13/08/2020
Hotellerie Beratung. Heute berät er die Branche mit seiner eigenen Consultingfirma und bestärkt Kunden darin, auch mal beherzt neue Wege zu gehen.
Während meiner Ausbildung zum Hotelkaufmann und Hotelbetriebswirt habe ich davor sehr viele Internationale Hotels kennen gelernt. Vom Kleinen Mittelständischen Unternehmen bis hin zur Luxushotellerie.
Viele Erfahrung konnte ich in der Schweiz, in Österreich in Frankreich und in Amerika sammeln.
Irgendwann hatte ich in meiner Position alles erreicht. Es fehlt die neue Herausforderung, Stillstand ist mir ein Graus. Doch sinnstiftende Arbeit bedeutet für mich nicht unbedingt die vertikale Karriere: man muss die Jagd nach immer neuen Titeln nicht zwingend mitmachen, könne sich auch horizontal entwickeln, sein Wissen vertiefen, sich neuen Aufgabenfeldern erarbeiten.
Die Idee sich mit einer Beratungsfirma selbstständig zu machen, schlummerte schon lange in mir.
Mir selbst zu beweisen, dass ich eigene Fußstapfen setzen kann. Schließlich vor 15 Jahren habe ich Hawel Concepts gegründet und die Zeit war reif.
Um auch in der Branche wahr genommen zu werden habe ich zugleich eine Wunderschöne Direktorenvilla in Neuwied in eine Tagungsvilla umfunktioniert. Ich weiß von was ich rede und wieviel Herzblut in so einem Objekt stecken muss.
Wenn ich jemanden Beratung bzw. systemisches Coaching geben möchte, möchte ich das mit meinen Gewissen verantworten können.
Nun nach 15 Jahres ist es an der Zeit den Focus mehr auf HC Concepts bzw. auf das systemische Coaching zu legen.
Aufbau und Strukturierung der Verkaufsabteilung im Zuge der Neuausrichtung von Hotels.
Spezialisiert auf Inhaber geführte Hotels, Familienbetriebe, aber auch für die 5 Sterne Hotellerie
In der Luxuskategorie übernehme ich die Rolle des Sparringspartners und Impulsgeber für die Positionierung der Häuser.
Ich habe höchsten Respekt vor Familienbetrieben, weil ich es durch unsere Villa selbst kenne und lebe.
Ich packe selbst kräftig an und bin auch überall einsatzbereit. Ich weiß wie viel Arbeit in einem Familienbetrieb steckt, wie viel Zeit, wie viel Liebe – und wie viel Kraft.
Umso wichtiger ist es sich von außen systemisch Coachen zu lassen.
Meine Herangehensweise ist zunächst klassisch. Ich starte mit einer Bedarfsanalyse, erstelle eine Marktanalyse, und beobachtet viel. Ich setze mich mit dem Status quo auseinander: „Was ist in den Letzten zwei, drei Jahren passiert, wo stehen wir heute?
Viele Hotels machen den Fehler, dass sie immer nur die schlechten Zahlen analysieren.
Doch aus den guten Zahlen lernen wir viel. Was ist das Muster, das wir adaptieren können?
Es geht mir nicht Ihr Wissen zu implementieren, sondern empathisch auf ihre Kunden zuzugehen und zu fragen, was sie brauchen: “Wobei kann ich tatsächlich unterstützen?“
Die meisten Projekte beginne ich mit einem Mystery-Check, und auch da ist meine Überzeugung: Ein anonymer Test ist nur dann gut, wenn er auch die positiven Dinge aufdeckt, nicht nur die negativen. Schlechtes zu benennen, sei ganz einfach, aber wie man aus gut noch besser machen kann, das sei eine Kunst.
Bei allen Neuerungen, die Familienbetriebe anpacken, schwingt immer dir Furcht mit, Stammgäste zu verlieren. Ich will Ihre Kunden dabei unterstützen, sich freizuschwimmen – wenn es sein muss auch von den Stammgästen.
Ich sehe es als große Verantwortung, ihren Kunden klarzumachen, „wie viel Freiheit es bedeutet, doch mal auszuwählen.“ Sich selbst zu sagen: Ja, vielleicht verlieren wir ein, zwei Gäste, aber vielleicht gewinnen wir auch fünf. Sechs neue hinzu?
Welche Gästeklientel möchten wir zukünftig haben?
Wie möchten wir uns aufstellen?
Fragen die sich besonders bei einem Generationswechsel stellen. Sie beginnt mit einer Familiensitzung, um zu verstehen, wie jedes einzelne Familienmitglied seine Rolle sieht.
Beruft dann ein Strategiemeeting ein. „Auch eine Familie ist ein Team. Und das wird oft vergessen.
Die Unsicherheit vor Veränderungen sei groß, das beobachte ich in ihrem Umfeld wie auch bei den Führungskräften, die ich berate. Wir brauchen immer bequeme Kissen um uns herum: Ich habe die besten Jahresergebnisse geschafft. Ich habe die beste Roadshow hingelegt.
Damit sei aber nichts darüber gesagt, „ob wir unser Potenzial wirklich ausschöpfen.“
Wichtiger sind für Gottfried Hawel jedoch die Ergebnisse auf einer anderen Ebene:
Vorgehensweisen, die die Kunden mittragen wollen.
Nachhaltiges Wachstum, nicht der kurzfristige Erfolg im nächsten Geschäftsmonat.
Mein Rat an Hotelbesitzer: Offen kommunizieren, mit den Gästen, den Mitarbeitern, den Kunden. Transparent machen und lernen, warum eine Neuerung stattfindet, warum etwas Liebgewonnenes aufgegeben wurde.“ Ich bin dazu da, Impulse zu setzen, neue Ziel zu definieren, meine Kunden wieder in die richtige Richtung zu lenken, dann müssen sie ja idealerweise ohne mich weiterlaufen, sonst hätte ich meinen Job nicht richtig gemacht.