwei Länderspiele, 1956 folgte Willi Marquardt mit einem Einsatz für die DDR-Nationalmannschaft.[1] 1953/54 erreichte die Mannschaft mit Platz 5 ihre beste Platzierung in der Oberliga. Erfolgreich waren auch die Nachwuchsmannschaften von Rotation. So holte die Jugendmannschaft 1955 den FDGB-Pokal, die Junioren wurden 1956 DDR-Landesmeister.[2] Nach neun Jahren in der höchsten Spielklasse stieg Rotation am Ende der Saison 1958 in die DDR-Liga ab.[1]

In den folgenden Spielzeiten belegte die BSG die Plätze 3 und 10. Mannschaft zum neu gegründeten SC Potsdam delegiert werden, der anschließend den Ligaplatz der BSG Rotation einnahm. Ursache war der Anfang 1961 unternommene Versuch, die Talentförderung im DDR-Sport zu verbessern. Deshalb wurden neben den schon bestehenden Sportklubs neue Sportklubs in den Städten Neubrandenburg, Frankfurt (Oder) und auch Potsdam gegründet. Um eine Fußballsektion aufzubauen, wurde ein Großteil der Rotations-Spieler zum Sportclub Potsdam delegiert. Da das Ziel Aufstieg in die Oberliga nicht erreicht werden konnte, wurde die Fußballsektion des SC im Januar 1966 wieder aufgelöst und die Mannschaft in die BSG Motor Babelsberg eingegliedert. Im Januar 1961 zum SC Potsdam delegierte Stammelf:

Wendorff
Rössel, Pillau, Pollaene
Jacob, Pooch
Benkert, Aldermann, Kochale, Borowietz, Geserich

Die BSG Rotation musste ab 1961 anstelle ihrer bisherigen 2. Mannschaft in der drittklassigen II. DDR-Liga weiterspielen.[5] Mit Abschaffung der II. Liga 1963 fand sich Rotation Babelsberg in der Bezirksliga Potsdam wieder.[1] In der Folge bestimmte ein ständiger Auf- und Abstieg zwischen Bezirksliga und Bezirksklasse, 1984 sogar der Abstieg in die Kreisklasse, das sportliche Geschehen.[2] Zwischenzeitlich war die BSG Rotation am 3. Mai 1969 in BSG DEFA Babelsberg umbenannt worden.[1] Nach dem 1986 angeordneten Umzug vom Karl-Liebknecht-Stadion auf den Stern-Sportplatz im gleichnamigen Wohngebiet stieg man in der Saison 1986/87 wieder in die Bezirksklasse auf.[2]
1990 bis heute

Mit der politischen Wende von 1990 und der damit verbundenen wirtschaftlichen Veränderungen konnten die Betriebssportgemeinschaften in ihrer bisherigen Form nicht weiter bestehen. Da jedoch nun wieder die Gründung von bürgerlichen Vereinen möglich wurde, gründeten Mitglieder der bisherigen BSG DEFA den Verein Fortuna Babelsberg. Der ersten Mannschaft gelang 1992 zunächst der Aufstieg in die Landesliga Brandenburg, zwei Jahre später sogar in die höchste brandenburgische Spielklasse, die Verbandsliga.[2] Nach fünf Jahren stieg die Mannschaft wieder in die Landesliga ab. 2010 zählte Fortuna etwa 360 Mitglieder, die in drei Männer-, zwei Senioren-, neun Junioren- und einer Juniorinnen-Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen.[2]
Bekannte ehemalige Spieler

Rotation-Nationalspieler der DDR
Karl-Heinz Wohlfahrt; 2 Spiele, 1952
Johannes Schöne; 3, 1954
Willi Marquardt; 1, 1956

Rekordspieler der Oberligamannschaft Rotation
Johannes Schöne; 214 Spiele von 1950 bis 1958 (Torschützenkönig)
Karl-Heinz „Schupo“ Tietz; 203, 1949/56
Werner Gießler; 191, 1949/57
Harry Adam; 190, 1950/58
Karl-Heinz „Schrippe“ Schröder; 139, 1949/57
Klaus Selignow; 139, 1951/58
Hans Wolfrum; 133, 1949/54
Erwin Gießler; 115, 1949/57
Werner Hagen, 104, 1952/57
Gerhard Hieronymus; 102, 1949/58
Heinz Schuster; 102, 1950/55

Stadion

Fortuna Babelsberg trägt seine Heimspiele auf der Sportanlage Am Stern in der Newtonstraße aus.

+++ 2. Männer +++
13/06/2026

+++ 2. Männer +++

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13/06/2026

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+++ 3. Männer +++Die Dritte in Unterzahl von 0:2 zum 2:212.06.2026 Geschrieben von Gert Laßmann1.Kreisklasse: Fortuna Ba...
12/06/2026

+++ 3. Männer +++

Die Dritte in Unterzahl von 0:2 zum 2:2

12.06.2026 Geschrieben von Gert Laßmann

1.Kreisklasse: Fortuna Babelsberg III – Juventas Crew Alpha 2:2 (0:1)

Auf dem Sportgelände „Am Stern“ standen sich am Freitagabend Fortunas Dritte und Ortsnachbar Juventas Crew Alpha gegenüber. Doch hatte Petrus wenig Einsehen und es schüttete reichlich vom Himmel, was die Natur freute, aber Spieler und Zuschauer weniger. Trotzdem trotzten rund 50 Zuschauer bei diesem Ortsderby den ungemütlichen Wetterbedingungen. Die Gäste gingen mit ihren jungen schnellen Leuten als leichter Favorit in diese Partie, noch dazu, wo einige Spieler der Gastgeber fehlten, die zum deutschen Supercup der Ü-32 in der Nähe von Stuttgart weilten.

Doch erstaunlicherweise zeigte dies das Spiel nicht. Zwar waren die Spielsysteme unterschiedlich, denn die Gäste versuchten mit weiten langen Bällen auf ihre schnellen Spitzen zum Erfolg zu kommen, während die Hausherren das von ihnen gewohnte technisch gute Kurzpassspiel bevorzugten, die erwartete Favoritenstellung gab es nicht. Ja, das Fortuna Spiel war sogar das Gefährlichere. Immer wieder tauchten die Offensivspieler vor dem Gehäuse vom JCA auf, sündigten aber mit ihren Tormöglichkeiten bzw. Keeper Stephan Schulz bot sein ganzes Können auf, um Einschläge zu verhindern. Allerdings „übertrieb“ es die Babelsberger Offensive auch manchmal mit dem Kurzpassspiel im Strafraum oder den Dribblings. Hier wäre in manchen Situationen der klare Abschluss sicher besser gewesen.

So blieb es aber in der guten ersten halben Stunde torlos, obwohl Fortuna auf Grund der Chancen hätte in Führung liegen müssen. Und da Schieri Emil Schütz eine großzügige Linie fuhr, gab es in der 33.Minute die 0:1 Führung für Alpha durch Besmir Harizi. Allerdings waren die Umstände für die Gastgeber ärgerlich. Markus Goede wurde beim Dribbling im Strafraum von den Beinen geholt, aber der Pfiff blieb aus und der weite Befreiungsschlag landete am Fortuna Sechzehner, wo sich der Torschütze den Ball mit viel zu hohen Bein von Tobias Pohlschmidts Kopf angelte und aus 12 m links unten einschoss. Der Treffer galt, zum durchaus verständlichen Ärger der Hausherren. Auch zwei weitere „mögliche“ Strafstöße (Foulspiel, Handspiel) fielen in der Bewertung nicht zu Gunsten von Fortuna aus und wurden „nur“ als Freistöße an der Strafraumkante gegeben, die Keeper Stephan Schulz aber mit guten Paraden entschärfte. So blieb es bis zum Halbzeitpfiff bei der knappen und durchaus etwas glücklichen Führung der Gäste, die in der Pause „freimütig“ bestätigten, dass es zwei, drei Elfmeter für Fortuna hätte geben Können/müssen.

In der zweiten Hälfte keine Änderung der Spielweise. Lange Pässe in der Art „Kick and Rush“ bei Alpha, Kurzpassspiel bei Fortuna. Und letzteres rächte sich in der 54.Minute als auf der linken Abwehrseite zu viel Kleinklein auf engstem Raum versucht wurde. Der Ball ging verloren und Ramazan Öczan erhöhte auf 2:0 (54.). Das war vom Spielverlauf schon bitter für Fortuna und es sollte noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, denn nur zwei Minuten später sah Patrick Wolff nach einem Foulspiel die Gelb/Rote Karte. Die Babelsberger fortan für über eine halbe Stunde nur noch zu zehnt.

Nun wurde das Spiel nach beiden Seiten noch offensiver. Fortuna musste in Unterzahl und dem Bemühen um das Anschlusstor Räume anbieten, die die schnellen Spitzen der Gäste mehrfach nutzten, doch Torhüter Rene Oschmann war, auch im eins gegen eins, mehrfach nicht zu bezwingen. Und das gab der Mannschaft Rückhalt, die sich in der 76. Minute mit dem 1:2 Anschlusstor belohnte, als Markus Goede per Kopf zur Stelle war.

Nun wogte die Partie hin und her und bis in die Nachspielzeit gab es Chancen auf beiden Seiten. In der ersten Nachspielminute gab es dann Foulelfmeter für Fortuna und Torjäger Markus Goede ließ sich die Chance zum verdienten 2:2 Ausgleich nicht entgehen. Ja, es hätte beinahe noch einen Sieg gegeben, als Stefan Geißler in der allerletzten Minute in eine gute Schussposition gebracht wurde, doch sein Abschluss ging knapp über die Latte. Unmittelbar danach war Schluss und Markus Goede durfte sich über die Torjägerkrone der 1.Kreisklasse freuen.

Das Spiel war auch ein gutes Beispiel dafür, wie schwer es für einen Schiedsrichter ohne Assistenten ist, bei Regen und Flutlicht genau zu sehen, ob eine Aktion im Strafraum oder gerade noch davor war. Jedenfalls war nach dem Spiel die „leichte Aufregung und Unzufriedenheit“ über die eine oder andere Entscheidung längst verflogen und es gab freundliches Schulterklopfen von den Spielern, die es (naturgemäß) hier und da anders gesehen hatten.

Mit diesem durchaus erfreulichen „1.Kreisklasse Abschiedsspiel“ geht Fortunas Dritte in die Sommerpause und hat, in Anbetracht des „Altersdurchschnittes“, auf eigenen Wunsch für die 2.Kreisklasse gemeldet. Wünschen wir dem Team eine möglichst verletzungsarme und erfolgreiche Saison 2026/2027.

+++Altherren Ü32 +++Ende Tag 1. Platz 1 aber ein Spiel mehr als Tabellenplatz 2.
12/06/2026

+++Altherren Ü32 +++

Ende Tag 1. Platz 1 aber ein Spiel mehr als Tabellenplatz 2.

+++ Altherren Ü32 +++Heute geht's los. Viel Erfolg 🏆
12/06/2026

+++ Altherren Ü32 +++

Heute geht's los. Viel Erfolg 🏆

+++ Danksagung +++Erik Firchau hängt die Schuhe an den Nagel09.06.2026 Geschrieben von Gert LaßmannDie Nachricht über da...
09/06/2026

+++ Danksagung +++

Erik Firchau hängt die Schuhe an den Nagel

09.06.2026 Geschrieben von Gert Laßmann

Die Nachricht über das überraschende Karierende von Erik Firchau wirbelte schon ganz schön Staub im Verein und auch drumherum auf. Schließlich ist Fortunas Torhüter erst 27 Jahre jung, kein Alter für einen Keeper. Doch ihm war in den letzten Wochen und Monaten zunehmend die Motivation abhandengekommen und so reifte in ihm der Entschluss, den leistungsmäßigen Fußball auf Landesebene mit den vielen Trainings- und Spieltagen aufzugeben. Ob dies eine unabänderbare Entscheidung ist, werden die nächsten Jahre zeigen. Im Moment ist es aus seiner Sicht die richtige Entscheidung für ihn.

Erik war schon von Kindesbeinen an für den Fußballsport begeistert, schließlich hatte er mit seinem Vater Jens, der ebenfalls auf eine gute Karriere als Torhüter zurückblicken kann, ein Fußballvorbild. Und so war es naheliegend, dass auch Erik den Weg ins Tor fand. Mit 5 Jahren, im Mai 2004, begann er bei Fortunas Minis und als er mit seinen Leistungen auffiel, war der nächste Schritt der Wechsel zum Ortsnachbarn SV Babelsberg 03 im Jahr 2010. Dort lernte er als Fußballer und Torhüter viel und entwickelte sich weiter.

Mit 17 Jahren kehrte er zu Fortuna Babelsberg zurück und entwickelte sich in den Folgejahren, (von einem halbjährlichen Abstecher zum RSV Eintracht 1949 im Jahr 2017 abgesehen) schnell zur unumstrittenen Nummer eins im Tor der ersten Männermannschaft. Er hatte durchaus seinen Anteil an den Aufstiegen von der Landesklasse in die Landesliga und dann weiter in die Brandenburgliga. Lautstark agierend dirigierte er seine Vorderleute in über 180 Pflichtspielen, erzielte dabei sogar ein Tor. Besonders zeichnen ihn auch sein technisch versiertes Spiel sowie die Strafraumbeherrschung aus, was ihn zu einem der Top Torhüter auf Landesebene macht. Nicht ohne Grund wurde er über 20- Mal in die „Elf der Woche“ gewählt. Am vergangenen Sonnabend absolvierte der Kapitän nun sein letztes Heimspiel und wurde mit viel Beifall gebührend von der Mannschaft und den Zuschauern verabschiedet.

Inwieweit sich Erik eventuell in anderer Funktion im Verein engagiert oder ob in einer näheren oder weiteren Zukunft, die Schuhe noch einmal vom Nagel gebunden werden, wird die Zukunft zeigen. Alle Fortuna Fans und Freunde von Erik würden es jedenfalls sehr begrüßen und sagen auch auf diesem Wege noch einmal „Danke, Erik“.

+++ 2. Männer +++Nach Sieg im Ortsderby, auch auswärts in Friesack gepunktet17.05.2026    Geschrieben von Gert LaßmannKr...
08/06/2026

+++ 2. Männer +++

Nach Sieg im Ortsderby, auch auswärts in Friesack gepunktet

17.05.2026 Geschrieben von Gert Laßmann

Kreisoberliga: SG Eintracht Friesack – Fortuna Babelsberg II 0:5 (0:3)

Fortunas Zweite hat nach dem knappen 1:0 Derby-Heimsieg gegen den Ortsnachbarn FSV Babelsberg 74 II den Schwung und die breite Brust mit nach Friesack genommen. Allerdings waren sie als Tabellensiebenter auch ein wenig in der Favoritenrolle gegenüber dem gastgebenden Tabellendreizehnten, der die drittschwächste Offensive der Liga und die schlechteste Defensive sein Eigen nennt.
Aber ein Spiel, egal gegen wen, muss in den mindestens 90 Minuten erst einmal gewonnen werden. Und da Fortunas Zweite in dieser Saison beide Spiele gegen den Tabellenletzten in den Sand gesetzt hatte, war hier vor dem Anpfiff im Auswärtsspiel noch nichts „vorentschieden“.

Doch bereits die Anfangsphase spielt den Babelsbergern in die Karten. Als die Gastgeberdefensive, in Person von Robin Hink, in der dritten Minute am eigenen Strafraum den Ball im Dribbling gegen Anton Stoppa verlor, bediente dieser Niclas Donatz, der den Ball zum 0:1 im langen Eck unterbrachte. Ein Auftakt nach Maß. Fortuna bestimmte fortan im Wesentlichen die erste Halbzeit und brachte mit dem Kurzpassspiel und guten Laufwegen die Hausherren immer wieder in Schwierigkeiten.

So auch in der 28.Minute, als Lucas Troschinski mit einem weiten Flugball von links die Seiten wechselte und Milo Eggert den Ball von rechts wieder scharf vor das Tor zog, war es die Fußspitze von Julian Krüger, der um Zentimeter vor Anton Stoppa am Ball war und per Eigentor das Spielgerät ins Netz beförderte. Dies war aber vom Schierigespann und auch den Mitspielern, bei der Schnelligkeit der Aktion, nicht zu sehen und so kam Anton Stoppa in den Genuss als Torschütze gefeiert zu werden.

Auch beim dritten Fortuna-Treffer in der 37.Minute war der Torschütze nicht ganz hundertprozentig auszumachen. Und erneut war Anton Stoppa beteiligt. Einen 35 m Freistoß zog Lucas Troschinski scharf auf die lange Ecke und der Ball schlug zum 0:3 ein. Aber ob der einlaufende Anton Stoppa mit den Haarspitzen noch ein wenig die Richtung verändert hatte oder nicht, war erneut nicht auszumachen und so galt Lucas Troschinski als Torschütze.

Die Gastgeber bemühten sich durchaus redlich, aber Fortunas Abwehr stand sicher und in der Defensive mussten die Friesacker selbst aufpassen, dass sie nicht noch weiter in Rückstand geraten. Doch dies geschah bis zum Pausenpfiff durch Schieri Sven Lange nicht. Und so konnten die Gäste mit dem drei Torevorsprung durchaus beruhigt in die Kabinen gehen.

Die zweite Hälfte sah dann stärkere Hausherren, die sich nicht so einfach abfertigen lassen wollten, während sich Fortuna zunächst und durchaus ein wenig verständlich, auf dem 0:3 „ausruhte“, den Vorsprung verwaltete. Doch nach gut einer Stunde Spielzeit wurde wieder etwas angezogen und der Erfolg kam in der 68.Minute, als sich Lucas Troschinski in ein Fehlabspiel einschaltete und einen feinen Pass auf Niclas Donatz spielte, der im eins gegen eins Keeper Thomas Mönch keine Chance ließ.
Nun war den Gastgebern der Zahn endgültig gezogen. Fortuna nutzte aber weitere Chancen nicht, so dass es mit dem 0:4 in die Schlussphase ging. Ein Tor sollte aber doch noch fallen. Es war die 88.Minute, da eroberte Philipp Franz den Ball, legte auf Brian Killat ab, der drei Gegner ausdribbelte und den Ball in den Lauf von Adrian Manzke spielte. Auch dieses Mal hatte Keeper Mönch im eins gegen eins keine Chance und es stand 0:5.

Ein Fortuna Auswärtssieg der, in der Art wie er erspielt wurde, recht „erwachsen“ wirkte. Will man überhaupt ein Haar in der Suppe finden, so ist es die Chancenverwertung gegen einen Gegner, der seine schlechte Defensivqualität und die mangelnde Durchschlagskraft einmal mehr bestätigte.

Am kommenden SONNABEND, den 13.06.2026 steht mit der Zweitvertretung des Werderaner FC Viktoria um 17:00 Uhr ein Gegner auf dem Sportgelände „Am Stern“, der nur mit einem Sieg, bei gleichzeitiger Niederlage der Friesacker, noch den Abstieg verhindern kann. Es dürfte also einiges auf unsere Zweite zukommen.

Guido Moll präsentiert die Fortuna Tore im Video 📹 =>

https://youtu.be/gGsCBQi4R4c?is=X-PX3FiFKhj8dW5B

+++ 1. Männer +++Kein Sieg bei Firchau Abschied 06.06.2026 Geschrieben von Gert LaßmannLandesliga: Fortuna Babelsberg – ...
06/06/2026

+++ 1. Männer +++

Kein Sieg bei Firchau Abschied

06.06.2026 Geschrieben von Gert Laßmann

Landesliga: Fortuna Babelsberg – SV Eintracht Alt Ruppin 0:2 (0:0)

Nach zwei Niederlagen, jeweils in der Nachspielzeit, wollte Fortuna im letzten Heimspiel der Saison und besonders unter dem Aspekt, dass Keeper und Mannschaftskapitän Erik Firchau aus privaten Gründen die berühmten Schuhe an den Nagel hängt, wieder einen Sieg einfahren und die in dieser Saison nicht gerade verwöhnten Fans hofften ebenso auf einen versöhnlichen Abschluss. Aber wie schon in den letzten Wochen, stand auch an diesem Wochenende dem Trainerteam Marc Flohr und Maik Troschinski nur ein enger Kader zur Verfügung. Und so waren die Aussichten für den erhofften Heimsieg doch eher durchwachsen.

Aber es begann besser als befürchtet, Fortuna hatte durchaus mehr vom Spiel und vor allem die größere Anzahl an Tormöglichkeiten. Bereits nach acht Minuten hatte Jan Medewitz die große Chance zur Führung, als er von Carlos Isaac Eugui Mora wunderbar freigespielt wurde, aber aus 10 m den Ball knapp neben den linken Pfosten setzte. Nur zwei Minuten später tankte sich John Lukas Schmidt im Solo durch die Abwehr, aber seinen Abschluss parierte Alt Ruppins Keeper Danny Fischer.

Nach 14 Minuten beinahe ein Eigentor der Gäste, als eine scharfe Flanke von John-Lukas Schmidt von einem Abwehrkopf fast im eigenen Gehäuse eingeschlagen wäre. Es sah zu diesem Zeitpunkt gut aus, was die Gastgeber auf dem Feld anboten, denn auch die Abwehrkette um Bjarne Knospe und Nyls Dymek bot eine absolut solide Partie, denn erst nach 24 Minuten prüfte Luca Wegner mit einem Schuss aus 23 m Torhüter Erik Firchau, der aber keine Probleme hatte. Trotzdem gab es nach einer halben Stunde Spielzeit durch einen Abpraller plötzlich eine zufällige Großchance der Gäste, als der Ball ganz überraschend zum wenige Meter vor dem Tor stehenden Timo Buer sprang, der aber mit der Fußspitze keinen Druck mehr hinter dem Ball bekam.

Nach 35 Minuten dann wieder eine Fortuna Großchance, als sich Julien Fitzlaff halblinks durchsetzte, aber den mitgelaufenen und frei stehenden Carlos Isaac Eugui Mora vor dem Tor „übersah“ und aus spitzem Winkel selbst den Abschluss suchte. Der Ball landete am Außennetz, das nur fünf Minuten später erneut wackelte, als nach einer schönen Kombination Carlos Isaac Eugui Mora unter Bedrängnis nur selbiges traf. Die erste Halbzeit ging „nach Punkten“ also an die Hausherren, aber ergebnistechnisch wurden die Seiten mit dem 0:0 gewechselt.

Auch der erste Aufreger der zweiten Hälfte spielte sich vor dem Gästetor ab, als Keeper Denny Fischer mit einem 16 m Knaller geprüft wurde und der Abpraller per Flugkopfball im Netz landete, aber die Fahne des Assistenten signalisiere Abseits und so blieb es weiter torlos. Dann fast erneut ein Eigentor, nach einem verunglückten Rückpass von Nils Ole Schickersinsky. Doch allmählich änderte sich der optische Eindruck des Spiels, es stellte sich Augenhöhe ein und Fortunas Abwehr bekam mehr Arbeit.

So strich nach 57.Minuten ein erster Knaller von Nino Purrman nur knapp am Fortuna Gehäuse vorbei. Doch er hatte Maß genommen. In der 64. Minute zeigte er seine Torjägerqualitäten, als er fast ansatzlos aus 17 m flach ins lange Eck zum 0:1 einschoss. Ein Tiefschlag für die Hausherren, die auch den von Keeper Firchau klasse getretenen Freistoß zum Ausgleich nicht nutzen konnten, Torhüter Denny Fischer flog ins linke untere Eck und hielt so den knappen Vorsprung der Gäste fest.

Und irgendwie ging von Minute zu Minute der Schwung der Gastgeber mehr und mehr verloren, Dribblings mit dem Ball über den halben Platz, Missverständnisse beim Abspiel usw. gaben den Gästen immer wieder Gelegenheit selbst in Ballbesitz zu kommen und im Umkehrspiel schnell in der Fortuna Hälfte aufzutauchen. So auch in der 72.Minute, als die Altruppiner ein Fortuna Mittelfeldfehlabspiel ins Niemandsland mit einem schnellen Gegenangriff beantworteten und Nino Purrmann in einer Art Blaupause (gleiche Entfernung, gleiche Torecke) das 0:2 erzielte.

Nun war Fortuna der Zahn gezogen und es gelang offensiv nicht mehr viel, so dass das Spiel bis zum Abpfiff durch Schieri Andre Ihrke beim 0:2 Auswärtssieg der Alt Ruppiner blieb. Zuschauer und Mannschaft hätten Torhüter Erik Firchau sicher ein siegreiches letztes Heimspiel gewünscht, bildeten aber nach der Partie unter Beifall Spalier und wünschten ihrem Keeper alles Gute.

Am kommenden Sonnabend, den 13.06.2026 steht dann die letzte Partie gegen den langen Meisterschaftsmitfavoriten, dem SV Falkensee-Finkenkrug auf dem Sportgelände Leistikowstraße an. Anstoß ist um 15:00 Uhr

Fotos: Benno Knospe

+++ 3. Männer +++Goede knipste fünf Mal beim 6:3 Heimsieg05.06.2026 Geschrieben von Gert Laßmann1.Kreisklasse: Fortuna B...
05/06/2026

+++ 3. Männer +++

Goede knipste fünf Mal beim 6:3 Heimsieg

05.06.2026 Geschrieben von Gert Laßmann

1.Kreisklasse: Fortuna Babelsberg III – SpG TSV Treuenbrietzen/Union Linthe 6:3 (3:2)

Am Freitagabend standen sich auf dem Sportgelände „Am Stern“ Fortunas Dritte und die SpG TSV Treuenbrietzen/Union Linthe gegenüber und zwischen den beiden punktgleichen Tabellennachbarn (Plätze 8 und 9) hatte es im Hinspiel ein enges Match gegeben, das Fortuna erst in den Schlussminuten mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Es war also durchaus eine Partie auf Augenhöhe zu erwarten, obwohl der Altersdurchschnitt beider Teams schon deutlich war, junge laufstarke Gäste trafen auf geballte Fußballerfahrung bei den Hausherren.

Und der Spielverlauf der ersten Halbzeit bestätigte dann auch die vom Tabellenstand her erwartete Augenhöhe, beide Teams agierten von Beginn an mit offenem Visier, es wurde auf direktem Weg der Torerfolg gesucht. Bereits nach drei Minuten war es Odaee A Abbas, der Fortuna mit 1:0 in Führung brachte, doch die Freude der Gastgeber dauerte gerade einmal eine Minute, dann stellte Hans Maßwig mit seinem Treffer den 1:1 Ausgleich her. Ein rasanter Beginn des Spiels, der auf weitere Tore und Strafraumszenen hoffen ließ.

Und es dauerte auch nicht lange, den gute zehn Minuten später (15.) brachte Magnus Finn Hagen die Gäste mit seinem Treffer erstmals mit 1:2 in Führung. Dies stachelte aber die Gastgeber an, die nun auf den Ausgleich drängten und Torjäger Markus Goede stellte ihn per Kopf nach 25 Minuten mit dem 2:2 her. Ja er ließ die Gastgeber mit seinem 3:2 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+2) sogar mit einer knappen Führung in die Pause gehen.

Es war also durchaus spannend, ob die Gäste in der zweiten Spielhälfte erneut zum Ausgleich kommen würden oder Fortuna das Ergebnis ausbauen würde. Letzteres trat ein, als Markus Goede in der 65. und 67.Minute mit einem Doppelschlag das Ergebnis auf 4:2 bzw. 5:2 schraubte. Zwar gelang es den Gästen nach 80 Minuten durch Hans Maßwig noch einmal auf 5:3 zu verkürzen, doch nur drei Minuten später war es erneut Markus Goede, der mit seinem fünften Tagestreffer das Endergebnis von 6:3 herstellte und damit einiges für den möglichen Gewinn der Torjägerkanone der 1.Kreisklasse tat.

Der gut und unaufgeregte leitende Schiedsrichter Ole Bannenberg hatte jedenfalls keinerlei Mühe mit dieser Partie und musste nur je einmal Gelb an jede der beiden Seiten verteilen. Fortuna verteidigte mit diesem Sieg den achten Tabellenplatz und könnte mit einem Erfolg im letzten Heimspiel gegen Juventas Crew Alpha, das auf Freitag, den 12.06.2026, 20:00 Uhr vorverlegt werden soll, unter Umständen noch auf Platz sieben vorrutschen.

+++ Doc Dettis Koffer Nr. 375 an Fortunas Ü-32 +++
05/06/2026

+++ Doc Dettis Koffer Nr. 375 an Fortunas Ü-32 +++

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ZiolkowskiStr. 3
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