24/06/2026
EURE SUPs richtig vor der Hitze schützen !!!
Stand Up Paddle (SUP) Boards – besonders Inflatables (iSUPs), aber auch Hardboards – sind extrem hitze- und sonnenempfindlich. Wenn die Temperaturen steigen, kann direkte Sonneneinstrahlung das Board irreparabel beschädigen.
Hier sind die wichtigsten Tipps, wie du dein SUP effektiv vor Hitze schützt:
1. Das Hauptproblem bei iSUPs: Der Druckausgleich
Ein aufgepumptes Inflatable verhält sich in der Sonne wie eine geschlossene Chipstüte: Die Luft dehnt sich bei Wärme massiv aus.
Die Gefahr: Der Innendruck steigt weit über das zulässige Maximum (meist 15 psi). Im schlimmsten Fall platzen die Nähte (Drop-Stitch), das Board schlägt Blasen oder verzieht sich komplett.
Die Lösung: Wenn du das Board am Strand oder auf der Wiese ablegst, lass unbedingt etwas Luft ab (ca. 2–3 psi weniger). Sobald du wieder aufs Wasser gehst, pumpst du es kurz nach, da das kalte Wasser die Luft im Board wieder komprimiert.
2. Der richtige Lagerplatz an Land
Lass dein Board niemals für längere Zeit in der prallen Sonne liegen.
Schatten suchen: Lege das Board unter Bäume, Sonnenschirme oder decke es mit einem hellen Handtuch ab.
Richtig herum hinlegen: Wenn kein Schatten da ist, lege das Board mit der Finnen- bzw. Unterseite nach oben. Die Oberseite (das Deckpad) ist meist dunkel und weich. Es absorbiert die Hitze extrem stark, wodurch sich der Kleber unter dem EVA-Schaumstoff lösen kann. Die meist hellere Unterseite reflektiert das Licht etwas besser.
3. Die "Todesfalle" Auto
Ein geparktes Auto wird im Sommer schnell zum Ofen, in dem Temperaturen von über 60°C entstehen.
Niemals aufgepumpt im Auto: Lagere ein aufgepumptes Board niemals in einem geschlossenen Fahrzeug.
Auch zusammengerollt gefährlich: Selbst ein komplett luftleeres, zusammengerolltes Board leidet unter extremer Hitze im Kofferraum. Der Kleber an den Nahtstellen kann schmelzen, wodurch das Board beim nächsten Aufpumpen undicht wird.
4. Schutz vor UV-Strahlung
Nicht nur die Hitze, sondern auch die UV-Strahlen schädigen das Material (PVC oder Epoxidharz). Sie machen den Kunststoff spröde und lassen die Farben ausbleichen.
UV-Schutz-Sprays: Es gibt spezielle Pflegemittel für PVC (z. B. im Schlauchboot- oder SUP-Zubehör), die wie eine Sonnencreme fürs Board wirken und das Material geschmeidig halten.
Auf dem Wasser kühlt das Wasser das Board