28/09/2017
-- Season recap 2016 --
Die Seaponies waren heiß! Sie wollten den Sieg! Sie arbeiteten Tag und Nacht an ihrer Strategie und vernachlässigten so manche vermeidlich wichtigere Aufgabe im Namen des Sieges. Dieses Jahr musste es einfach klappen. Man traf sich wie immer im Hause B. zum Draft und die Vorbereitug schien sich auszuzahlen. Man startete in der ersten Runde mit einem etwas riskanten Keeper (A. Robinson, da LeVeon Bell eine 4 Spiele andauernde Sperre erhielt), was sich im Nachhinein als Fehler herausstellen sollte. Das Ziel dieses Jahr war, möglichst stark auf der WR-Position zu werden und die RB-Talente später zu finden. (Zumindest Teil 2 hat geklappt) Nach Runde 3 fanden sich die Seaponies hier mit Robinson Hopkins und Watkins gut aufgestellt und so starteten sie damit, die anderen Positionen nach und nach aufzufüllen. Ein RB, ein TE und QB waren die nächsten Picks, um auf allen Positionen zumindest einige ordentliche Starter präsentieren zu können. Doch die wahren Stars der Saison sollten erst später hinzu kommen. In Runde 8 und 9 landeten die Ponies absolute Steals mit DeMarco Murray, der eine Vintage Saisonleistung zeigen sollte und Lagarette Blount, der mit 18 TDs quasi jeden Spieltag ordentlich punktete. Wie schon 2015 war man nicht vom Verletzungspech verschont und man musste schnell einen der Star-WR austauschen. Die anderen beiden entpuppten sich als absolute Flops, was man nur durch die beiden Top-RBs wieder abfangen konnte.
Dieses mal stellte sich der Saisonstart etwas holpriger dar und so konnte man, trotz teilweise ansprechender Leitungen, von den ersten 5 Spielen nur 3 gewinnen.
Das Team Hoescher (a.D.) war in diesem Jahr soetwas wie der Angstgegner, denn man verlor beide Regular Season Spiele, was nahezu die Hälfte aller Niederlagen der Seaponies in dieser Saison ausmachte.
Beim Stand von 7-5 stand man schon etwas mit dem Rücken zur Wand und musste sehen, dass man das Ruder noch herum gerissen bekommt. Gegen die bis dahin deutlich in Führung liegenden Chernobil Meltdowns gelang dann der Befreiungsschlag und mit einem weiteren, wenn auch sehr knappen Sieg konnte ein weiteres mal die Tabellenspitze erklommen werden.
Da die Teilnehmerzahl in der Liga auf 12 gestiegen war, konnte man sich dieses Jahr nicht ausruhen sondern musste sofort im Viertelfinale wieder zur Stelle sein, was leider ziemlich in die Hose ging. Mit einer optimalen Aufstellung hätte man zwar gewinnen können, jedoch war man zu sehr auf die jeweiligen Matchups der Spieler fixiert und ließ sich davon blenden. In der Consolidation Round konnte man sich einen entwas entäuschenden 7. Platz sichern, der natürlich weit unterhalb der Ansprüche der Seaponies liegt.
Allerdings gibt dieses Ergebnis nur noch mehr Ansporn zu absoluten Top-Leistungen und die Seaponis wollten nun noch härter und besser arbeiten als je zuvor um den ersten Titel der Vereinsgeschichte einzufahren. Und das möglichst bald ;)
Champ wurden zum wiederholten male die Still Believers, aber dies nur am Rande.
Auszeichnungen:
Seapony of the Season: DeMarco Murray, 8. Runde #86, 242.80 Punkte
Draft Bust of the Season: Allen Robinson, 1. Runde #11, (Nicht mehr im Team)