21/09/2020
Stefan war wieder erfolgreich unterwegs:
nach den vielen und sehr langfristigen Absagen von Wettkämpfen in Deutschland musste ich mich nun wieder nach Österreich orientierenum endlich das Knacken der 36min-Marke auf 10km anzugreifen.
Dabei zeigen uns unsere österreichischen Nachbarn mit der notwendigen Beruhigkeit und sehr pragmatischen Ansätzen wie begrenztem Teilnehmerfeld, keine Nachmeldungen, keine Siegerehrung und Masken beim Startnummerabholen und in der Aufstellung bis zum Start wie man jeglichen Pandemie-motivieren Einschränkungen gerecht werden kann. Darüberhinaus bleibt es ja außerdem jedem selbst überlassen, ob er teilnehmen will oder nicht.
Aber nun zur Veranstaltung. Die Organisation war vorbildlich von der Information über Ablauf, Strecke und Örtlichkeiten im Vorhinhein bis zur tatsächlichen Abwicklung. Die Strecke führte in einem zweimal zu durchlaufendem Rundkurs im großen Bogen um Wals herum, dabei unter anderem auch durch ein Waldstück und war mit insgesamt 60 Höhenmetern und sehr vielen leichten Kurven etwas unrhytmisch.
Da ich mein Ziel nicht durch zu große Motivation am Anfang des Rennens gefährden wollte, habe ich zwar Gas gegeben, aber immer noch versucht, das ganze insofern zu kontrollieren, dass es sich anfühlt, dass ich das durchziehen kann und auf keinen Fall einen Einbruch auf den letzten km zu riskieren. Leider hat sich bereits auf dem ersten Kilometer gezeigt, dass die Spitze zu stark war und ich relativ schnell, auch wegen der unübersichtlichen Strecke den Blickkontakt nach vorne verloren habe. Nach zwei Kilometern war mir dann auch klar, dass es keine direkte Konkurrenz gibt und ich den Wettkampf alleine bestreiten muss. Meine Durchgangszeit bei 5km war mit 17:50min dann voll im Soll. Auf dem achten Kilometer habe ich dann etwas geschwächelt, was ich aber auf dem letzten wieder aufholen konnte, sodass ich die zwei 5km Splits recht ähnlich gelaufen bin mit 35:37 min als Gesamtfünfter von 71 und Erster von 13 in meiner Altersklasse M30-40 ins Ziel gekommen bin.