17/05/2026
Aktivität
Fussball bei TuRa - ein Gedicht
Na, wer hätt’s gedacht an diesem schönen Tag,
dass man beim ASV Schwegenheim sich fragt: „Was war’n des grad für’n Schlag?“
Favorit waren sie, ganz stolz und voller Mut —
doch TuRa dachte sich: „Jungs, heute wird’s richtig gut!“
Die erste Halbzeit war zwar fein — doch kein Ball wollt’ irgendwo rein.
Doch dann kam Halbzeit zwei — und die kleinen Trommler waren auch noch dabei.
Felix Wittmann, unser Flügelflitzer,
zündete den Turbo wie ein frisch geölter Blitzer.
Er rannte los, die Abwehr schaute ihm hinterher,
als wär er ein DHL‑Paket — unzustellbar, viel zu schnell, bitte nicht mehr!
Dann ein Schuss, so satt wie ein Schnitzel XXL,
und zack — 1:0! Das Stadion brüllt: „Jawoll, jawoll, jawell!“
Doch TuRa hatte Appetit, der war noch nicht gedeckt,
und Schwegenheim wirkte langsam leicht verschreckt.
Ein Ball flog rein, ein Bein flog raus —
und plötzlich stand’s 2:0… im eigenen Haus!
Ein Eigentor, so schön, man hätt’s fast feiern können,
wenn’s nicht die Gäste wären, die sich jetzt die Haare raufen und fast flennen.
Und unser Nicolas Fath war heut’ auf Zack,
parierte Bälle zack‑zack‑zack.
Mit Katzenreflexen, blitzgescheit,
stand er im Kasten stets bereit.
Auch die Abwehr ackerte wie ein Uhrwerk fein,
ließ kaum ’ne Lücke irgendwo rein.
Sie grätschte, blockte, hielt die Spur —
ein Bollwerk aus Muskel, Wille und purer Struktur.
Schwegenheim drückt, rennt, stolpert, schießt,
doch der Ball macht, was er will — und das ist meistens: „Nö, ich geh da nicht rein.“
Nur einmal, ganz spät, trifft ein Schuss dann doch,
aber da sagt TuRa: „Jungs, bleibt locker, wir führen ja noch.“
2:1 der Endstand, Schwegenheim schaut bedröppelt drein,
und Otterstadt denkt sich: „So muss ein Sonntag sein.“