08/02/2021
Eine Dirtbahn für Ochtrup:
Der Radsport erfährt in den vergangenen Jahren erneut einen Boom in Deutschland. Besonders seit Beginn des ersten Lockdowns in der Corona-Pandemie fanden viele Mitbürgerinnen und Mitbürger wieder zurück zum Fahrradfahren als Freizeitbeschäftigung. Auch bei der Jugend liegt das Fahrrad hoch im Trend.
Die junge Generation hat hier besonders das Mountainbiken für sich entdeckt. Nachdem in den umliegenden Gemeinden bereits erste Pläne für gesonderte Sportstätten für dieses Hobby entstanden sind, hat auch die Ochtruper CDU am vergangenen Sonntag Ihre Pläne für einen Dirtbike-Park in Ochtrup veröffentlicht.
Ein Dirtpark besteht aus künstlich angelegten Wellen, kleinen Sprüngen und Anliegerkurven. Je nach Umfang der Anlage können auch weitere Elemente in den Kurs integriert werden. Diese Strecken werden mit einem Mountainbike befahren.
Wir als Radsportverein begrüßen und unterstützen diese Pläne zutiefst. Eine eigenständige Sportstätte für diese Aktivität gibt uns als Verein die Möglichkeit, den Nachwuchs gezielt an den Radsport heran zu führen. Abseits des öffentlichen Straßenverkehrs können Kinder hier den Umgang mit dem Rad auf verschiedensten Untergründen erlernen.
Das Land NRW erklärt in seinem aktuellen Förderprogramm („Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“) ausdrücklich die oben genannten Dirtparks für förderfähig. Der RSC Ochtrup bittet somit alle Ochtruper Ratsparteien (CDU Ochtrup, FWO, SPD Ochtrup, Grüne Ochtrup, FDP Ortsverband Ochtrup) um eine überfraktionelle Zusammenarbeit, um das Projekt voran zu treiben.
Unsere Nachbarn in den Niederlanden zeigen schon seit langem, dass solche Trainingsstätten positive Auswirkungen auf die Nachwuchsentwicklung im Radsport haben. Ein sehr populäres Beispiel für eine solche Anlage ist die Trainingsstätte im Naherholungsgebiet Het Hulsbeek bei Oldenzaal. Dort harmoniert das Miteinander zwischen Spaziergängern, Reitern, Erholungssuchenden und Mountainbikern in besonderem Maße.