23/08/2026
Du sitzt auf deinem Pferd, alles wirkt okay, und trotzdem reitest du innerlich ständig mit angezogener Handbremse. Du willst locker atmen, fühlen, genießen, aber irgendwo im Hinterkopf läuft die Sorge mit, dass gleich wieder etwas passieren könnte. 😔
Dein Körper macht das nicht, um dich zu ärgern, sondern weil er dich schützen will. Nach Stürzen, Schreckmomenten oder diesen „gerade noch gut gegangen“-Situationen merkt er sich bestimmte Bilder: hier besser anspannen, Atem halten, kontrollieren. Und während du versuchst, ruhig zu bleiben, liest dein sensibles Pferd jede kleine Veränderung in deinem Sitz, deinem Blick, deinem Atem.
In meinen Coachings erlebe ich oft genau diesen Spagat: Du liebst dein Pferd, du willst es auf keinen Fall übergehen, und trotzdem geratet ihr zusammen immer wieder in Spannung. Nicht, weil du zu schwach bist, sondern weil sich drei Verhaltensweisen leise eingeschlichen haben, die dein eigentlich braves Pferd nervöser machen, als es sein müsste. 💭
1. Du lässt dein Pferd vor allem funktionieren, statt ihm regelmäßig echten Raum für Fühlen, Atmen und Pausen zu geben, in denen es auch mal etwas sagen darf.
2. Du erzeugst unbewusst Spannung, weil du innerlich die ganze Zeit auf Fehlersuche bist, dein Körper kommt nie ganz in dieses „wir sind gerade einfach nur zusammen unterwegs“.
3. Du unterdrückst Verhalten lieber, als es neugierig zu verstehen, und bringst deinem Pferd so bei, Gefühle erst zu zeigen, wenn sie als Blockade oder Explosion nicht mehr zu halten sind.
Und trotzdem: Da ist in euch beiden dieser Wunsch nach Leichtigkeit, nach Runden, in denen du wieder lachen kannst und dein Pferd unter dir weich abschnaubt, weil es dir vertraut. Wenn du möchtest, dass sich Reiten wieder nach Freude, Verbundenheit und sicherem Miteinander anfühlt, schreib mir ANGSTFREI in die DMs, dann schauen wir im kostenfreien Angstfrei‑Check gemeinsam, welcher nächste Schritt euch zurück in diese Balance bringen kann. 🐴✨