26/07/2021
Erholung nach diesen anstrengenden Corona-Schulwochen
– Unser DAO-FerienCamp auf dem Bio-Bauernhof in Bayern
> Sucht Ihr für Euer (Grund-)Schulkind auch noch nach einer Ferienbetreuung mit interessanten und spannenden Aktionen?
> Habt Ihr Interesse daran, dass Euer Sohn oder Eure Tochter auch in den Ferien noch etwas dazulernt, das ihm/ihr nachhaltig weiterhilft und dabei auch noch Spaß macht?
> Wollt Ihr als Eltern selbst auch einmal (zumindest kurz) abschalten und Eurem Kind etwas Erholung vom letzten richtig anstrengenden Schuljahr gönnen?
Wie war denn das letzte Schuljahr für die Kinder?
Das letzte Jahr hat unseren Schulkindern und ihren Familien richtig viel abverlangt.
Hier in Bayern sind die Grundschüler seit einigen Wochen endlich mal wieder vollzählig in der Gruppe anwesend, und ich merke in meiner täglichen Arbeit, dass da viel geleistet worden ist von Seiten der Schule, von den Kindern und von den Familien, die sich zuhause um ihre Schulkinder gekümmert haben.
Was kann Schule überhaupt leisten?
Und leider merken wir natürlich auch, dass da einiges auf der Strecke geblieben ist. Das ist grundsätzlich oft so, weil sich die Schule auf bestimmte Teilgebiete des Lernens beschränkt, während sie andere nicht im Blick hat. Oder gar nicht so wichtig findet, denn man kann die entsprechenden Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht in Standard-Noten von 1 (eins) bis 6 (sechs) einteilen.
In der Schule gelingt das soziale Lernen (also kurz gesagt: einfach ein guter Mensch zu sein) nur in dem Rahmen, den die Lehrerin (seltener: der Lehrer) überhaupt selbst überblicken und bearbeiten kann.
Bietet unser Bildungssystem eigentlich mehr als nur Wissen?
Und nach über 20 Jahren Berufspraxis kann ich eines mit Sicherheit sagen: Lehrerinnen sind in unserem Land sehr gut dafür ausgebildet, hochwertigen Unterricht zu halten oder Leistungsschwächen bei ihren Schülern zu erkennen. Sie wären auch noch gut dafür ausgebildet, diese Schwächen zu beheben, doch da stoßen sie mit der Klassenstärke und den sonstigen Rahmenbedingungen in der Schule schon schnell an Grenzen. Sie sind allerdings wenig bis gar nicht dafür ausgebildet, Kinder tatsächlich zu erziehen, selbst wenn der Name „Pädagoge“ etwas Anderes nahelegen würde.
Was wäre denn noch wichtig für unsere Schüler?
Sozialkompetenz, also die Fertigkeit sich in einer Gemeinschaft sicher zu bewegen, sich und seine Ideen einzubringen und von der Gruppe zu lernen, wird eher vorausgesetzt als tatsächlich vermittelt.
Situationen, in denen dieses so wichtige soziale Lernen (also: ein guter Mensch zu sein) im Mittelpunkt stehen müsste, treten in der Schule sicherlich haufenweise auf. Ob und wie sie dann bearbeitet werden, hängt vom persönlichen (also zufälligen) Geschick der betreffenden Lehrerin ab.
Und so sind dann leider auch die Ergebnisse – eher zufällig. Mit teilweise verheerenden Auswirkungen auf die Kinder.
Kann das so richtig sein?
In meiner Arbeit habe ich beispielsweise Grundschüler (dritte und vierte Klasse) kennengelernt, die neben der Muttersprache ihrer Eltern und Deutsch als zweiter Sprache und auf dem normalen Niveau eines normalen Dritt- bzw. Viertklässlers auch noch Englisch (inklusive Aussprache) so gut beherrschten, dass man mit ihnen eine interessante Unterhaltung zu verschiedenen Themen führen konnte.
Diese Kinder sprechen also drei (!) Sprachen fließend (!), glauben aber trotzdem, dass sie nicht lernen können und haben entsprechende Schwierigkeiten in der Schule. Da kann mir doch keiner erzählen, dass da nicht irgendwas schiefläuft!
Gibt es eine Lösung dafür?
Um hier nun gezielt einen Ausgleich zu schaffen und das Angebot der Schule um wirklich wichtige Punkte zu ergänzen, bieten wir in unserem FerienCamp seit 12 Jahren einen Raum für Kinder, in dem sie persönlich wachsen, in und von der Gemeinschaft lernen und in dem sie erfahren können, dass Lernen auch Spaß machen kann, weil es anders ablaufen kann als das die Schule vermittelt.
Wie machen wir das?
Dies geschieht bei uns in einer spielerischen Atmosphäre, die an die Abenteuerlust der Kinder anknüpft. Deswegen kleiden wir beispielsweise eine Schatzsuche in ein größeres Thema und machen daraus eine Art LARP-Event, also ein Live-Action-Rollenspiel, in dem jeder Mitspieler eine passende Rolle übernehmen kann (Seeräuber, Ritter, gute Fee, Fährtensucher). Und damit das auch für diejenigen interessant bleibt, die bereits viele Jahre hintereinander unser FerienCamp besuchen, verändern wir diese Themen auch jedes Mal wieder.
Warum ausgerechnet KungFu?
Und deswegen bieten wir auch sportliche Aktivitäten rund um das Thema Selbstverteidigung und KungFu an: Zum einen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt ohnehin für alle Kinder sehr wichtig, um sich in solchen Situationen nicht als hilfloses Opfer fühlen zu müssen. Zum anderen haben die entsprechenden Fertigkeiten, die wir ihnen vermitteln, daneben aber auch einen unglaublich positiven Effekt auf das Selbstbewusstsein, auf das persönliche Auftreten und damit auch auf das Zutrauen der Kinder in ihre eigenen Fähigkeiten (auch auf anderen Gebieten).
Zudem ist unser DAO KungFu ein großartiges Werkzeug, um wichtige Werte wie ein faires und rücksichtsvolles Miteinander sowie ein sinnvolles Zusammenarbeiten zu vermitteln, denn das eigene Handeln hat direkte Auswirkungen auf den Trainingspartner, was sich auch direkt erkennen und beeinflussen lässt.
Was gibt es nocht?
Zum persönlichen Wachstum tragen ebenso unsere seit einigen Jahren immer weiter verfeinerten Einzel- und Team-Aufgaben bei: Die Kinder nennen das „Challenges“ (eigentlich also „Herausforderungen“), bei denen sie versuchen, bestimmte Ziele zu erreichen und persönliche Grenzen auszuweiten.
Das Ganze kleiden wir dann noch in einen schönen Rahmen, indem sie dafür Punkte für ihr Team erzielen können (also Zimmerpunkte, ähnlich wie die Hauspunkte in Hogwarts bei Harry Potter). Und das Team unterstützt sie dann natürlich noch zusätzlich.
Als Beispiel mag hier die simpelste dieser Herausforderungen dienen, unsere „Barfuß-Challenge“. Dabei besteht die Aufgabe darin, sich eine möglichst lange Zeit auf dem Gelände ohne Schuhe zu bewegen. Eigentlich geht es uns ja darum, dass Barfußlaufen erwiesenermaßen gesund für den gesamten Bewegungsapparat ist und durch die vielen Reize die Gehirnentwicklung stark anregt und unterstützt wird. Für die Kinder ist es aber eigentlich nur spannend herauszufinden, ob und wie lange sie es trotz verschiedener Untergründe durchhalten können. Und sie sind natürlich begeistert, wenn sie es schaffen – so sind Challenges nun mal.
Letzte freie Plätze - vielleicht für Euer Kind?
Im diesjährigen DAO-Sommer-FerienCamp haben wir noch ein paar letzte Plätze in der zweiten FerienCamp-Woche vom 15.-21. Aug. 2021 frei.
Wir haben den Anmeldeschluss nun extra noch bis nächste Woche Montag, 02.08.2021 verlängert.
Wenn Ihr also noch eine kompetente und interessante Ferienbetreuung für Euer Kind sucht, informiert Euch bitte auf unserer WebSite unter
Das Sommer-FerienCamp ist eine Ferienfreizeit für abenteuerlustige Jungen und Mädchen im Alter von 6-14 Jahren, das von der Kindergruppe der Kampfkunstschule Petershausen veranstaltet wird.