01/09/2026
Je länger Michael und ich Yoga unterrichten, desto klarer wird uns eigentlich, wie wir unterrichten möchten vor allem aber: wie nicht.
Wir stehen vorne auf der Matte, erklären, zeigen, korrigieren und teilen natürlich das, was wir über die Jahre gelernt haben. Aber das bedeutet nicht, dass wir immer wissen, was für dich gerade richtig ist. Wir kennen deinen Körper nicht so gut wie du, wir wissen nicht, was für einen Tag du hattest und wir wissen auch nicht auf alles eine Antwort. Auch wir lernen immer weiter, hinterfragen Dinge, ändern unsere Sicht auf manches und machen Fehler.
Vielleicht ist genau das der Punkt. Wir möchten Yoga nicht von oben herab unterrichten. Bei uns muss niemand irgendetwas beweisen, perfekt aussehen oder eine Haltung genauso hinbekommen wie auf irgendeinem Bild bei Instagram. Du darfst dich fordern, wenn du Bock darauf hast. Du darfst aber genauso sagen: Heute nicht. Und wenn du eine Übung nicht machen möchtest oder kannst, dann lässt du sie eben sein oder fragst uns nach einer Alternative.
Es wird gelacht, wir verhaspeln uns, machen auch mal Quatsch und manchmal sieht eine Asana bei uns selbst ganz anders aus als gedacht.
Am Ende möchten wir unser Wissen weitergeben, dir Möglichkeiten zeigen und dich ein Stück begleiten. Was du daraus für dich mitnimmst, entscheidest du.
Denn Yoga ist für uns kein Oben und Unten. Es ist ein Miteinander.
🙏🏻