Andersberater:innen

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Architektur und Entrepreneurship – mein Beitrag auf dem Summit am 17. und 18. Oktober 26Mich interessieren ungewöhnliche...
11/06/2026

Architektur und Entrepreneurship – mein Beitrag auf dem Summit am 17. und 18. Oktober 26

Mich interessieren ungewöhnliche thematische Verbindungen, denn darin steckt das Material für Innovation und Veränderung. So bin ich vor über 20 Jahren auf die Verbindung von Entrepreneurship – ich nenne es mal „Die Kunst, Unternehmen zu gründen!“ – und Architektur gekommen.

Ich war damals selbst in die Lage eines Gründers geraten, der nur weniges richtig und vieles falsch gemacht hatte und daher mit dem ersten Unternehmen gescheitert.

Der Stachel des Scheiterns war schmerzhaft und saß tief und ich wollte ihn wieder herausarbeiten. Ich wollte verstehen, was passiert war und wie es hätte besser laufen können.

Damit begann meine lange Reise zunächst als „Forscher“, dann als Berater und Coach. Nebenbei war ich noch Architekt und baute.

Seitdem habe ich viel über eben diese Verbindung von Architektur und Entrepreneurship gelernt und zwischendurch einen Lehrauftrag an der HafenCity Universität gehabt.

So ganz will die deutsche Bildungslandschaft dieses Thema nicht haben. Bisher konnte es nicht dauerhaft im Curriculum von Hochschulen Fuß fassen.

Die Stiftung Entrepreneurship ist da schon weiter und seit jeher offen für neue Ansätze des Denkens, Lernens und Unternehmens.

Florian Komm hat mit mir dieses Interview geführt und damit einen kleinen Impuls für den Summit geschaffen. Hör mal rein:
https://lnkd.in/dR6FyVg2

Hört mal rein und kommt gerne auch im Oktober auf dem Summit 2026 vorbei.
Save the Dates: 17. Und 18. Oktober im Henry-Ford-Bau der FU-Berlin.

Ich freue mich, dich dort zu treffen. Es wird – wie immer – schön und natürlich auch interessant.

Wie gehst du mit deinen verschiedenen Rollen um?
Hast du ein System dafür?
Wie schützt du dich vor Überarbeitung und Chaos?

Herzlichst, Carsten

Hier geht es zur Anmeldung zum Summit:
https://lnkd.in/dSfw-vcS

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Weitere interessante Angebote und Wege zur Entwicklung deines Büros findest du hier, auf der Seite der Zukunftswerkstatt Planen und Bauen:

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DIE ANDERSBERATER:INNEN auf der Sticks & Stones 2026Wir dort. Zum ersten Mal. Wir werden wieder dort sein, auf jeden Fal...
09/06/2026

DIE ANDERSBERATER:INNEN auf der Sticks & Stones 2026

Wir dort. Zum ersten Mal. Wir werden wieder dort sein, auf jeden Fall.

Julia, Sandra und Carsten haben am letzten Samstag (7.6.26) DIE ANDERSBERATER:INNEN auf der Messe Sticks & Stones vertreten.

Viele interessante Unternehmen waren vertreten und zeigten sich offen für das Thema Neurodivergenz. Wir haben vor, auch hier weiterzugehen und mit diesen die Möglichkeiten von Unterstützung durch Coachings auszuloten und anzugehen.

Wir hatten die Ehre, dort zu den ausgewählten Coaches zu hören. Sandra Ketterer ist eine unsere Spezialistinnen für das Thema Neurodivergenz und alle Coaching-Slots waren nach kurzer Zeit ausgebucht.

Für alle, die keine Gelegenheit hatten, vorbeizukommen oder die keinen Termin mehr abbekommen haben, bieten wir die Gelegenheit dieses gerne auch online bei uns nachzuholen.

Buche deine Termin für ein Erstgespräch. Wir freuen uns.
Hier ist der Link zur Terminbuchung: https://lnkd.in/d2YW9JrG

Was ist ein anständiges Architekturbüro? (Teil 2)Diesem Artikel ging in der letzten Woche der Artikel „Was ist ein anstä...
09/06/2026

Was ist ein anständiges Architekturbüro? (Teil 2)

Diesem Artikel ging in der letzten Woche der Artikel „Was ist ein anständiges Haus“ voraus. Ich bezeichnete ihn mit Teil 1. Der heutige Artikel befasst sich hingegen mit dem „anständigen“ Architekturbüro und ich bezeichne ihn mit "Teil 2".

Ich finde des Begriff Anstand ziemlich interessant. Axel Hacke – der ehemalige Kolumnist der Süddeutschen Zeitung und Autor einiger schöner Bücher – hat sich vor einigen Jahren in seinem Buch „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“ damit befasst.

Was mir daran gefällt ist das Unspektakuläre, das Alltägliche und dass Anstand im Grunde auf einer inneren Haltung beruht, die mein Handeln insbesondere im Umgang mit anderen bestimmt. Ich bin geneigt zu sagen, dass wir irgendwie ein recht gutes Gefühl dafür besitzen, was anständig ist und was nicht.

Nachdem ich mich dabei beobachtet habe, bewusst anständig zu sein, habe ich bemerkt, dass die Menschen es in der Regel – sofern sie es bemerkten – mit Freude und Dankbarkeit quittieren.

Wie auch immer. Zurück zu der Frage: Was ist ein anständiges Architekturbüro?

Der Zufall wollte es, dass ich gestern einen befreundeten Architekten traf und mit ihm unter anderem eine seiner Baustellen und ein paar seiner fertiggestellten Häuser besuchte.

Wir begegneten dabei einige Handwerker und Bewohner:innen und alle schienen ihn zu achten, ja geradezu zu mögen. Wir hatten eine Reihe sehr schöner Gespräche voller gegenseitigem Vertrauen. Offenbar hatte er eingelöst, was er versprochen hatte und tat es immer wieder.

Er sagte, dass er es besonders schön finde, dass ihm die Menschen, die ihn beauftragen vertrauen und Auftraggeber ja letztlich auch eine Menge Geld anvertrauen, mit dem dann das Bauwerk realisiert wird.

Ein anständiges Architekturbüro ist offenbar - unter anderem - eines, das das ihm entgegengebrachte Vertrauen zu Recht genießt.

Es geht nicht leichtfertig mit Versprechen um und bleibt bei allem realistisch. Viele versprechen „das Blaue vom Himmel“ herunter und müssen sich dann später wieder herausreden.

Bei meinem Freund gestern hatte ich den Eindruck, dass er ein sehr anständiger Architekt ist. Ich bin froh, dass ich das gestern erleben durfte.

Hast du schon einmal über diese Frage nachgedacht?
Welche Qualitäten müsste es erfüllen?
Wann würdest du einer Architekt:in einen Auftrag erteilen und warum?

Herzlichst, Carsten

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Im Rahmen unseres fachlichen Engagements als Coach:innen nehmen wir an der Messe Sticks & Stones in Berlin teil. Besucht...
04/06/2026

Im Rahmen unseres fachlichen Engagements als Coach:innen nehmen wir an der Messe Sticks & Stones in Berlin teil. Besucht uns ...
Unsere Coachin Sandra Ketterer steht dort für Gespräche zur Verfügung.

Was ist ein anständiges Haus? (Teil 1)Um es gleich vorwegzunehmen: ich kenne DIE Antwort darauf auch nicht, vermutlich h...
04/06/2026

Was ist ein anständiges Haus? (Teil 1)

Um es gleich vorwegzunehmen: ich kenne DIE Antwort darauf auch nicht, vermutlich hauptsächlich, weil es diese EINE Antwort wohl auch nicht gibt.

Ich bin auf diese Frage gekommen, als ich vor einigen Tagen den Podcast „Hotel Matze“ mit dem Architekten Peter Zumthor als Gast anhörte. Er trägt den Titel: „Was ist ein gutes Haus?“.

Diese Frage erinnerte mich an eine kleine Begebenheit, die ich vor vielen Jahren während meines Architekturstudium an der TU-Berlin erlebt habe:

Eine Kommilitonin arbeitete an einem Entwurf für ein Haus an einem Platz in Berlin-Mitte. Sie bat gelegentlich mal um die Einschätzung anderer Diplomanden und unter anderem auch Jörg. Jörg brachte von Beginn an bereits enorm viel Erfahrung als Zimmermann mit in das Studium ein.

Ende der 1980er Jahre standen wieder einmal Fragen wie „In welchem Stile sollen wir bauen?“ im Raum, nachdem die Ästhetik der 80er-Jahre Postmoderne vielen als zu platt und trivial vorgekommen war.

Die nächste „Sau“, die damals durchs Dorf getrieben wurde hieß „Dekonstruktivmus“. Der Impuls kam von dem französischen Philosophen Jacques Derrida, der bestehende Strukturen in Frage stellte und diese zuerst zerlegen wollte, um sie dann wieder zusammenzusetzen.

„Zerlegen und wieder zusammensetzen?“ – das klingt nach etwas, das Architekt:innen sicher auch können und siehe da: die ersten Gebäude und Realisierungen ließen nicht lange auf sich warten (siehe auch Frank Gehry und Coop Himmelblau).

Für Studierende war das eine enorm attraktive Herausforderung, für die meisten aber eine Nummer zu groß.

Meine Kommilitonin hatte einen Entwurf gemacht, der formal ästhetisch an die Leitmotive des Dekonstruktivismus erinnerten, architektonisch aber alles andere als befriedigend war.

Jörg sagte daraufhin einen Satz, der es auf Anhieb auf meine Liste der ewig zitierbaren Leitsätze geschafft hat: „Das ist ja alles schön und gut (Name der Kommilitonin), du musst aber auch darauf achten, dass ein anständiges Haus dabei rauskommt!“

Ist das übertragbar auf die Frage, was ein anständiges Architekturbüro ist?

Dieses ist Teil 1 meines Artikels dazu. In der nächsten Woche geht es am Dienstag mit der Frage weiter: „Was ist ein anständiges Architekturbüro?“

Hast du schon einmal über diese Frage nachgedacht?
Wie würdest du selbst das „anständige Haus“ beschreiben?
Welche Merkmale hätte es?
Welche Qualitäten müsste es erfüllen?

Herzlichst, Carsten

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10 x oder ein paar Gedanken zu MoonshotsVor einigen Jahren hatte ich eine Geschäftsidee, mit der ich die Welt verändern ...
02/06/2026

10 x oder ein paar Gedanken zu Moonshots

Vor einigen Jahren hatte ich eine Geschäftsidee, mit der ich die Welt verändern wollte. Ich wollte verändern, wie Menschen Dinge nutzen, wollte Gemeinschaften stärken und die Lebensqualität von Menschen im Alltag verbessern, ohne dass dabei ungewöhnlich hohe finanzielle Ausgaben notwendig würden.

Es war eine generische Sharing-App und wir nannten sie Sharepar (für „teilen von gleich zu gleich“).

Es war das zweite Mal, dass ich ein Projekt groß – zumindest größer, als ich bisher dachte – anlegte. Das erste Mal war ein Kongress zum Thema Geld für die Kreativschaffenden. Damals machte ich sehr gute Erfahrungen damit, den Rahmen des Möglichen mental und faktisch zu erweitern.

Diesen zweite Versuch nannte ich dann Moonshot, weil ich nach den Sternen zielte und mindestens „auf dem Mond landen“ wollte.

Sharepar wurde ein echtes Startup, mit einem Team und Business Angels und ... scheiterte grandios.

Seitdem weiß ich, was scheitern ist. Ich bereue es trotzdem nicht, es hat mich im Schleudersitz in andere Erfahrungsbereiche geschossen, in die ich mit „normalem“ Denken so nicht vorgedrungen wäre.

Ich spreche nicht davon, dass man unüberlegt hohe Risiken eingehen soll. Darum geht es mir und hier nicht. Es geht mir um das Denken in „Moonshots“ und welche Auswirkungen das auf ein Konzept, das eigene Handeln oder ein Unternehmen haben kann.

Als Smart Business Concepts Trainer vertrete ich die Ansicht von „small is beautiful“.

Das gilt sehr oft, aber nicht immer. Es ist sogar möglich, beides miteinander harmonisch zu verbinden. Groß denken und klein bleiben, denn eigentlich geht gar um die Größe eines Unternehmens an sich, es geht um die Wirkung, die man erzielen kann.

Wie steckst du den Rahmen für dein Denken und Handeln ab?
Hast du Erfahrungen mit Moonshots?
Bist du daran gewachsen und wenn ja, in welcher Hinsicht?

Herzlichst, Carsten

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Raum-Zeit re.visited - Raum und Zeit einmal anders erlebt ...Ich bin kein Physiker, sondern Architekt und habe die Einst...
28/05/2026

Raum-Zeit re.visited - Raum und Zeit einmal anders erlebt ...

Ich bin kein Physiker, sondern Architekt und habe die Einstein´sche Raum-Zeit vermutlich nicht einmal in den Grundzügen richtig verstanden, aber bei mir löst die Wortkombination Raumzeit oder Raum-Zeit immer etwas Angenehmes aus: ich fühle etwas, ein Erlebnis – einen Erlebnisraum, der eine Zeit lang besteht und sich dann wieder auflöst.

Was bleibt, ist die Erinnerung an ein Gefühl. Goethe hat dem Vergänglichen ebenfalls einen großen Wert gegeben, indem er die Erinnerung an das Erlebte betonte.

Ich stelle mir vor, dass in diesem – ich drehe es mal um – Zeit-Raum stets etwas geschieht, eine Handlung, ein Erlebnis, irgendetwas, das jemand erlebt und damit auch fühlt.

Und wenn ich jetzt an die Aufgabe von Architekt:innen denke, Räume zu schaffen und zu gestalten, dann spüre ich, dass hier etwas liegt, das wir für uns selbst tun können: einen Zeit-Raum gestalten.

Ich habe das große Glück, direkt an einem schönen Park zu wohnen und morgens vom Gezwitscher der Vögel aufzuwachen. Anfangs nervte es mich ein wenig und ich fühlte mich in meinem Schlaf gestört.

Dann wurde mir bewusst, welch seltene Schönheit darin besteht, Natur direkt erleben zu dürfen und begann zu lauschen. Ich ließ die Geräusche zu und öffnete mich für sie.

Heute morgen war es besonders schön, denn zusammen mit dem Sonnenlicht wurde ein Raum geschaffen, in dem Leben und Genuss zugleich stattfand.

Ich wusste, dass dieser Raum nur für eine kurze Zeit bestehen würde. Die Vögel würden ihren Gesang beenden, ich würde aufstehen um meinen Tag zu beginnen und auch das Licht würde sich verändern. Die Magie dieses Moments würde sich auflösen.

Und gerade in dieser Vergänglichkeit liegen für mich der Genuss und die Freude zu bewusster Wahrnehmung und das Erlebnis wurde für mich zu einer Einheit aus Raum, Zeit und Emotion. – Klingt ein wenig kitschig oder „esoterisch“, aber wenn man es mal selbst erlebt hat, kann man sich dieser Schönheit kaum verschließen. Es ist Zeit: gestalte deinen Raum! ;-)

Wie erlebst du das Schöne?
Wie gibst du dem Erlebten einen Raum?
Gibst du dir und deinen Emotionen sowohl Zeit als auch Raum, um wahrzunehmen?

Herzlichst, Carsten

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Effectuation – „go with the flow“ und der elegante Einstiegs ins HandelnMir ist aufgefallen, dass viele wertvolle Method...
26/05/2026

Effectuation – „go with the flow“ und der elegante Einstiegs ins Handeln

Mir ist aufgefallen, dass viele wertvolle Methoden oder - anders ausgedrückt – Handlungsstrategien gar nicht bekannt sind.

Ich habe den Eindruck dass „Effectuation“ dazugehört.

Effectuation entstand aus einem Forschungsprojekt der Kognitionswissenschaftlerin Saras Sarasvathy, die sich mit der Denk- und vor allem mit der Handlungsweise erfolgreicher Seriengründer:innen befasste.

Sie wollte herausfinden, was diese anders machen, als andere weniger erfolgreiche Unternehmer: innen.

Ganz im Sinne der Erkenntnisse aus der Traitsforschung (Eigenschaftsforschung) in der Disziplin des Entrepreneurship lag hier der Fokus nicht auf der Frage: „Welche Eigenschaften haben erfolgreiche Unternehmer: innen?“ – eine Frage übrigens, die immer wieder gestellt wird, obwohl sie die falsche Frage ist (siehe auch „What is an entrepreneur? Is the wrong question!“ von William B. Gartner).

Sarasvathy widmete sich dagegen der richtigen Frage, nämlich: „Was machen – erfolgreiche – Entrepreneure anders?“.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Handeln und zwar im Zusammenhang mit neuen Wegen bzw. bei Vorhaben mit sehr unsicherem Ausgang.

Heraus kam ein Handlungsmuster, das auf fünf Prinzipien basiert, die das Risiko grandios zu scheitern enorm reduzieren.

Die fünf Prinzipien lauten wie folgt:

1. Der Spatz in der Hand
2. Leistbarer Verlust
3. Crazy Quilt
4. Das Limonaden-Prinzip und
5. Pilot im Flugzeug

Ich will hier nicht zu tief einsteigen – es soll ja lediglich ein Impuls sein – und beschreibe nur ganz grob, wie die Vorgehensweise mit Effectuation ist:

1. Starte mit dem wenigen, was du hast und verzichte darauf, mehr Ressourcen zu beschaffen, als du dir leisten kannst.
2. Begrenze von Beginn an das Risiko, indem du festlegst, was du bereit bist einzusetzen und zu verlieren.
3. Gehe Partnerschaften ein, die mit dir an einem Strang ziehen und ihrerseits bereit sind, begrenzte Risiken einzugehen.
4. Nutze – zufällige - Gelegenheiten dazu, weiterzukommen und gegebenenfalls die Richtung des Vorhabens zu verändern.
5. Kontrolliere nur den kleinen Bereich, in dem du dich befindest und verzichte auf Prognosen für die Zukunft.

Bei allem ist entscheidend, dass das Spektrum der Möglichkeiten größer wird und du von Stufe zu Stufe, von Schritt zu Schritt vorwärtskommst und das Projekt langsam aber sicher Fahrt aufnimmt.

Hast du eine Strategie für deine Vorgehensweise?

Herzlichst, Carsten

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Qualitäten statt Werte – ein kleiner Blick in die ZukunftswerkstattGestern habe ich mit einem sehr guten Freund getroffe...
21/05/2026

Qualitäten statt Werte – ein kleiner Blick in die Zukunftswerkstatt

Gestern habe ich mit einem sehr guten Freund getroffen, mit dem es immer leicht ist, interessante Gesprächsthemen zu finden. Er führt seit vielen Jahren ein Designbüro in Berlin.

Daher drehen sich unsere Themen sehr oft um Gestaltung, um Fragen der Qualität von Design – „Was ist gutes Design?“!.

Dabei haben wir eine schöne Art gefunden, unsere Themen eher zu umkreisen, als bestimmte Statements festzuklopfen und diese für die Wahrheit zu halten.

Gestern sprachen wir darüber, wie wir mit so großen – und ich finde unhandlichen – Begriffe wie „Werte“ umgehen.

In diesem Zusammenhang erzählte ich ihm von meinem methodischen Ansatz, „Werte“ durch „Qualitäten“ zu ersetzen.

Zum Zweck der präziseren Unternehmensentwicklung habe ich die Realität des Unternehmens in 14 Identitätsbereiche unterteilt, die allesamt als Teile eines Puzzles fungieren und ein Gesamtbild abgeben.

Einer dieser Bereiche heißt zum Beispiel: „Aufgabe, Wertschöpfung und Wirken“.

Wende ich hier also die Frage nach den Qualitäten an, dann kann ich mich ganz darauf fokussieren zu definieren, auf welche Weise das Unternehmen seinen Aufgaben nachkommt, wo und wie es seine Wertschöpfung organisiert und schließlich auch darauf, wie es auf die Kunden und die Welt wirken will.

Paul Watzlawik postulierte einst „Man kann nicht, nicht kommunizieren!“ und so verhält es sich mit den Qualitäten. Es gibt immer irgend eine Qualität, doch es gilt zu entscheiden, welche genau angestrebt und erreicht werden soll.

Vielleicht könnte man – frei nach Byron Katie – sagen: „Wir sind immer erfolgreich!“. Doch um welche Art von Erfolg handelt es sich?

Was folgt auf das, was ich getan habe? Und was folgt auf das, was ich nicht getan habe?

Welche Qualitäten sind für dich wichtig?
Welche Qualitäten machen dich und dein Büro aus?
Welche Weg gehst du, um sie zu erreichen?

Architekturbüros zu entwickeln, macht Spaß ;-)

Herzlichst, Carsten

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Motivation re.visited ...Ich gebe gerne zu, dass ich mich oft mit inneren – psychologisch emotionalen – Prozessen befass...
19/05/2026

Motivation re.visited ...

Ich gebe gerne zu, dass ich mich oft mit inneren – psychologisch emotionalen – Prozessen befasse. Ich glaube, dass dieses Interesse – es ist eigentlich viel mehr als das – mich zu dem Beruf des Coaches und Beraters geführt hat und mein eigentliches Gegenüber bin ich darin auch immer wieder selbst.

Der berühmte Architekt und Designer Charles Eames hat einmal gesagt, dass er „von seinen Ideen lebe“. Mir hat das gefallen, da ich mir seine Ideen als eine Art Nektar oder Lebenselixier vorgestellt habe. So als sauge er seine Kraft aus eben diesem Saft. Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Nicht nur, dass es bei mir irgendwie ähnlich ist, sondern auch weil dieser Saft manchmal aufgebraucht ist. Kein Saft, keine Kraft, keine Motivation.

So ging es mir vor einigen Tagen. Das hat mich bedrückt.

Architekt:innen und Gestalter:innen sind oft in der Außenwelt unterwegs. Sie gestalten die Welt, könnte man sagen: Gebäude, Quartiere, Räume, Möbel und manchmal sogar ganze Städte. Doch woher nehmen sie ihre Inspiration? Wie speisen sie ihre inneren Quellen?

Schöpferisch tätig zu sein, heißt ja „Ich schöpfe etwas aus etwas heraus!“.
Wie und woraus schöpfen sie?

Der Schlüssel liegt für mich im eigenen tief verankerten persönlichen Grundmotiv. Coachings beginne ich oft mit der Arbeit am Grundmotiv. Genauer gesagt: mit der Suche, dem Freilegen des Grundmotivs. Wenn es einmal – wieder - da ist, ist das ein sehr besonderer Moment. Doch es kann wieder verschüttet werden. Das passiert sehr oft durch die Ereignisse des Alltags.

Keine Zeit. Zuviel Stress. Geld verdienen. All das birgt die Gefahr, unser Grundmotiv verschütten, versanden oder zudecken zu lassen. Wir spüren es dann nicht mehr und dann gibt es uns auch keine Kraft mehr.

Ich benutze dazu das sogenannte Kraftbild. Darin befinden sich verschiedene Bilder, die mich mein Grundmotiv sofort wieder spüren lassen. Jeden Tag. Das funktioniert.

Wie gehst du damit um, wenn dich deine Motivation verlässt? Hast du eine Methode? Hast du ein System? Ich bin neugierig.
Was tust du?

Herzlichst, Carsten

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