08/06/2026
Bei aller Aufstiegseuphorie erreichte uns zum Wochenende eine traurige Nachricht: unser ehemaliger Spieler Felix Lotz ist verstorben. Bis zuletzt verfolgte er die Ergebnisse seines TuS und drückte fest die Daumen für den Aufstieg. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und Freunden.
Die Lotze Junge – ein Stück Mayener Fußballgeschichte. Ein Nachruf von Josef Brodam
Felix ist tot! Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht in Mayen, genau wie damals, als sein Bruder Peter starb. Mit ihnen geht ein Stück TuS Mayen, das nur die Generation der „Goldenen Siebziger“ von
damals ermessen kann. Ich durfte dabei sein, in einer Zeit, in der der TuS 3.klassig war und darüber hinaus eine ähnlich starke zweite Mannschaft und herausragende Jugendmannschaften hatte.
Der TuS als Aushängeschild und Spielermagnet in der Region!
So kamen auch die Lotze Junge, Peter als Stürmer, Kopf nach unten, Ball am Fuß und ab. Felix, der Torhüter, überragend, ein Athlet und Garant vieler Siege und Erfolge in der 1. Mannschaft. Ochtendunger Junge sind sie immer geblieben, heimatverbunden, ihr Fußballzuhause war der TuS.
Spieler, die sich jeder Trainer, jeder Verein wünscht: geile Kicker, Teamplayer, mit gesunder Fußballarroganz, auch Siegermentalität genannt, dabei bodenständig, hochangesehen und äußerst beliebt im ganzen Verein.
Es war eine tolle Zeit damals und jedes Mal, wenn wir uns getroffen haben, hieß es:
Weißt du noch damals…? Felix und Peter, mit euch geht ein Herzstück des TuS Mayen, der euch so viel zu verdanken hat, machts
gut. Vergessen werden wir euch nie und wenn wir von euch sprechen, dann immer mit dem Lachen, das euch so auszeichnete: Supertypen, auf und neben dem Platz, kernig und ehrlich, Ochtendunger Junge im TuS
zuhause.
„Schwarz und weiß ein Leben lang“
Josef Brodam
Bild: Rheinlandmeister 1980. Felix Lotz: untere Reihe, 2 v.R.