02/08/2026
Leistungs Wettrüsten bei E-Bikes
Der Markt für E-Bikes oder besser Pedelecs ist zur Zeit von einem intensiven Wettbewerb ins Sachen Drehmoment und Leistungswerte geprägt. Marken wie AVINOX und BOSCH setzten Spitzenwerte. Experten warnen vor einer gefährlichen Zukunft und denken über eine Forderung über eine fahrdynamische Begrenzung nach. Um die Beherrschbarkeit und Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.
Am Anfang war eine einfache moderate Unterstützung für E-Bikes gedacht.
Die Chinesische Marke AVINOX hat Motoren auf dem Markt gebracht, die gleichzustellen sind wie Leichtkafträder.
BOSCH bietet ein Update von 120 Nm und AVINOX bis zu 150 Nm und Spitzenleistung von 1.500 Watt.
Das bedeutet eine fast 5,5 fache höhere Beschleunigung im Vergleich zum Bio Bike, also rein muskelbetrieben Fahrräder. Eine solche Dynamik ist weit entfernt von den was noch am Anfang die Pedelecs geleistet haben.
Für viele Touren, Alltagsfahrer oder besonders Wiedereinsteiger stellt diese eine hohe Anforderung an die Reaktionsfähigkeit da, sowie eine hohe Belastung und Verschleiß der Fahrradkomponenten. Z. b. Fahrradkette und Schaltung.
Ernst Brust Sachverständiger für Mikromobilität, öffentlich bestellte und vereidigt, sagt zu diesem „Watt Wettrüsten“ das es nicht zu einem technisch besseren Produkt kommt, sondern primär zu einem aggressiveren Fahrverhalten. Er warnt davor, dass sich die Konzepte in eine sicherheitstechnische Grauzone bewegen wird. Wenn ein solches Pedelec das die Leistung fast von einem Leichtkraftrad hat und sich auf öffentlichen Wegen befindet stellt sich die Frage ob den bestehenden Radweg und die gelten Verkehrsregeln für die viele Pedelecs noch richtig ausgelegt sind. Die Beherrschbarkeit für den Durchschnitts Fahrer leidet unter der hohen Fahrdynamit massiv. Und Behörden könnten ein Gesetz erlassen das Fahren im Wald verboten wird.
Wo die Reise hinführt entscheidet nicht immer der Hersteller sondern Ihr als Kunde.