20/04/2024
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🔮 Mythos “Der ist in ein Loch getreten.”
Pferde sind Lauftiere und von Natur aus erstmal sehr stabil gebaut und von einmal über die Wiese rennen, stolpern oder in das ominöse Loch treten, bekommt kein Pferd einfach so mal hopplahopp einen Sehnenschaden!
💡Merke: Auslöser und Ursache sind unterschiedliche Dinge!
Denn damit “das Loch auf der Wiese” einen Sehnenschade verursacht, muss das Gewebe vorher geschwächt und/oder geschädigt worden sein. Die Ursachen liegen in immer wiederkehrenden Überbelastungen durch zum Beispiel falscher Beschlag, schlechte/fehlende Hufbearbeitung, Übertraining, Bewegungsmangel, Einschränkungen in der Haltung, Equipment, mangelhafte Lösungsphase usw. und nicht in einem einmalig vertreten.
📍Fakt 1: Sehnen sind schlecht durchblutet und auf eine kontinuierliche Bewegung angewiesen, um geschmeidig zu bleiben. Bewegungsmangel, also Stehzeiten von gerne mal 18 Stunden in der Box sind alles andere als förderlich für die Sehnen, wenn dann im Anschluss punktuell eine hohe Belastung folgt (1 Stunde Training) ohne korrekte Aufwärmphase, wird das Sehnengewebe geschwächt!
📍Fakt 2: Sehnen verbinden Knochen mit Muskulatur - denn jeder Muskel hat eine Anfangs- und eine Endsehne, die am Knochen befestigt ist.
Wird nun Krafttraining zu früh und zu viel durchgeführt, bevor die Sehnen auf die Belastung vorbereitet sind, zieht der starke Muskel an den Sehnen und das Gewebe wird geschwächt.
Daher sollten wir nicht dem Loch auf der Wiese oder dem “schlechten Boden” die Schuld für den Sehnenschaden geben, sondern im Management die Stellschrauben suchen, die das Sehnengewebe schwächen und ändern.
mehr Mythen findest du in der Sehnenmythen-Podcastfolge dazu! Link in der Story
Was du konkret zur Unterstützung tun kannst, erfährst du im kostenlosen Webinar am 22. April um 20 Uhr - mehr Infos und Anmeldung: https://event.webinarjam.com/channel/sehnenpferd