02/06/2026
Wenn ich das fallen lasse, dann sind die Hälfte der Interessenten weg
„IN-SZE-NIERUNG“
Du bist noch da?
Cool! Dann benutze ich es gleich nochmal: Inszenierung … ist das Gesamt an Überlegungen, Analysen und Techniken mit dem etwas, was für dich besonders wichtig und bedeutsam ist, auch für dein Publikum relevant wird.
Inszenierung (ups- schon wieder) ist der Drehpunkt für die Umwandlung von privaten Überzeugungen (Einstellungen, Erfahrungen, Erkenntnissen) in betreffende Äußerungen.
Eine Art „Relevanz-Erzeugungs-Maschine“.
Inszenierung (🤭) ist nicht das Gegenteil von „Authentizität“.
Inszenierung (🤪) ist die Bedingung dafür, dass du - in deiner Rolle als Vortragender - persönlich und lebendig sein und damit wirken kannst.
Weil der Inhalt von dir in Text-Form gedacht und festgelegt wurde. Aber vor dem Publikum wirst du ihn sprechen. Das ist keine vernachlässigbare Änderung! Es ist das Wesen eines Vortrags, einer Präsentation, eines … was immer im Hier und Jetzt sprachlich geäußert wird.
Wie willst du vom Inhalt da hinkommen?
Wenn du es einfach sagst, mit Pausen sagst, mit rhetorischen Finessen sagst, ist es immer noch … gesagter Text. Auch wenn du umgangssprachliche Formulierungen nutzt oder Alltags-Grammatik. Es bleibt Text.
Das ist hart, oder?
Im Theater sagen wir lapidar: Einen Text kann man nicht spielen.
Was dann?
HANDLUNGEN kann man spielen.
Echtes Sprechen ist handeln.
Und eine hmhmhm (😂) verwandelt Text in sprachliche Handlungen, die für fremde Menschen Relevanz besitzen.
Nachdem du jetzt so lange hier geblieben bist, willst du vielleicht mehr dazu erfahren. Dann lass uns doch darüber reden. Ich bin dabei verbindlich und du schaust mal, ob es verbindend ist.