In MOTU - Historical Fencing

In MOTU - Historical Fencing Historische Fechtkünste in Erfurt und Nordhausen
mit "IN MOTU"
http://www.in-motu.de Aber auch jüngere deutsche Kampfkünste bis in das frühe 20.

IN MOTU ist die Fachschule für Historische Fechtkünste im Landkreis Nordhausen. Im Schwerpunkt lehren und trainieren wir die Kampfesweisen unserer mittelalterlichen Vorfahren. Jahrhundert, wie Stockkampf und Hand- & Fußboxen werden stets aufgegriffen. Wir lehren nach den alten Kampfkunstbüchern der Meister. Schulleiter und Lehrer Paul Becker hat seit 17 Jahren Erfahrung als Kampfausbilder sowohl beruflich, als auch mit den historischen Kampfesweisen, vorzugsweise mit dem Schwert in verschiedenen Formen. Zu den historischen Fechtarten zählen jedoch auch der Waffenlose Nahkampf(Ringen), sowie andere Waffenarten (Stange, Messer, Dolch). Paul Becker ist Offizier, Kampfkunstlehrer und Doktorand für mittelalterliche Geschichte mit dem Schwerpunkt Fechtgeschichte. Wir bieten auch historische Fechtvorführungen. Egal ob Mittelalterfest, Stadtfest, Schul-Projekttage oder eine andere Veranstaltung. Wir bringen gern informative Beiträge auf ihre Veranstaltung.

The topic of "blade in line" / "Point in line" again.Especially in my videos, I'm often asked why I get points when my o...
04/09/2026

The topic of "blade in line" / "Point in line" again.

Especially in my videos, I'm often asked why I get points when my opponents attack and walk right into my blade.

Often, there's a lack of understanding of what "Point in line" actually means. Blade in line doesn't mean the arm has to be fully extended. It means the tip of the blade is positioned on the line of fencing, in the center, facing the opponent in such a way that if they continue their attack, they'll walk right into the point—the sharp, pointed end of the blade. That's all there is to it. The arm doesn't have to be fully extended.

Therefore, in the "real" fencing system, there's the concept of "position"(geman "Auslage") which is distinct from an invitation or parry. Invitation and parry are stances where one side is exposed, either to draw the opponent into action, because it simply happens in the heat of the moment, or because one is executing a parry, etc. Modern sabre fencing no longer uses this position. Due to the rules, one no longer stands in a position with a nearly extended arm, but in a parry, often with the upper body at an extreme angle.

This difference also means that in historical sabre fencing, one must swing up to execute a cut, even if it's just a quick, smart pull. But it's a fundamental principle. When standing in line, one must first swing up. In sports science, this is the first phase of any movement, the loading (or preparation) phase.

And even the German school of fencing before the 17th century, extending into the Middle Ages, recognized this system, which was referred to as "Langort" and "Blöße bedrohen mit dem Ort" in various forms. The term "Auslage"(Position/Guard) was already in use as difference to "Versatzung"(Parry).

And these systems are always based on the experience and logic of real-life duels, which demonstrate that even the most ignorant person who picks up a sword for a duel understands that charging straight into the point is arguably the most pointless thing to do in fencing. And since they have a survival instinct, they simply don't do it. Just as, generally, only those who don't care about their lives jump off a cliff. And you'd better not duel with someone like that.

You'll find this described in detail in fencing manuals. And you'll also find it in several historical rulebooks that aim to educate fencers in proper conduct.

Due to time and space constraints, I'll only cite Luigi Barbasetti here.

Quotes on how to deal with naturalists and unorthodox fencers (translated into English):

"Never close the distance by holding the point against your opponent's chest."

"You pursue the opponent through continuous threats with the point, thereby driving him against the wall or towards the end of the fencing area[...]"

Quotes from the dueling guide of a student of Barbasetti:

"A fencer who is not compelled by restrictive rules during a practice bout to fence exactly as he would in a real duel will soon form misconceptions regarding the feasibility of certain actions in a genuine combat situation. I refer here once again to the fencing tournament organized by Nikolaus von Szemere. Let us consider an example: if a fencer—disregarding his opponent's blade tip extended in a threatening posture—simply rushes into the blade and lands a hit with his own attack, this was formerly scored as a touch for both fencers; however, it counts as a touch only for the attacker, because he failed to deflect or parry the threatening blade tip (or failed to execute a *cavazione* in tempo). In a real fight, he would instinctively avoid rushing into a sharp blade tip; instead, in ninety-nine cases out of a hundred, he would deflect it. Consequently, the attack as he executed it here does not reflect reality."
(Bartunek, Josef, RATGEBER FÜR DEN OFFIZIER ZUR SICHERUNO DES ERFOLGES IM ZWEIKAMPFE MIT DEM SÄBEL, Esztergom 1904, S. 101f.)"

I hope this helps to better assess the issue of the blade in line. I probably won't be able to make a video about it anytime soon, although I'd really like to.

Eine Aufnahme mit Erläuterungen für die Fechtschüler an meinen Schulen.Da meine modulare Grundausbildung auf Basis der D...
29/08/2026

Eine Aufnahme mit Erläuterungen für die Fechtschüler an meinen Schulen.

Da meine modulare Grundausbildung auf Basis der Deutschen Schule auf der Verwendung einhändiger Waffen basiert, müssen die Schüler die Unterschiede und Besonderheiten der verschiedenen einhändigen Waffen kennen und verstehen sowie die damit verbundenen technischen und taktischen Aspekte anwenden können.

A recording of an explanation for the fencing students at my school...

Now also with english audio! Explanation during my "sword camp 2026" regarding in-bout decision-making: strike combinati...
15/08/2026

Now also with english audio!

Explanation during my "sword camp 2026" regarding in-bout decision-making: strike combinations, "Twerchcopters," and more.

Explanation during my "sword camp 2026" regarding in-bout decision-...

12/08/2026

Erklärung während dem Schwertcamp zum Thema Entscheidungsfindung im Gefecht Haukombinationen, Twerchcopter und mehr.

22/07/2026
18/05/2026

SÄBELKURS REVIEWEin neues Review zu meinem Online-Säbelkurs!Falls auch ihre Interesse daran habt, eure Kenntnisse und Fä...
18/05/2026

SÄBELKURS REVIEW

Ein neues Review zu meinem Online-Säbelkurs!

Falls auch ihre Interesse daran habt, eure Kenntnisse und Fähigkeiten im Historischen Säbelfechten zu erweitern, dann ist mein Säbelkurs eure Möglichkeit dazu.

Kursinformationen findet ihr hier:
https://www.hema-academy.com/course/saebelfechten-nach-kuk-quellen

SÄBELKURS REVIEWEin neues Review zu meinem Online-Säbelkurs!Falls auch ihre Interesse daran habt, eure Kenntnisse und Fä...
16/05/2026

SÄBELKURS REVIEW

Ein neues Review zu meinem Online-Säbelkurs!

Falls auch ihre Interesse daran habt, eure Kenntnisse und Fähigkeiten im Historischen Säbelfechten zu erweitern, dann ist mein Säbelkurs eure Möglichkeit dazu.

Kursinformationen findet ihr hier:
https://www.hema-academy.com/course/saebelfechten-nach-kuk-quellen

NEUES VIDEOViele HEMA-Fechter schlagen viel zu hart, ziehen ihre Hiebe komplett durch und kämpfen, als wären sie auf ein...
14/05/2026

NEUES VIDEO

Viele HEMA-Fechter schlagen viel zu hart, ziehen ihre Hiebe komplett durch und kämpfen, als wären sie auf einem "mittelalterlichen Schlachtfeld". Doch genau das ist oft schlechte Fechttechnik.

In diesem Video geht es darum:
⚔️ warum rohe Gewalt ineffizient ist
⚔️ weshalb überzogene Hiebe Blößen öffnen
⚔️ wie scharfe Klingen tatsächlich eingesetzt wurden
⚔️ warum Kontrolle, Struktur und Lockerheit bessere Fechter machen
⚔️ und weshalb übertriebene Härte im modernen HEMA auch ein Sicherheitsproblem ist

Historisches Fechten bedeutet nicht, stumpfe Waffen wie Vorschlaghämmer zu benutzen. Gute Technik braucht Timing, Kontrolle und effiziente Bewegung — nicht unnötige Kraft.

Viele HEMA-Fechter schlagen viel zu hart, ziehen ihre Hiebe komplett durch und kämpfen, als wären sie auf einem mittelalterlichen Schlachtfeld. Doch genau da...

TOLLES SÄBELSEMINARDas erste Säbelseminar in 2026 war laut Teilnehmern wieder sehr erfolgreich. Einige Teilnehmer waren ...
06/05/2026

TOLLES SÄBELSEMINAR

Das erste Säbelseminar in 2026 war laut Teilnehmern wieder sehr erfolgreich.

Einige Teilnehmer waren erstmalig dabei, andere bereits zu ihrem dritten Säbelseminar angereist. Sodass ich mehreren Leistungsgruppen gearbeitete habe, wovon zwei am Sonntag bereits zusammen geführt werden konnten und im kommenden Seminar im Herbst dann gemeinsam weiter arbeiten können.

Der Wunsch nach didaktisch aufbereitetem Fechtunterricht nimmt glücklicherweise zu, sodass die Teilnehmer nun sogar noch Zielführender arbeiten wollen und ich Erfolgskontrollen und Zertifikate anbieten werde, wenn Ausbildungsabschnitte erreicht werden.

Ich freue mich darüber, das sich zunehmend mehr Fechter nicht nur sporadisch sondern intensiv mit dem Historischen Säbelfechten auseinandersetzen. Auch an diesem Wochenende konnten neben dem praktischen Anteil auch wieder einige Vorurteile zum Kontext der Fechtkunst und den Eigenschaften von originalen Säbeln ausgeräumt werden, indem ich meine kleine Säbelsammlung für solche Zwecke gern einbringe.

Ich danke allen Teilnehmern für ihr Vertrauen und werde umgehend am nächsten Seminartermin für Herbst arbeiten und ihn bald hier ankündigen.

Adresse

Bahnhofstraße 18
Nordhausen
99734

Öffnungszeiten

Mittwoch 16:00 - 21:00
Donnerstag 16:00 - 21:15
Freitag 16:00 - 21:00

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von In MOTU - Historical Fencing erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an In MOTU - Historical Fencing senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie