11/03/2025
Knapp daneben heißt vorbei
Zum wiederholten Male standen wir nach einem knappen Spiel mit leeren Händen da. Das Heimspiel gegen Anarchy 05 Erlangen ging mit 6:10 an die Gäste.
Im heimischen 'Dartbunker' lief es zunächst recht gut für uns. Raz zeigte eine starke Vorstellung und hatte Lars, trotz eines 110er Finishes im zweiten Leg, beim 3:1 gut im Griff. Markus führte bereits 2:0 und hatte Matchdart, ließ dann aber abreissen. Er musste noch den Ausgleich hinnehmen, zitterte sich aber im Decider noch zum 3:2. Till hatte gegen Peter keine Chance. Dafür erhöhte Max durch ein letztlich klares 3:1, eine 180 inklusive, auf 3:1 für den ASV.
Der erste Doppelblock brachte dann die Ernüchterung. Sowohl Markus/Max als auch Raz/Till zeigten eine eher schwache Performance und verloren jeweils ihre Spiel klar. So musste man den Ausgleich hinnehmen.
Im zweiten Einzelblock hing der Erfolg wieder einmal von wenigen entscheidenden Darts ab. Einer Niederlage von Aaron gegen Lars stand ein deutliches 3:0 von Max, der ein 18er Leg und ein 119er Finish auf die Scheibe legte, gegenüber. Markus musste gegen Mirko ebenso in den Last-Leg-Decider wie Raz gegen Peter, jeweils mit dem besseren Ende für die Erlangener.
Im zweiten Doppelblock revanchierten sich Markus/Max mit einem deutlichen 3:0 bei Kress/Klej für die Niederlage im ersten Doppel. Aaron/Till mussten sich im Gegenzug Bibow/Fuchs mit 1:3 beugen.
So stand es vor dem entscheidenden letzten Einzelblock 5:7 für die Gäste, und es war theoretisch noch alles drin.
Teamcaptain Raz verstolperte trotz starken Spiels zwei Leggewinne und musste im Decider Mirko den Vortritt lassen. Da auch Till seine Partie verlor, hatten die Erlangener den Sieg bereits in der Tasche. In einem zerfahrenen Match behielt Peter gegen Markus die Oberhand, so dass ein starker Max mit dem sechsten Punkt für Neumarkt (und einem 20er Leg) nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.
Als Fazit bleibt, dass man jederzeit gut mithalten kann. Aber von vier Spielen über die volle Distanz konnte nur eines gewonnen werden. Verpasste Chancen in den Einzeln und ein kleiner Durchhänger im ersten Doppel kosteten einen durchaus möglichen Punktgewinn.
Als nächstes geht es für den ASV nach Kornburg zum Kellerduell gegen die Noris Bulls, wo eine Vorentscheidung über den Abstieg getroffen wird.