24/03/2025
Aufgrund der Anfrage von Herrn Alex Ticker Män auf einer privaten ESC Seite und einer fremden Antwort nimmt der ESC München wie folgt Stellung:
Die Frage ob der ESC München Gespräche mit den Rookie Bulls führen wird, ja das ist korrekt und nicht nur.
Die Behauptung, dass der ESC München sich auflösen wird ist völlig aus der Luft gegriffen und wird von einem Verein lanciert, der neue sportliche Ambitionen hat und dazu Nachwuchs benötigt und auch Abwerbeaktionen durchführt.
Wie man das charakterlich bewerten will, darf jeder selbst entscheiden, offenbar hat man sich hier den Umgang eines türkischen Fußballvereins in München mit dem SV Gartenstadt Trudering zum Vorbild genommen.
Grundsätzlich hat sich das Bild in München und Umgebung in der Alterspyramide in den letzten Jahren, bedingt durch den Erfolg von RB München, aber auch den der Deutschen Nationalmannschaft sehr geändert.
Die Grundstruktur, dass man große Wartelisten in der Laufschule hat, weil nicht alles abgedeckt werden kann, ist eine Neue und trifft alle Münchner Vereine. So können auf der einen Seite keine dritten Mannschaften noch angeboten werden, aber auch ab einem gewissen Alter keine zweiten Mannschaften.
Es ist nicht zielführend, dass Kinder aus dem Sport aussortiert werden, weil es nur für den Breitensport reicht und dort vielleicht auch nicht für den gehobenen Breitensport.
Verlorengehen sollen keine Kinder und Jugendlichen, der Amateursport braucht sie und selbst wenn sie als Spieler aufhören können sie Schiedsrichter und Trainer werden. Diesen Weg geht der ESC München seit Jahren.
Dass nun mit dem Münchner EK ein vierter Verein Nachwuchseishockey anbietet wird von unserer Seite aus ausdrücklich begrüßt. Eine Stadt mit 1,6 Millionen Einwohnern verträgt das und je breiter die Basis bis zur U 13, U 15 ist, umso größer ist die Chance für diejenigen, die es nicht bei RB schaffen, eine Zukunft im Amateureishockey zu haben.
Wegen Schule, Ausbildung, Arbeit ist es immer schwerer, dass es U 20 Mannschaften und U 17 Mannschaften gibt, deren Spielerinnen und Spieler die ersten Mannschaften oder auch 1b Mannschaften bereichern können. Dies könnte mittelfristig der Vergangenheit angehören.
Daher werden Gespräche geführt, wie man möglichst viele Kinder und Jugendliche im Eishockey halten kann, das ist mehr als legitim und es sind genug Aktive auch für vier Anbieter da.
Es werden alle Kinder und Jugendlichen beim ESC München, die auch bleiben wollen, einen Spielbetrieb bekommen.
Anderslautende Äußerungen Dritter, die mit dem ESC München nichts zu tun haben, entsprechen nicht der Wahrheit.