21/06/2026
🏹 Bezirksmeisterschaft WA720 in Oberkotzau – Der Tag, an dem das Wetter mehr Pfeile bewegt hat als wir.
Der 14.06.2026 begann wie jeder gute Bogensport Tag:
05:00 Uhr – Aufstehen. Also… aufstehen wollen.
05:30 Uhr – Auto laden.
06:30 Uhr – Drei Mann ins Auto: Martin, Jan und ich. Stimmung gut, Kaffee stark, Hoffnung groß.
Vor Ort um 08:00 Uhr: Platz checken, Bögen aufbauen, frieren.
09:00 Uhr Bogenkontrolle.
09:45 Uhr Wettkampfbeginn.
Und dann: 10 Grad, Sonne, Wind, Regen – im 5 Minuten Takt.
Oberkotzau hat offenbar ein Wetter Abo bei „Überraschung Deluxe“.
Erster Durchgang
Die ersten Pfeile fliegen. Der Wind auch. Mal von links, mal von rechts, mal von überall gleichzeitig. Visier rauf, Visier runter, Visier schief anschauen – vielleicht hilft’s.
Die Gruppe passt manchmal, manchmal nicht, und manchmal macht ein Pfeil einfach sein eigenes Ding. Ergebnis: Ernüchterung. Die Trainingswerte winken freundlich aus der Ferne.
Zweiter Durchgang
Gleiches Spiel, neue Laune: Windböen, Regen, Sonne – das volle Chaos Menü. Wir schießen tapfer weiter, frieren tapfer weiter, fluchen… äh… konzentrieren uns tapfer weiter.
Unsere Ergebnisse – mit Humor betrachtet
🥈 Martin Eschrich Nach längerer Pause wieder dabei – und direkt Platz 2. Ganz knapp geschlagen. Offenbar hat er heimlich trainiert. Wir fordern eine Untersuchung.
🏹 Jan Heckert Nur wenige Ringe unter seinem Gau Ergebnis. Platz 7. Solide wie ein Betonpfeiler.
🏹 Carsten Krüger 509 Ringe. In den letzten zwei Passen rutscht der Pfeil auf den Button. Zwei Fehlschüsse. Die Landesmeisterschaft winkt… und geht dann rückwärts wieder weg.
Ärgerlich, aber Teil des Sports.
🏹 Kevin Röser (Compound) bessere Bedingungen genutzt und Platz 5 geholt. Bei der Konkurrenz absolut stark. Compound halt – wenn’s läuft, dann läuft’s.
Nur vier Schützen haben den Verein vertreten – aber wir haben gekämpft wie acht. Nach Martins Siegerehrung ging’s um 14:30 Uhr heim. Müde, durchgefroren, aber mit Geschichten, die man nicht vergisst.
🙏 Danke!
Danke an alle Mitfahrer, Unterstützer, Kampfrichter und Wettergötter, die uns wirklich alles gegeben haben. Und natürlich an Martin und Jan – ohne euch wäre der Tag halb so lustig und doppelt so kalt gewesen.