Wiedweg Ultra

Wiedweg Ultra 2 Läufer - 1 Tag - für einen guten Zweck auf dem Wiedweg - 106 km von der Quelle bis zur Mündung.

Samstag, 5.2.'22, der Wecker klingelt um halb 5 😱 Ab in die Laufklamotten, Porridge zum Frühstück vorbereiten, eine kurz...
06/02/2022

Samstag, 5.2.'22, der Wecker klingelt um halb 5 😱 Ab in die Laufklamotten, Porridge zum Frühstück vorbereiten, eine kurze Runde mit dem Hund, frühstücken und los geht's Richtung Taunus.
Der Schinder hat zu seinem Geburtstagslauf in "abgespeckter" Form eingeladen - Corona konform!

Gestern Abend hatte ich mich noch gefragt, ob es die richtige Entscheidung war, überhaupt zu starten? Im November, bei meinem "abgebrochenenKobolt" war ich das letzte Mal eine Strecke über 30 km gelaufen. Mitte Dezember dann eine OP die mich länger ausbremste und seit Anfang Januar erst wieder eine langsame Steigerung mit 21 km als längstem Lauf. Aber ich wollte es probieren!
Und um die Chancen auf ein Finish zu erhöhen, hatte ich mich im Vorfeld mit Sascha Köcher zusammen getan, da Michael aufgrund seines guten Trainingszustands viel zu schnell für mich wäre und Sascha einfach gemütlicher unterwegs ist.

Nun gab es kein Zurück mehr! Um 7 standen wir 3 mit einem weiteren Läufer am Start und der Alex Holl schickte uns auf die Strecke.
Durch den verlegten Start-/Zielort ging es zuerst auf den Grauen Kopf hinauf - gar nicht so verkehrt, hier hatten Micha und ich uns bei ausgefallener Technik vor 2 Jahren im Nebel böse verlaufen 🙄. Am Gipfelkreuz machten wir 3 noch ein gemeinsames Foto und während Sascha sich die Schuhe nachschnürte blieb mir noch Zeit uns im Gipfelbuch zu verewigen 😊
Bergab lief Micha schon mal etwas vor, machte dann aber eine Gehpause, als er auf Chris von Minden traf, um sich kurz zu Unterhalten. Auf dem Anstieg nach Holzhausen und auf dem Feldweg begleiteten Sascha und ich Chris noch ein Stück, während Micha von dannen zog. Erst im Waldstück bergab ließen auch wir Chris hinter uns. An jedem Anstieg mahnte Sascha zum Gehen und das war auch gut so! Die Ressourcen mussten schließlich noch länger halten 😉 Neben dem Matsch, der das Laufen teilweise zur Rutschpartie machte, galt es dieses Jahr auch massenhaft umgestürzte Bäume zu überwinden 😊. Wir hatten gerade einen Bach überquert, und liefen auf der anderen Seite wieder in die entgegengesetzte Richtung bergab, nur um kurz darauf den Berg rechts hoch zu kraxeln, als ich von irgendwo Stimmen hörte.
Auf der anderen Seite des Baches entdeckten wir 3 Läufer, die "uns auf den Fersen waren". Bald darauf, als wir auf der anderen Seite des Hügels wieder runter liefen, holten uns Tobias, Daniel und ?Name? dann ein - die schnellen Jungs waren um 8 gestartet 😱 Nach einem kurzen Gespräch lief jeder in seinem Tempo weiter. Die Zeit verging wie im Flug, aber Sascha bekam immer mehr Probleme, die ihm das Laufen fast unmöglich machten. Nach etwa 33km, bei den Fischweihern stieg er dann aus und ich kämpfte mich alleine die 12 Kehren hoch. Auf der anderen Seite gings dann schon runter Richtung Nassau, und zur Burg Nassau rauf. Hier traf ich wieder auf Tobias, der die anderen 2 Jungs alleine weiter geschickt hatte und kam so in den Genuss seines privaten VP's - Vielen Dank nochmal! Das nun folgende Stück Richtung Kloster Arnstein zog sich, obwohl es wegen des hohen Asphalt-Anteils relativ gut laufbar ist. Einziges Highlight war die Begegnung beim Sendemast mit Matthias, Laura und Mila🐶, die den Track versehentlich in die andere Richtung liefen. Schon von Weitem erkannte ich Micha auf dem Weg vorm Kloster. Tobias war von der Burg Nassau ans Kloster gefahren, um seine Freunde nochmal zu versorgen. Er hatte Micha von Saschas Ausstieg erzählt und Micha wollte mich wohl nicht alleine weiterlaufen lassen 🤷‍♀️ . Damit ihm nicht zu kalt wurde, absolvierte Micha die Extra-Schleife am Kloster noch einmal mit mir zusammen, bevor es dann den Klosterberg hinab und auf der anderen Seite den Berg wieder hinauf ging. Mittlerweile hatte ich höllische Kopfschmerzen 😔 und als es dann an der Zeit war, die Stirnlampen auszupacken, warf ich gleich eine Ibu ein. Im Halbdunkel liefen wir noch über matschige Wiesen und an abgelegenen Häusern vorbei. Sogar das Schild VP 2 hing noch da, aber es war alles dunkel 😔. Nun ging es fast nur noch über breite Wanderwege und Asphalt. Bald rauchte das Schwimmbad auf, von wo es nur noch einen guten km bis zum Ziel war! Ok, der km ging bergauf und das im doppelten Sinn, aber das Gefühl, es geschafft zu haben machte sich da schon breit!

Wir waren noch mit Schuhe umziehen beschäftigt, da hielt der Schinder höchstpersönlich neben uns an. Ich glaube, er war froh, dass wir uns nicht wieder verlaufen hatten 😇

Erstaunlich, dass ich diese Leistung nach so wenig Training abrufen konnte, ich bin auch heute noch geflasht! Es macht mir aber auch Hoffnung, dass ich die Offene Rechnung mit dem Wiedweg irgendwann noch begleichen kann. Es muss nur zeitlich passen - denn es stehen coronebedingt noch ein paar bezahlte Läufe aus, die Priorität haben.

Lange war's hier ruhig - zu lange. Mein Rückblick auf das Jahr 2021:Eigentlich muss ich noch etwas weiter zurück gehen n...
13/01/2022

Lange war's hier ruhig - zu lange.
Mein Rückblick auf das Jahr 2021:
Eigentlich muss ich noch etwas weiter zurück gehen nämlich bis Ende November 2020. Am Sonntag, den 29. November war ich noch mit Michael seinen privaten Geburtstagsmarathon auf der Strecke des 7G-Marathon gelaufen. Am gleichen Abend kam die Info von einem positiven Corona-Fall auf der Arbeit. Alle Klienten wurden telefonisch benachrichtigt und blieben ab 30. November zu Hause. Wir Mitarbeiter trafen uns auf der Arbeit, desinfizierten sämtliche Arbeitsbereiche, gingen dann zum PCR-Test zum Gesundheitsamt und begaben uns von dort direkt nach Hause in Quarantäne.
Zu dem Zeitpunkt war ich sehr froh darüber, dass ich ein Laufband zu Hause stehen habe und nahm mir vor, darauf den Adventskalender-Lauf zu absolvieren. Am 2.12. bekam ich die Info, dass mein Test negativ war, aber am 4.12. musste ich den Lauf abbrechen, noch bevor die 4 km erreicht waren. Wegen des Kontakts am 30.11. mussten wir sowieso alle nochmal zum Nachtesten. Mein Termin war am 8.12. und am 10.12. erhielt ich dann die Info über das positive Ergebnis. 😫 Ich hatte "nur" einen milden Verlauf, quälte mich einige Tage mit wellenlartig auftretenden Kopfschmerzen rum und hatte eine erhöhte Temperatur.
Dennoch hat mich die Infektion lange Zeit aus der Bahn geworfen. Während ich normalerweise nach einer Trainingspause relativ schnell wieder den zuvor dagewesenen Trainingszustand erreiche, war alles so schwerfällig und mühsam. Als es gerade anfing, wieder besser zu laufen, kam die erste Impfung über den Arbeitgeber und 4 Wochen später dann die zweite. Auch hier gab's leistungsmäßig nochmal Rückschläge, ganz zu schweigen von meiner Motivation, die dadurch ziemlich im Keller war.
Für die zweite Jahreshälfte standen einige Läufe auf dem Programm, die dann auch tatsächlich stattfanden. So startete ich mit viel zu wenig Training beim Brixen Dolomiten Marathon Anfang Juli. 4 Wochen später ging es Schlag auf Schlag: RUN2 beim Transalpin-Run 4.+5. Sept., Antwerpen-Night-Marathon 11.Sept., Berlin-Marathon 26.Sept., Kleiner Unfug 17. Oktober., Rotterdam Marathon 24.Okt., Königsforst-Marathon 7. Nov. Das war natürlich viel zu viel für so wenig Training! Das gab mir vor Allem mein linkes Knie deutlich zu verstehen. Die Knieschmerzen waren dann am 27. Nov. der Grund, warum ich den Kleinen Kobolt nach 34 km beim ersten VP abgebrochen habe.

Mitte Dezember musste dann eine andere gesundheitliche Baustelle bearbeitet werden, die mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitete und Laufen ohnehin verbot. So begann das Jahr 2022 also ähnlich wie 2021, nämlich krank. Dieses Mal bin ich jedoch zuversichtlich, dass es schneller wieder aufwärts geht, schließlich bekam ich am 3. Jan. das sehr beruhigende Ergebnis der OP und darf nun meine Trainingsintensität langsam steigern!

Projekt 56 - 23.04.2021An meinem freien Freitag bin ich gegen Mittag mit dem Laufbuddy aufgebrochen, um die letzten beid...
25/04/2021

Projekt 56 - 23.04.2021

An meinem freien Freitag bin ich gegen Mittag mit dem Laufbuddy aufgebrochen, um die letzten beiden Steine des Projekts in die Dörfer zu tragen, durch die ich am häufigsten bei meinen Gassi- oder Laufrunden komme.
Nachdem es am Morgen noch knackige 3 Grad hatte, konnte ich mittags in kurzer Hose und T-Shirt starten 😊 Nach nur 600 Metern legte ich den Eilenberg-Stein auf dem Tisch am Dorf-Treffpunkt ab. Zu normalen Zeiten trifft man dort immer wieder mal ein paar Dorfbewohner beim Klönen oder 'ner Flasche Bier. Jetzt in Corona-Zeit ist die Sitzgruppe ziemlich verwaist. Trotzdem finde ich es schön, das die Eilenberger Tisch und Bänke nach dem "Winterschlaf" nun wieder aufgestellt haben. Es macht irgendwie Hoffnung, dass vielleicht doch bald wieder Normalität einkehrt.
Von Eilenberg liefen wir zum Bahndamm runter und dann in Richtung Mettelshahn. Den Zuweg zum Westerwaldsteig ging's dann wieder hoch und auf der Höhe weiter Richtung Mettelshahn. Nach der Abbiegung verließen wir den Steig um auf der anderen Seite des Mettelshahner Floss wieder bergauf Richtung Borscheid zu laufen. Unterhalb des Ortes ging es wieder zurück und nahe der Kläranlage dann hoch auf Fernthal zu. Von dort über den Radweg Richtung Neustadt und kurz drauf rechts bach Manroth rein. Meinen Manroth-Stein hatte ich zusammen mit dem "Ideengeber-Stein" verpackt und legte diese nun im Briefkasten der Erschafferin dieses Steins ab.
Durch den Wald gings dann über den Bertenauer Kopf wieder nach Hause, wo die Laufuhr uns 10, 27 km anzeigte.

17.04.2021-Projekt 56Heute standen 5 Orte und die längste Runde auf dem Plan.Mit Rahms, Strauscheid, Grube Anxbach, Weiß...
18/04/2021

17.04.2021-Projekt 56

Heute standen 5 Orte und die längste Runde auf dem Plan.
Mit Rahms, Strauscheid, Grube Anxbach, Weißenfels und Als-Au galt es, 3 Orte auf der Höhe und 2 Orte im Wiedtal zu erlaufen. Weil ich mich dazu entschlossen hatte, den Laufbuddy mit zu nehmen, wollte ich möglichst wenig auf der viel befahrenen L255 im Wiedtal laufen, daher hieß es mehrmals Hügel rauf und runter 😁
Kurz nach 11 starteten wir zur vorletzten Runde des Projekts. Über Fernthal, Neschen, Scharenberg und Gerhardshahn liefen wir nach Rahms, wo wir nach etwa 7,5 km den ersten Stein vor dem Bürgerhaus ablegten. Einen km weiter kam der zweite Stein an die Wandertafel am Ortseingang von Strauscheid. Hier bogen wir dann links Richtung Wald ein und liefen zum ersten Mal ins Wiedtal runter. Nachdem der Stein bei der Grube Anxbach seinen Platz gefunden hatte ging es den gleichen Weg wieder berghoch. Nun folgte ein Abstecher durch Weißenfels, und der Stein wurde auf einer Bank mitten im Ort abgelegt. Hinter Weißenfels folgten wir dann dem mir bekannten Wiedweg abwärts bis Arnsau. Im Wiedtal angekommen, mussten wir nun etwa 1 km der Straße Richtung Neustadt folgen um nach Als-Au zu gelangen. Hier überquerten wir zuerst die L255 und dann die Wied, bevor es wieder bergauf ging. Interessanterweise fand ich auf dem Weg Markierungen des Wiedwegs, ob die Streckenführung früher anders war??? Weiter oben ging es dann wieder über die mir bekannte Strecke des Wiedwegs. Hier gibt es einige Aussichtspunkte, an denen man ins Wiedtal hinab schauen kann. An dem bekanntesten, der Weißenfelser Ley steht auch eine Schutzhütte. An Weißenfels vorbei führt der Wiedweg dann nochmal ein Stück talabwärts bis Strauscheid. Von dort zurück sind wir dann den gleichen Weg wie morgens hin gelaufen.
Mit 32km hat nicht nur mein Laufbuddy einen neuen Rekord "Längste Strecke ever" , es ist für mich auch die längste Strecke seit meiner Covid-Infektion! Die Infektion hatte mich trotz nur leichter Symptome leistungsmäßig zurück geworfen und auch die Erst-Impfung Ende März war nochmal deutlich spürbar. Aber, ich bleibe dran. Schließlich habe ich immer noch eine Rechnung mit dem Wiedweg offen, die ich irgendwann mal begleichen möchte!

25.03.2021Projekt56: Oberelsaff-Mittelelsaff-Unterelsaff-WahrenbergScheint so, als hätte ich diese Laufrunde noch nicht ...
11/04/2021

25.03.2021
Projekt56: Oberelsaff-Mittelelsaff-Unterelsaff-Wahrenberg
Scheint so, als hätte ich diese Laufrunde noch nicht beschrieben, daher jetzt: Ich hatte Urlaub und es war schönstes Laufwetter 😊 Mein Laufbuddy 🐕 und ich liefen zunächst über den Wiedweg von Campingplatz nach Panau und über Wiedmühle Richtung Wölsreeg. Noch vor den ersten Häusern in Wölsreeg bogen wir links in den Wald ein. Nach einem kurzen geraden Stück folgt nach links ein steiler Aufstieg. Etwa auf der Hälfte geht es wieder nach rechts und ein langes Stück durch den Wald. Dann folgt noch ein kurzes Stück Feldweg, bevor wir Oberelsaff erreichen. Wir legen den Stein auf den Tisch beim Dorfhaus und laufen an der Straße nach Mittelelsaff. Gegenüber der Bushaltestelle steht eine grün-weiße Bank, auf der wir den Stein ablegen. Nun geht's Richtung Unterelsaff auf einem geteerten Weg hinter dem Anwesen der HellsAngels her. Nachdem wir den Stein auf einem Stehtisch abgelegt haben überqueren wir die Hauptstraße und nehmen den steilen Weg Richtung Wahrenberg. Ich finde keinen besseren Platz für meinen Stein als ein Hügel Pflastersteine, so ist wenigstens das Dorfschild mit auf dem Bild. Weil es ja so schön ist und ich jede Menge Zeit habe, laufen wir nun über Dinkelbach und Hammerhof Richtung Etscheid und durchs Nachtigallental wieder Richtung Neustadt. 17,67 km kamen dabei zustande.

Samstag, 10. 04. '21Eigentlich war eine größere Runde für mein Projekt56 geplant. Aber mal wieder wache ich mit Kopfschm...
11/04/2021

Samstag, 10. 04. '21
Eigentlich war eine größere Runde für mein Projekt56 geplant. Aber mal wieder wache ich mit Kopfschmerzen auf, dass wird allmählich zur Samstagsroutine 🙄 Es ist so schlimm, dass ich es sogar vorziehe, etwas zu essen, bevor ich eine Ibu nehme 🤢 Ich muss den Tag also ruhig angehen, aber es regnet sowieso ununterbrochen und der Laufbuddy 🐕 will nicht aus dem Bett. Nach dem Einkauf entscheidet ich mich für eine weitere Ibu und die zeigt dann auch die erwünschte Wirkung! Es ist schon Mittag, als ich den Kopf endlich schmerzfrei bewegen kann. Und weil der Vierbeiner sowieso Gassi muss, packe ich 2 weitere Steine aus dem Projekt in die Tasche und wir machen uns auf eine kurze Laufrunde. TELEGRAF und BORSCHEID werden heute verteilt. Wir laufen den Trail der vom Waldlehrpfad abgeht hoch, überqueren die Landessprache unterhalb Bertenau und folgen dem Wiedweg in Richtung Manrother See. Dann machen wir einen Abstecher bis Telegraf und legen den Stein ins Zeitungsrohr am Tor. Weiter geht es dann Richtung Fernthal. Vor Fernthal biegen wir links ab, laufen die Wiese runter und dann Richtung Klärbecken. Kurz davor geht es wieder nach rechts und an Pferdewiesen vorbei bis Borscheid. Wir legen den Stein "Im Herrengarten" ab und laufen weiter bis Altenhütte um von dort aus über Steinshof, Mettelshahn und Eilenberg wieder nach Hause zu gelangen. 12,88 km waren wir dafür unterwegs.

Heute war ich zum ersten Lauf nach der Corona-Erstimpfung aufgebrochen, weil immer noch einige Steine verteilt bzw. Dörf...
03/04/2021

Heute war ich zum ersten Lauf nach der Corona-Erstimpfung aufgebrochen, weil immer noch einige Steine verteilt bzw. Dörfer erlaufen werden wollen 😄 Natürlich war der Laufbuddy 🐕 wieder mit dabei. Obwohl wir gestern 17,5 km und vorgestern 22,5 km gewandert waren, ließ er mich nicht alleine los ziehen. Für heute waren definitiv Wied, Rotterheide, Rott und Oberhoppen geplant. Den Stein für Niederhoppen wollte ich nur auslegen, wenn es Zeit und Kondition noch zuließen. Schließlich war ich erst gegen Mittag losgelaufen, nachdem ich am Morgen noch Blumen gesetzt, Bananenbrot gebacken und eine zuckerfrei Schokocreme zubereitet hatte. 🤤 Ich hatte mich dazu entschlossen, über Wiedmühle in Richtung Wölsreeg zu laufen. Kurz vor Wölsreeg geht es dann einen ziemlich steilen Waldweg berghoch, der zwischen Wied und Rotterheide rauskommt. Über einen Feldweg ein Stück bergrunter und den Stein in Wied abgelegt. Da es an der Hauptstraße einen Bürgersteig gibt, sind wir an der Straße lang hoch nach Rotterheide. Wegen einer Baustelle mussten wir auf die Wiese ausweichen und kamen so gleich am Ortseingang an eine Bank, auf der wir den Stein ablegten. Weiter nach Rott wollten wir über einen Weg der links parallel zur Straße verläuft. Hier war ich eine Abzweigung zu früh: Sackgasse! Die nächste war dann richtig und sie führte uns direkt nach Rott rein. Erste Straße rechts abgebogen und auf die Kirche zu gelaufen. Den Stein im Blumenkübel abgelegt und nach links weiter gelaufen. Schon waren wir wieder aus dem Ort raus und im Wald. Hier hatte ich mir vorher schon den 2. Weg links ausgesucht, um noch ein paar extra Meter zu laufen. Verdammt, ging das steil bergab und auf einmal war auch mein Laufbuddy ganz schön flott 😲 Dementsprechend schnell waren wir auch schon unten auf dem Weg, der parallel zur Wied verläuft. Hier ging's dann erst mal links in Richtung Neustadt, bevor wir dann rechts nach Oberhoppen abbogen. Die Hängebrücke war überhaupt kein Problem mehr für meinen Vierbeiner, er geht zwar langsam drüber, aber am Anfang war sowas mit ihm gar nicht möglich. Den Oberhoppen-Stein dann eben in die Deko integriert und weiter bergauf in Richtung Strauscheid. Unterhalb des Schützenhauses trifft man auf die Straße. Diese mussten wir nun wieder runter laufen, um nach Niederhoppen zu gelangen, und anschließend auch wieder hoch! Die Alternative wären 1,5 km auf der viel befahrenen Wiedtal-Strecke gewesen. Das wäre zwar schön flach gewesen, war mit Hund für mich aber ein No-Go. Also das ganze Stück wieder hoch, nachdem wir den Stein an der Bushaltestelle in Niederhoppen abgelegt hatten. Weil mein Laufbuddy doch schon etwas schwächelte, wollte ich nun möglichst auf dem kürzesten Weg zurück nach Hause. Es ging von Strauscheid nach Rahms und dann weiter an der Straße lang bis fast nach Jungfernhof. Durch den Ort wäre kürzer gewesen, aber da mag der Vierbeiner nicht so gerne her gehen, weil er Angst hat, vor 2 Hunden, die ihn dort schon mal anbellen(hinter dem Zaun!) Also bog Beethoven links ins Schützeichel ab und wir liefen noch eine extra Schleife um Jungfernhof. Dann gab's eine letzte Trinkpause für ihn am Junferhofer Brunnen, bevor es am Dorfgemeinschaftshaus, über die "Mäusewiese" und den Trail wieder nach Hause ging. 23,63 km waren geschafft!

Nachdem ich nun 2 Wochen gar nicht gelaufen war und das Projekt 56 auf Eis lag, wollte ich am Samstag wieder losziehen. ...
21/03/2021

Nachdem ich nun 2 Wochen gar nicht gelaufen war und das Projekt 56 auf Eis lag, wollte ich am Samstag wieder losziehen. Die Route war geplant, die Steine eingepackt und mein Laufbuddy und ich startklar. Nach anderthalb Kilometern war es mir schon zu warm, ich hielt an einer Bank an und verstaute meine Jacke im Laufrucksack. Bevor ich weiter laufen wollte, legte ich einen mitgenommenen Westerwaldstein auf der Bank aus und wollte ein Bild davon machen. Aber: Mein Handy war nicht dabei 🙈 Das geht natürlich gar nicht 🙄 Wenn ich meine Steine in die Dörfer trage, will ich natürlich auch Fotos davon machen. Ich überlegte kurz, ob ich den Laufbuddy auf dem kürzesten Weg heim bringen und dann nochmal alleine los sollte, entschied mich dann aber, eine längere Runde zu drehen und es für den Tag sein zu lassen. Und heute habe ich mich dann dazu entschlossen, "nur" zu Wandern. 5 Stunden waren wir unterwegs, von Neustadt über Bertenau, Fernthal, Neschen, Scharenberg, Neschermühle zum Roßbacher Häubchen und über Breitscheid, Grübelsberg, Hombach, Borscheid, Eilenberg wieder zurück. Das war dann auch ein netter Halbmarathon 😏 Allerdings hätte das Wetter gerne etwas frühlingshafter sein dürfen, der Wind blies den ganzen Tag schon ziemlich kalt.

Heute waren mein Laufbuddy 🐕 und ich wieder unterwegs und haben 5 weitere Dörfer der Ortsgemeinde erlaufen. Rüddel, Nied...
06/03/2021

Heute waren mein Laufbuddy 🐕 und ich wieder unterwegs und haben 5 weitere Dörfer der Ortsgemeinde erlaufen. Rüddel, Niederetscheid, Etscheid, Oberetscheid und Prangenberg waren auserwählt. Wir liefen an der Bücherei runter zum Bahndamm, durch den alten Bahntunnel hindurch und auf halbem Weg nach Wiedmühle rechts hoch auf Rüddel zu. Durch Rüddel war ich bisher noch nie gelaufen. Unser Stein fand seinen Platz und wir liefen ein Stück die Straße hoch Richtung Etscheid. In der nächsten Kurve liefen wir wieder in den Wald, auch wenn ich keine Ahnung hatte, wo wir genau rauskommen würden. Es ging quasi im großen Bogen um das Hennecke-Gelände und wir kamen genau am Etschrider Feuerwehrmann raus. Dort legten wir den zweiten Stein ab. Nun wollte ich von Google Maps den Weg nach Prangenberg erfahren, aber die wollten uns über die Straße schicken! So viele Feld- und Waldwege, das musste doch auch anders gehen 🤔 Also auf's Geradewohl weiter und erst Mal in Niederetscheid rausgekommen, auch gut 😊 Stein Nr. Drei aus der Tasche. Nun den Weg ins Tal eingeschlagen, zumindest sah es nach Weg aus...wäre schön gewesen, wenn es dann wieder irgendwann nach rechts gegangen wäre, ging es aber nicht. Da ahnte ich schon dass wir im Pfaffenbachtal rauskommen würden, und so war es auch. Immerhin konnten wir dann nach rechts laufen 😄 Schön dass es wieder berghoch ging 😂 Mir war ohnehin zu warm, obwohl ich in kurzen Sachen unterwegs war 🙄 Die restliche Wegfindung war nun kein Problem mehr. Wir kamen direkt durch Prangenberg und liefen nun doch ein Stück die Straße entlang durch Oberetscheid, bevor wir dann über Brüchen und Bühlingen wieder hinunter nach Neustadt und zum Bahndamm liefen. Weil die Halbmarothon-Marke nun zum Greifen nah war, hängten wir noch einen Bogen ran, so dass die Uhr an der Haustür 22 km anzeigte!

28.02.2021Heute waren wir wieder unterwegs, um sechs weitere Steine zum Projekt56 auszulegen. Dieses Mal wurden mein Lau...
28/02/2021

28.02.2021
Heute waren wir wieder unterwegs, um sechs weitere Steine zum Projekt56 auszulegen. Dieses Mal wurden mein Laufbuddy und ich von Michael Holste begleitet. Und weil Micha bei "No Rest For The Wicked" noch die 9 offen hatte, ging es um kurz nach 9 bei 4°C los 😊 Heute liefen wir den kürzesten Weg zum Campingplatz hinunter, was für mich nicht ganz ungefährlich ist... Es geht ziemlich steil bergab und mein Laufbuddy 🐕 ist am Anfang jedes Laufs immer aufgedreht und kaum zu bremsen 🙈 Nachdem wir aber heil unten angekommen waren ging es den gleichen Weg wie am Vortag über den Trail nach Panau, um dort den ersten Stein abzulegen. Von Panau liefen wir weiter Richtung Wiedmühle. Dort machten wir einen kurzen Abstecher bergauf durch Steeg um den zweiten Stein auszulegen. Wieder unten, ging es für den dritten Stein am Wildgehege vorbei nach Wölsreeg. Anschließend wurde der vierte Stein bei der Brücke in Hammerhof abgelegt, bevor wir ins schöne Pfaffenbachtal abbogen. Hier war es doch ziemlich frisch, die Pfützen teilweise noch zugefroren. Wir machten einen Abstecher nach Dinkelbach, um dort den fünften Stein auszulegen, bevor es weiter durch das Pfaffenbachtal in Richtung Asbach ging. Bevor wir Asbach erreichten, bogen wir jedoch wieder rechts ab, um den Berg nach Vogtslag hinauf zu laufen. Hier legte Micha den sechsten Stein auf dem Briefkasten ab (Postler halt 🤣🤣🤣) Da ich mir den Rückweg nur grob angeschaut hatte, liefen wir erst einmal der Straße entlang aus dem Ort raus. Wir fanden den Feldweg, der parallel zur L255 verläuft und folgten diesem ein Stück in Richtung Etscheid. "Irgendwo müsste doch gleich ein Weg links abgehen" 🤔 Jawoll! Irgendwann war ich hier schon mal lang gelaufen... Auf dem Weg überquerten wir die L255 und kamen bei Brüchen raus. Wir entschieden uns dazu, bis Bühlingen an der Straße lang zu laufen, um die tolle Aussicht und vor Allem die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen! Da verkehrsmäßig nichts los war, gab Micha mal richtig Gas und siehe da: Mein Laufbuddy kann auch nach 10km noch schnell laufen, wenn er will, nicht nur die ersten 500m 🙈 In Bühlingen sind wir dann doch in den Wald abgebogen, um wieder nach Neustadt zu laufen. 16,8 km kamen heute zusammen, und ich bin jetzt endlich mit den Posts zum Projekt56 aktuell. Immerhin sind schon ein paar Steine gefunden und gepostet worden, was mich sehr freut 😊
Unterwegs habe ich selbst noch einen Stein gefunden, den ich noch in die entsprechende Gruppe "B-Stones" posten werde.

Am 27. 02. ging es nach einer Woche Laufpause wieder für das Projekt56 auf die Strecke. Vier weitere Steine sollten ausg...
28/02/2021

Am 27. 02. ging es nach einer Woche Laufpause wieder für das Projekt56 auf die Strecke. Vier weitere Steine sollten ausgelegt werden. Mal wieder ging es über Eilenberg zum Bahndamm runter. Dann Richtung Neustadt und am Duroplast-Werk vorbei dem Wiedweg folgend nach Krummenau. Nachdem der erste Stein dort abgelegt war, ging es über die Hängebrücke wieder Richtung Neustadt, um weiter dem Wiedweg folgend am Campingplatz entlang und dann auf dem Trail in Richtung Panau zu laufen. Wir liefen durch Panau durch um hinter der Wiedtalbrücke dann wieder ein Stück dem Wiedweg zu folgen. Kurz darauf geht es steil bergauf in Richtung Paffhausen/Ammerich. Da ich bisher erst einmal durch Paffhausen gelaufen war, drehten wir eine Runde um den halben Ort (so groß ist der ja nicht 🙈), fanden dann aber ein hübsches Plätzchen für Stein Nummer Zwei. Kurz darauf folgten wir nun dem Westerwaldsteig wieder in Richtung Wiedtal. Hier ging es über sonnige Wiesen - einfach traumhaft! Bald schon erreichten wir Kodden, wo wir Stein Nummer Drei auf der Brücke auslegten und weiter dem Radweg Richtung Neustadt folgten. In Wiedmühle wurde schnell noch der vierte Stein gleich am Wegesrand ausgelegt. Dann ging es wieder unter der Wiedtalbrücke her, zurück auf dem Bahndamm, durch den alten Eisenbahntunnel, am Duroplast-Werk vorbei und dann den Berg rauf an der Bücherei und dem neuen REWE vorbei nach Hause. 16,11 Kilometer zeigte die Uhr 😊

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