09/05/2019
Vilstal-Regatta abgehalten
Fordernden Windverhältnissen und kalten Temperaturen getrotzt
Steinberg. (ez) Bei widrigen Wet-
terbedingungen trafen sich die Mit-
glieder der Seglervereinigung Vils-
tal am Bootanlageplatz des Vilstals-
tausees. Zudem konnte der Vorsit-
zende Erich Salzberger auch Gäste
aus Bonn und Segelbegeisterte aus
Zülpich bei Köln begrüßen.
Bereits am Freitag waren die ers-
ten Gäste zur Vilstal-Regatta ange-
reist. Diese Veranstaltung wird
schon seit vielen Jahren ausgetra-
gen, vormals als „Seefest-Regatta“.
Aufgrund der starken Verkrautung
des Sees hat man seit mittlerweile
über zehn Jahren das ganze auf das
Frühjahr vorverlegt. Insgesamt gin-
gen zehn Boote ins Rennen, wobei
alle mit dem Hobie-Cat 14 – einem
Ein-Mann-Boot – antraten und ihr
Können darauf zeigten. An zwei
Wettkampftagen wurden drei
Durchgänge ausgetragen. Dank der
Unterstützung vonseiten der Was-
serwacht Reisbach wurden außer-
dem die Rennmarkierungen im See
ausgebracht und später auch wieder
eingeholt. Sie waren es auch, die die
Sicherheit beim Wettbewerb ge-
währleisteten, wofür ihnen der Vor-
sitzende seinen Dank aussprach.
Aufgrund der starken Böen und
drehender Winde waren sie auch
einsatzmäßig gefordert und muss-
ten ausrücken.
Die dreiköpfige Rennleitung der
Regatta hatte alles bestens organi-
siert. Wie sie ausführten, wäre ein
3-Beaufort-Wind wünschenswert,
leider musste man am Samstag so-
gar mit Windstärken bis sechs
Beaufort kämpfen. Der Wettkampf
fließt in die Deutschlandwertung
mit ein, da es sich um eine Ranglis-
ten-Regatta handelte. Fordernde
Windverhältnisse, ein ungewöhnli-
cher Kurs - der Wettkampf war den-
noch ein Erlebnis. Am Ende konnte
die Siegerehrung durchgeführt wer-
den. Dabei hatte Klaus Zuchel aus
Zülpich bei Köln das beste Ergebnis
erzielt und sicherte sich den ersten
Platz. Auf Platz zwei folgte Peter
Witt (Seglervereinigung Vilstal) und
auf Platz drei Erich Salzberger
(Seglervereinigung Vilstal). Für alle
Teilnehmer standen Sachpreise zur
Verfügung, die drei Erstplatzierten
erhielten zudem ein Handtuch.
Vonseiten der Seglervereinigung
war auch an allen Tagen bestens für
das leibliche Wohl gesorgt. Außer-
dem sorgte ein Heizschwammerl für
wohlige Temperaturen im Zelt, so
dass auch das gemütliche Miteinan-
der nicht zu kurz kam
(Zeitungsartikel des Dingolfinger Anzeiger vom 8.05.2019)