17/05/2016
Spannendes Jubiläumsturnier endet mit rauschender Party
Bereits zum 5. Mal fand am vergangenen Sonntag Stammtischpokalturnier der SpVgg Schnaps- Cola statt. Bei Temperaturen um die 15 ° C kämpften rund 80 junge Männer und Frauen aus 8 verschiedenen Stammtischen aus Handrup, Lengerich und Wettrup um Pokale, Ruhm und Ehre.
Wie immer wurde das Turnier mit der Eröffnungsrede des Präsidenten offiziell eröffnet und nach einem kurzen Regenschauer konnte mit den Spielen begonnen werden.
Beim Fußballturnier, an dem 5 Stammtische teilnahmen, spielte zunächst jeder gegen jeden , danach wurde der Pokal in einem Finale der 2 Vorrundenbesten ausgespielt.
Dieses erreichten der Stammtisch Dicke Bertha nach Siegen gegen die Oldies von Lok Handrup, die Wettruper SK Lation und den Lengericher Stammtisch Sporties und die Überrraschungsmannschaft De Hafensängers, die ihre Gegner in der Vorrunde wie eine Dampfwalze überrrollten und alle 4 Spiele gewannen.
Der vorher als Favoriten gestartete SK Lation verlor direkt das erste Spiel gegen De Hafensängers "und nachdem wir in der Eröffnungsrede zu Unrecht als komischer Haufen bezeichnet wurden, weil wir angeblich zu wenig trinken würden, haben wir uns danach direkt vollkommen auf den Trinksport konzentriert!", so Startorwart Niclas "Klapphand- Klüngel" Lücke. Und das taten sie überaus erfolgreich, die Titel für den Tagesvollsten und Schlechtesten Sportler gingen in diesem Jahr in Person von Alex Lampen und Thomas Driever an Mitglieder der SK Lation.
Ebenfalls mit hohen Erwartungen ging der Stammtisch Sporties in das Turnier doch auch hier war nach einer knappen 12:2 Auftaktniederlage gegen Lok Handrup schnell die Luft raus. "Uns fehlte einfach das nötige Glück. Machen wir das 12:2 nicht erst Sekunden vor Schluss, sondern etwas eher, geht das Spiel mit Sicherheit anders aus! Konditionell waren wir klar das bessere Team", ärgerte sich Libero Florian Foppe über die unnötige Niederlage.
Bis zum letzten Spiel bestand auch für Lok Handrup noch die Chance aufs Finale, doch eine Niederlage der Sporties gegen die Dicke Bertha besiegelte das Vorrundenaus für die alten Männer. Keeper Alexander Els versuchte das Scheitern zu begründen: "Wir waren einfach zu ehrgeizig und motiviert. Ein paar Schnaps- Cola mehr und wir holen uns das Ding"
So kam es schließlich zu einem spannenden Finale zwischen De Hafensängers und Dicke Bertha, das die Dicke Bertha im Elfmeterschießen für sich entschied, nachdem Dennis "Rambo" Burrichter in der letzten Sekunde mit seinem Treffer zum 4:4 die Aufholjagd der Bertha nach 4:1 Rückstand krönte. Edelverteidiger Jonny Teepker war der tragische Held des Spiels und verschoss den einzigen Siebenmeter. Der Reihe nach hatte der 27- jährige zuvor in Person von Thomas Fehren, Simon Schäfer und David Schulte- Südhoff die Topstars der gegnerischen Mannschaften komplett aus dem Spiel genommen und so einen riesigen Anteil am Finaleinzug der Hafensängers. Auch im Finale zeigte er eine starke Leistung und trat mit seinem Treffer zum 3:1 auch offensiv in Erscheinung. Dementsprechend enttäuscht kommentierte er das für ihn unglückliche Ende des Turniers: "Man ey!"
Auch das Volleyballturnier fand mit Jung, besoffen, gutaussehend einen verdienten Sieger. In einem packenden Finale wurden die Sporties aus Lengerich besiegt.
Zuvor konnten beide Teams souveräne Gruppensiege in der Vorrunde einfahren. Dabei gelang es den Sporties die haushohen Favoriten De Hafensängers, die zuvor in drei von vier Jahren den Volleyballpokal gewonnen hatten, und die Außenseiter Kartoffelsalat zu schlagen. "Wir haben nur zweimal knapp verloren. Das war die beste sportliche Leistung seit unserer Gründung", zeigte sich Lena Driever, Teammanagerin von Kartoffelsalat, dennoch zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft.
In der anderen Gruppe machte Jung, besoffen, gutaussehend kurzen Prozess mit der Dicken Bertha, SK Lation und sogar mit den Geheimfavoriten De Pferdewämser um Mittelblocker Jens "The Cash" Penniggers.
So kam es im Finale zum Duell der beiden besten Mannschaften und das Spiel hielt, was es versprach. Ständige Führungswechsel und packende Ballwechsel sorgten für eines der besten Finals der letzten Jahre, das Jung, besoffen, gutaussehend letztendlich mit 2 Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnten. Somit konnte der schlagkräftige Angreifer Matthias "Epi" Driever auf die ihm häufiger gestellte Frage "Epi, hast Bock?" endlich aus vollem Herzen mit "Ja, sicher!" antworten!
Nach der Siegerehrung, bei der außerdem noch Camilla Els als "Schlechtese Sportlerin" ausgezeichnet wurde und Favoritin Alina Zilz den Titel für die Tagesvollste in Empfang nahm, konnte dann im Festzelt die Party beginnen. Eingeheizt vom Entertainment- Team der SpVgg um DJ Mojo und DJ Dizzer, sowie Lightjockey Matthias Koopmann feierten alle gemeinsam zu Beats von Moneyboy, SSIO, Andreas Gabalier und Willi Herren bis tief in die Nacht und sorgten so für einen würdigen Abschluss des Turniers!