24/06/2026
🚨 Hitzestau am Pferdebein – ein unterschätztes Sommerproblem
Wenn die Temperaturen über 30°C steigen, versuchen Pferde permanent, ihre Körpertemperatur zu regulieren. Genau dann können nicht atmungsaktive Materialien wie Neopren zum Problem werden.
Unter vielen Neopren-Gamaschen entsteht ein geschlossenes Mikroklima: Wärme und Feuchtigkeit können nur schwer entweichen. Die Temperatur am Pferdebein steigt an und die natürliche Kühlung wird eingeschränkt.
Warum ist das problematisch?
➡️ Sehnen und Bänder bestehen aus hochspezialisiertem Gewebe, das auf eine stabile Umgebung angewiesen ist. Zusätzliche Hitze bedeutet zusätzlichen Stress für diese Strukturen.
➡️ Durch die Wärme stauen sich Flüssigkeit und Feuchtigkeit leichter im Gewebe. Das kann die Belastung für das Lymphsystem erhöhen, dessen Aufgabe es ist, Gewebeflüssigkeit abzutransportieren.
➡️ Gleichzeitig sammelt sich Schweiß unter der Gamasche. Die Haut wird aufgeweicht, die Reibung nimmt zu und die natürliche Schutzfunktion der Haut kann beeinträchtigt werden.
Viele Reiter wählen Neopren, um die Pferdebeine zu schützen.
Die Frage ist jedoch: Sollte Schutz auf Kosten eines gesunden Klimas am Pferdebein gehen?
Deshalb nutze ich im Sommer bevorzugt Lammfellgamaschen von Mattes.
Warum?
✅ Temperaturausgleich statt Wärmestau
✅ Hohe Luftzirkulation
✅ Feuchtigkeitsaufnahme direkt im Fell
✅ Kein Hitzestau wie bei Neopren
✅ Gleichmäßige Druckverteilung
✅ Weniger Reibung und Scheuerstellen
✅ Natürliche antibakterielle Eigenschaften
Dadurch entsteht kein Wärmestau, wie unter geschlossenen Neoprenmaterialien.
Welches Material verwendest du im Sommer an den Pferdebeinen? 👇