09/06/2026
Menschen mit einer sozialen Angststörung haben oft einen hohen Leidensdruck, denn soziale Bindung ist eines unserer Grundbedürfnisse.
Wenn ich Angst davor habe mich in kleinen Gruppen zu blamieren, unangenehm aufzufallen, mich peinlich zu verhalten, dann vermeide ich soziale Situationen.
Das können Situationen sein, bei denen man isst oder trinkt oder einen Vortrag halten muss oder Interaktionen sind Angstbesetzt, wie z.B.mit Menschen reden, Augenkontakt halten.
Es kommt zu starken körperlichen Angstsymptomen, evtl. entwickelt sich eine Panikattacke.
Menschen mit einer sozialen Phobie beobachten sich ständig selbst, die Aufmerksamkeit geht nicht zum Gegenüber und wenn dann noch eine emotionale Beweisführung ( ich fühle mich unfähig, also bin ich unfâhig) dazu kommt, dann können keine neuen Erfahrungen gemacht werden, denn normale Reaktionen des Gegenübers erhalten eine negative Bewertung.
Das negative Selbstbild schafft hohe Erwartungsängste und sehr viel Stress.
Dies geht weit über Schüchternheit oder Zurückhaltung hinaus.
Es werden Strategien zum Schutz entwickelt und soziale Situationen werden vermieden.
Da wir aber soziale Situationen nicht komplett vermeiden können, kann es zu Problemen in der Schule, Ausbildung, Beruf, Hobbies, Partnerschaft und möglicherweise auch zu Substanzabhängigkeiten kommen.
Wichtig ist hier u.a. die Sozialkompetenz zu stärken, Psychoeduktion, Sicherheitsverhalten abzubauen, Feedback einholen lernen statt zu Grübeln. korrigierende Erfahrungen machen
Für einen Menschen mit sozialer Phobie ist es ein großer Schritt sich Hilfe zu holen, denn auch Therapeuten sind ja eine soziale Situation und so verläuft die Phobie oft chronisch.
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt zu einem sehr komplexen Thema mit dem ich u.a. als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeite.
Praxis für integrative Atem-und Körpertherapie
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