31/07/2026
Therapeutische Arbeit beginnt nicht erst im Kontakt mit Klient:innen - sie beginnt bei der Auseinandersetzung mit sich selbst.
1. Mehr Selbstwahrnehmung
Wer die eigenen Gefühle, Reaktionen und Muster kennt, kann bewusster handeln und bleibt auch in herausfordernden Situationen präsent.
2. Mehr Empathie
Selbsterfahrung schafft Verständnis dafür, wie es sich anfühlt, Unsicherheit, Veränderung oder emotionale Prozesse selbst zu durchleben. Das vertieft die Begegnung mit Klient:innen.
3. Mehr Professionalität
Die eigene Geschichte verschwindet nicht - aber sie wird bewusster. Dadurch fällt es leichter, zwischen den eigenen Themen und denen der Klient:innen zu unterscheiden und therapeutisch klar zu arbeiten.
Selbsterfahrung ist deshalb kein Zusatz zu therapeutischen Ausbildung - sie ist ein wesentlicher Bestandteil professioneller therapeutischer Haltung.
Wie sind deine Erfahrungen mit Selbsterfahrung? Was hat sie in dener therapeutischen Arbeit verändert?
Wir freuen und auf den Austausch in den Kommentaren.