20/06/2026
Jedes Mal wenn ich durch den Supermarkt laufe, stechen mir diese beiden Produkte in die Augen.
Warum diese Öle keine ausreichende Omega-3-Quelle sind, erkläre ich dir hier:
Auf den ersten Blick wirken beide Produkte wie perfekte Omega-3-Lieferanten. Schließlich steht auf der Verpackung „reich an Omega-3-Fettsäuren“.
Aber genau hier liegt das Missverständnis:
👉 Das Omega-3 in Leinöl, Hanföl und Kürbiskernöl besteht fast ausschließlich aus ALA (Alpha-Linolensäure).
Der Körper benötigt jedoch vor allem die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA – sie sind entscheidend für Gehirn, Herz, Augen und Entzündungsregulation.
Das Problem: 🔹 Nur ein kleiner Teil von ALA wird überhaupt in EPA umgewandelt. 🔹 Die Umwandlung zu DHA ist noch deutlich schlechter. 🔹 Hohe Mengen an Omega-6-Fettsäuren in der Ernährung können diesen Prozess zusätzlich bremsen.
Deshalb liefern Produkte wie das gezeigte Omega-3-6-9-Öl zwar Omega-3, aber überwiegend in einer Form, die der Körper nur begrenzt nutzen kann.
Leinöl kann eine sinnvolle Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung sein – sollte aber nicht mit einer direkten Versorgung durch EPA und DHA verwechselt werden.
Kurz gesagt:
„Enthält Omega-3“ bedeutet nicht automatisch, dass ausreichend EPA und DHA aufgenommen werden.
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