07/09/2026
Der Absolvent der Universität Potsdam, Ronald Rauhe, wurde gestern von Bundeskanzler Friedrich Merz als neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt vorgestellt. Der zweifache Kanu-Olympiasieger und mehrfache Weltmeister wird künftig die Sport- und Ehrenamtspolitik der Bundesregierung verantworten. Die Universität Potsdam gratuliert Ronald Rauhe herzlich zu seiner Ernennung und wünscht ihm für seine neue Aufgabe alles Gute.
Offizielle Pressemitteilung der Bundesregierung:
Bundeskanzler Friedrich Merz sagte anlässlich der Berufung: „Ich freue mich sehr, dass ich Ronald Rauhe dafür gewinnen konnte, diese Aufgabe zu übernehmen. Ronald Rauhe ist der richtige Mann, um auch hier im Bundeskanzleramt den großen Bereich des Sports und des Ehrenamts in unserer Republik zu stärken und zu unterstützen.“
Der neue Staatsminister ist als Kanute zweifacher Olympiasieger, 16-facher Weltmeister, 31-facher Europameister und Träger von über 70 deutschen Meistertiteln. Rauhe hat parallel zu seiner sportlichen Laufbahn an der Universität Potsdam Sportmanagement studiert und 2019 mit dem Bachelor abgeschlossen. Bei seiner Vorstellung sagte er: „Es ist für mich eine große Ehre und Verantwortung, künftig als Staatsminister für Sport und Ehrenamt tätig zu sein. Als ehemaliger Spitzensportler weiß ich, was es bedeutet, das gesamte Leben einem Ziel zu widmen. Nach Monaten und Jahren harter Arbeit einen Erfolg zu erringen, auf dem Treppchen zu stehen und die Nationalhymne zu hören, ist das Größte. Diese Motivation nehme ich in mein neues Amt mit. Ich werde sie nutzen, um gemeinsam mit Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern sowie den vielen Millionen ehrenamtlich Engagierten die Rahmenbedingungen für Sport und Ehrenamt in unserem Land weiter zu verbessern.“
Der neue Staatsminister wird sich beim Ehrenamt für den Abbau bürokratischer Hürden, für die Gewinnung ehrenamtlichen Nachwuchses und einen stärkeren Schutz engagierter Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt sollen Anerkennung und Wertschätzung gestärkt und die Voraussetzungen für freiwilliges Engagement weiter verbessert werden.