Die Gründungsgeschichte des VfL Weizenbock 05 - zum fünfjährigen Jubiläum des Vereins im Jahre 2010. Wie stießen die Erfinder auf einen dermaßen unkonventionellen Namen? Wer sind die Gründungsväter dieser Truppe? Und woher reicht der kometenhafte Aufstieg des Vereins? Als sich im März 2005 drei der vier späteren Gründungsmitglieder in einer Laufer Kneipe zu einem geselligen Abend trafen, war sich
wohl keiner der Beteiligten bewusst, welch epochale Auswirkungen diese Zusammenkunft nach sich ziehen sollte. Im Laufe der Nacht kamen auf diesem Wege Christian Leniger, Fabian Schmidt und Johannes Kraus auf die allzu famose Idee eine Freizeitmannschaft zu gründen, die sich der, zu dieser Zeit ebenfalls noch jungen Laufer Hobbyliga anschließen sollte. Da man sich in just diesen geschichtsträchtigen Momenten, als man auf der Suche nach einem passenden Namen für die neue Privatmannschaft war, die ein oder andere Bierspezialität, unter anderem auch einen legendären Weizenbock, zu sich nahm, packte man die Gelegenheit beim Schopfe, um das Starkbier in den Mannschaftsnamen mit einzubinden. Doch allein das Wort "Weizenbock" sollte noch keine Spiele gewinnen, schließlich fehlte ein wichtiges Kürzel, welches die Vereinsorganisation treffend der Öffentlichkeit präsentieren sollte. Und da man sich nicht nur auf den geliebten Ballsport beschränken wollte, einigten sich die Drei auf die Entstehung als "Verein für Leibesübungen", kurz "VfL". Die Rekrutierung von Spielern und Funktionären sollte in den folgenden Wochen und Monaten kein großes Problem darstellen. Hier darf Christoph Decker als Vierter im Bunde der Gründungsväter nicht vergessen werden. Dank seines Engagement entwickelte sich der Verein rasenden schnell zu dem Global Player im fränkischen Hobbyfußball. Rasch expandierte man, auch über die Jahre hinweg, von einer provenzalischen No-Name-Truppe aus einem Laufer Vorort zur treibenden Kraft in der Hobbyliga Lauf. So übernahmen die aufstrebenden und globalisierenden Böcke bereits 12 Monate nach der Gründung die Organisation jener Laufer Freizeitvereinigung - ein voller Erfolg und eine große Bereicherung für alle Beteiligten. Zum fünfjährigen Bestehen, das am 05. März 2010 gefeiert werden darf, kann die einstige Heuchlinger Kneipentruppe auf eine bewegende Geschichte zurückblicken. Nach der Einrichtung einer Zweitmannschaft, dem VfL Weizenbock II, was aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach VfL-Fußball nur logisch erschien, konnte man im Jahre 2009 erstmals den Gewinn der Meisterschaft in der Hobbyliga Lauf durch den VfL I verkünden. Zuvor wurde im Jahre 2008 die Laufer Stadtmeisterschaft auf Großfeld gewonnen, nachdem man des Weiteren im WM-Jahr 2006 für eine Saison lang in der Laufer Beachliga mit zwei Volleyball-Mannschaften auch die außer-fußballerischen Interessen vertreten konnte. Tradition geworden sind indes die legendären Blitzturniere: In jedem Jahr ist das Kleinfeld-Turnier auf dem heimischen Stammbolzplatz am Siechenlohsteg mitunter das größte Highlight für die Rot-Schwarzen, deren Vereinsfarben und Ideale sich an denen des großen 1.FC Nürnberg orientieren. Und die Böcke haben noch lange nicht genug: Dank einer enormen Kaderstärke von bis zu 40 Mann und einer absolut professionellen, wie vielschichtig attraktiven Organisation und Aufmachung des Vereins, blickt man ausschließlich frivol in die Zukunft, was die eigenen Akteure dazu beflügelt selbst lange Anreisewege aus dem Nürnberger Land auf sich zu nehmen. Als absoluter Marktführer in Sachen Hobbyfußball gibt man im Nürnberger Land auch eine gewisse Vorbildfunktion ab; andere aufstrebenden Teams orientieren sich am Weltbild des VfL und blicken oftmals andächtig und überwältigt zu den 05ern auf.