07/10/2026
Der vergangene Sonntag erlebte nur ein VfR-Team erfolgreich.
Dabei war bei der Zweiten eine Niederlage beim verlustpunktfreien Tabellendritten schon miteinkalkuliert. Trotzdem zeigten die Jungs, dass sie das Spiel keinesfalls herschenken wollten. Die Mühleiper machten natürlich vom Anpfiff Druck und erzielten rasch die Führung. Der VfR schaffte es dennoch, sich Chancen zu erspielen, die leider nicht genutzt werden konnten. Umgekehrt hatte der Gegner die Klasse, Fehler der Marienfelder in 2 weitere Tore umzusetzen. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich, doch das Ergebnis war nur 2-1, denn Jonny Duan verkürzte zum 1-4, ehe die Gastgeber kurz vor Schluss doch nochmal eine Lücke in der vierbeinigen Abwehr fanden.
Besser machte es die Erste, was allerdings nicht selbstverständlich war, denn die letztjährigen Begegnungen gegen die „Dritte“ des FSV wurde beide verloren.
Trotzdem begann der VfR mit breiter Brust nach den zuletzt gewonnenen Spielen, machte weiter wie zuletzt. Mit flüssigem Spiel und gut herausgespielten Chancen wurde der FSV unter Dauerdruck gesetzt, Entlastungsangriffe der Gastgeber blieben Mangelware. Das „bekannte“ Abschlussschwäche des VfR hielt den Gegner im Spiel, wenigstens Kamil mit einem sehenswerten Freistoß fast mit dem Halbzeitpfiff beruhigte etwas die mitgereisten Anhänger. Der Trainer appellierte in der HZ-Pause an die Jungs, die sich erarbeiteten Möglichkeiten auch erfolgreich abzuschließen. Eine schon fast verloren gegangene Flanke kratzte Miguel gerade noch von der Linie und vor‘s Tor, wo Ian Büth zum 2-0 einköpfte. In der Folge ließ die Konzentration unverständlicherweise nach. Anstatt weiter auf den dritten Treffer zu spielen, wurde der Gegner „eingeladen“, mutiger zu werden. Und so erlebten die Marienfelder - Spieler wie Zuschauer - warum ein 2-0-Vorsprung trügerisch ist. Mit dem Anschlußtreffer „aus dem Nichts“ wurde es noch eine umkämpfte Schlußviertelstunde, in der der Ausgleich möglich schien, aber auch die sich dann bietenden Konterchancen nicht sauber zuende gespielt wurden. So blieb es am Ende ein verdienter Auswärtsdreier!
Wichtig für Spieler und Verantwortliche: Auch gegen eine „Dritte Mannschaft“ muss der Derbycharakter angenommen werden. Dann kann auch ein „dreckiger“ Sieg erkämpft werden!