24/08/2018
Erstes Spiel - erster Sieg!
Am Mittwoch Abend fand endlich das erste Vorbereitungsspiel unserer Damenmannschaft auf heimischer Anlage statt, nachdem bisherige Spiele von den Gegnern abgesagt wurden. Zu Gast war der FSV 1948 Ipsheim. Aufgrund der hohen Temperaturen und da beide Mannschaften nur 11 Spielerinnen zur Verfügung hatten, einigte man sich mit dem Gegner auf ein 9 gegen 9, um so zumindest zwei Auswechslerinnen zu haben.
Von Beginn an drückten die Hausherrinnen und bestimmten das Spielgeschehen. So hatten die 88er-Mädels bereits nach 10 Minuten in Führung gehen können und auch müssen. Viele Chancen, die nach Standards zustande kamen, wurden nicht genutzt. In der 12. Minute fiel dann jedoch der verdiente Führungstreffer. Luna von Onciul setzte sich mit einem schönen Solo auf der rechten Seite durch und brachte den Ball in die Mitte, den der Gegner unhaltbar ins eigene Tor abfälschte. Auch danach erspielte sich die Heimelf Chance um Chance, jedoch blieben auch diese ungenutzt - bis Julia Lamatsch in der 23. Minute nach einem abermals tollen Solo von Luna von Onciul die Führung auf 2:0 ausbaute. Die anschließende Trinkpause sorgte für einen Bruch im Spiel.
Bis zum Abpfiff wurde auf beiden Seiten mehr "Kick and Rush" als schöner Fußball gespielt. Auf diese Weise erspielten sich die Gäste bis zur Halbzeit auch noch die ein oder andere Chance und bestraften kurz vor der Pause die Hausherrinnen mit dem Anschlusstreffer. Eine, in diesem Moment, zu schläfrige Abwehrleistung der gesamten Mannschaft konnte die erstmals für den TBJ auflaufende Jessi Pistoia im Tor nicht ausbügeln.
Auch in der zweiten Halbzeit wurden unsere zentralen Spielerinnen Nicole Wagner und Sarah Scheller ein ums andere Mal gesucht, fanden aber entweder selbst nicht den Weg ins Tor oder bekamen die Bälle zu oft zu ungenau zu gespielt.
Eine Flanke von Julia Lamatsch konnte unsere „Feuerwehrfrau“ Steffi Singh noch im Tor unterbringen, welches die Entscheidung bedeutete.
Fazit: das bessere Team hat das Spiel am Ende noch zu niedrig gewonnen und wird jetzt Stück für Stück an kleinen Stellschrauben arbeiten müssen, um noch mehr Effektivität auf den Platz zu bringen.