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Mota reagiert auf Fan-Kritik: "Trotzdem entscheide immer ich"Der SV Waldhof Mannheim sucht nach Konstanz – und Trainer R...
23/10/2026

Mota reagiert auf Fan-Kritik: "Trotzdem entscheide immer ich"

Der SV Waldhof Mannheim sucht nach Konstanz – und Trainer Rui Mota nach der richtigen Mischung. Im Mediengespräch vor dem Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim II äußert sich der Portugiese zur Fan-Kritik an seinen Aufstellungen, den jüngsten Rückschlägen und den Fortschritten im Training.
Prozess "dauert länger, als ich gedacht hätte"

Eigentlich hatte die Englische Woche für den SV Waldhof Mannheim gut begonnen. Mit 5:1 feierten die Buwe einen eindrucksvollen Auswärtssieg bei der SG Sonnenhof Großaspach. Danach folgten jedoch eine 0:3-Niederlage beim FC Ingolstadt und ein 0:2 bei den Würzburger Kickers. Was den Mannheimern in dieser Saison bislang fehlt, ist die Konstanz – eine Einschätzung, die auch Cheftrainer Rui Mota teilt: "Wir brauchen das auf jeden Fall. Es dauert, ehrlich gesagt, länger, als ich gedacht hätte, denn normalerweise sind meine Mannschaften konstanter." Dennoch sei es "nicht das erste und sicher auch nicht das letzte Mal, dass eine neue Mannschaft mit neuen Trainern und Spielern etwas mehr Zeit braucht". Zuversichtlich bleibt der Portugiese trotzdem: "Ich kann Ihnen sagen, dass ich das Gefühl habe, dass wir nah dran sind an diesen Situationen."

Warum die Konstanz fehlt, haben die Fans bereits ausgemacht: die häufigen Wechsel in der Startelf. Mit Blick auf das jüngste Auswärtsspiel kritisierten die Anhänger zudem, dass Mota den besten Mannheimer Torschützen Julian Ulbricht erst als letzten Stürmer einwechselte. Für den 47-Jährigen sei die Kritik zwar verständlich, treffe aber nicht zu. "Wenn es mal nicht läuft, dann schaut man als Fan darauf. Es ist wichtig, dass jeder seine Meinung öffentlich äußern darf. Trotzdem entscheide immer ich, wie es am besten für die Mannschaft ist. Manche Sachen funktionieren dann, manche eben nicht." Sowohl Boyd als auch Ulbricht hätten nach ihrer Einwechslung Chancen auf einen Treffer gehabt. Generell verfüge man über verschiedene Stürmertypen und vertraue ihnen allen.
Waldhof will Reaktion auf den Platz bringen

Im Duell mit den Kraichgauern ist also durchaus Druck auf dem Kessel. Immerhin scheinen offensivstarke Mannschaften dem Waldhof in dieser Spielzeit eher zu liegen, da diese mehr Räume anbieten. Trotzdem "müssen wir bei solchen Gegnern vor allem darauf achten, dass wir sehr fokussiert in der Rückwärtsbewegung sind". Darauf sei seine Mannschaft eingestellt und habe im Training bereits eine Reaktion auf die jüngste Negativserie gezeigt. Diese "gilt es nun auf den Platz zu transportieren".

Wenn es am späten Sonntagabend auf den Rasen geht, erwartet die Waldhöfer allerdings ein ungewöhnliches Umfeld. Aufgrund des Zuschauer-Teilausschlusses werden nur rund 4.500 Zuschauer im Stadion sein, davon nach aktuellem Stand etwa 100 im Gästebereich. Personell muss der Waldhof auf Joey Müller verzichten. Beim ehemaligen Schalker sei noch unklar, welche Verletzung vorliege. In der Woche vor dem Spiel in Aspach hatte er nach dem Training über Schmerzen geklagt. Untersuchungen hätten zwar keine muskuläre Ursache ergeben, die Beschwerden seien jedoch geblieben. Deshalb wolle man kein Risiko eingehen.

Quelle: www.liga3-online.de

23/10/2026

Die Pressekonferenz vor dem 11. Spieltag der 3. Liga - SV Waldhof M...

23/10/2026

Euer Tipp. SV Waldhof Mannheim 07 - TSG 1899 Hoffenheim II

Spielerberater trifft BeetzDer Fan-Aufreger um Weck geht in Mannheim in die nächste RundeIm Mai hatte Drittligist SV Wal...
22/10/2026

Spielerberater trifft Beetz
Der Fan-Aufreger um Weck geht in Mannheim in die nächste Runde

Im Mai hatte Drittligist SV Waldhof gegen den Spielerberater Thorsten Weck ein Hausverbot und auch ein Kontaktverbot verhängt. Nun wurde der umstrittene Unterstützer von Klub-Präsident Bernd Beetz neben dem Vereinsboss auf der Tribüne entdeckt. Hinter dem Treffen könnte mehr stecken als nur eine zufällige Begegnung.

Thorsten Weck ist bei Spielen des SV Waldhof zurück auf der Tribüne. Beim 0:2 in der Auswärtspartie am Samstag in Würzburg saß der Düsseldorfer Spielerberater neben Vereinspräsident Bernd Beetz auf der Tribüne, in der ersten Hälfte war auch Sport-Geschäftsführer Gerhard Zuber dabei. Das ist brisant, weil der Klub dem Spielerberater nach dem Verbandspokal-Finale gegen den Stadtrivalen VfR Mannheim (3:0) im Mai ein Hausverbot und auch ein Kontaktverbot erteilt hatte - nach Berichten über massive Einflussnahme auf Transfers, Mannschaftsrat und Aufstellung.

Nur wenige Tage später berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung aus dem benachbarten Heidelberg, dass Weck bei dem Mannheimer Traditionsverein zeitnah eine leitende Position und das "komplette Sagen im sportlichen Bereich" erhalten soll. Auf Anfrage des kicker bestätigt der Verein: "Thorsten Weck fungiert auch weiterhin als persönlicher Berater vom Präsidenten des SV Waldhof Mannheim 07, Bernd Beetz, und berät insbesondere bei sportlichen Themen."

Das Eintrittsticket kam aus dem Mannheimer VIP-Kontingent

Die Eintrittskarte für das Spiel in Würzburg stamme aus dem VIP-Kontingent der Waldhöfer, Weck habe sie gemeinsam mit Vereinsboss Beetz erhalten. Fragen zu dem angeblichen möglichen offiziellen Engagement beim SVW, auch zu den möglichen Auswirkungen auf die Funktionen von Zuber und Sportdirektor Mathias Schober, ließ der Verein zunächst unbeantwortet. Es wäre die nächste Volte um den Spielerberater.

Das Zutrittsverbot für Weck in Mannheim gilt laut Pressesprecher Yannik Barwig nach wie vor: "Das Hausverbot für die Räumlichkeiten des SV Waldhof Mannheim 07 besteht auch weiterhin." Es umfasst das Trainingsgelände am Alsenweg und die VIP-Bereiche im Carl-Benz-Stadion. Bemerkenswert ist die Auskunft zum Kontaktverbot: "Das Kontaktverbot zu Mitarbeitern der Spielbetriebs GmbH besteht auch weiterhin. Ausgenommen davon sind Geschäftsführer Sport Gerhard Zuber und Sportdirektor Mathias Schober." Ausgerechnet mit den beiden sportlich Verantwortlichen darf Weck also sprechen - und damit hat der Spielerberater nach wie vor Zugriff auf jene Personen, die für die Personalentscheidungen beim Waldhof verantwortlich sind.
Einen Zusammenhang mit dem Teil-Ausschluss der Fans am Sonntag sieht der Verein nicht

Kontakt zur Mannschaft oder zum Trainerteam habe es in Würzburg nicht gegeben, teilte der Klubsprecher mit. Und: "Unserer Kenntnis nach war dies der erste Besuch von Thorsten Weck bei einem Spiel des SV Waldhof in dieser Saison." Einen Interessenkonflikt verneint der Klub: "Thorsten Weck vertritt keinen Spieler des SV Waldhof als Spielerberater." Die Fanszene sieht die Personalie Weck überaus kritisch. Die Ultras Mannheim 99 hatten Weck vor der vergangenen Saison in einem Brandbrief als "einflussreichen Einflüsterer der Familie Beetz" bezeichnet. Direkt vor dem Spiel in Würzburg habe es nach Kenntnis des Vereins keinen Kontakt zur organisierten Fanszene gegeben, um mögliche aufkommende Wogen frühzeitig zu glätten.

Am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim II bleibt die Otto-Siffling-Tribüne - nach dem DFB-Urteil wegen der Krawalle im Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:1 n. V.) im August - gesperrt. Einen zeitlichen Bezug zwischen dem Weck-Besuch und ausgerechnet jenem Sonntag, an dem weite Teile der Fanszene außen vor sind, sieht der Klub nicht: "Wir sehen den Besuch in keinem direkten Zusammenhang mit dem Teilausschluss im Carl-Benz-Stadion am kommenden Sonntag."

Quelle: www.kicker.de

25.10.2026, 19:30 Carl-Benz-Stadion (Mannheim)
21/10/2026

25.10.2026, 19:30 Carl-Benz-Stadion (Mannheim)

Fan-Kritik an Waldhof-Trainer Mota wächst – „Hilft uns nicht weiter“Zwei Niederlagen in drei Tagen, Tabellenplatz elf – ...
20/10/2026

Fan-Kritik an Waldhof-Trainer Mota wächst – „Hilft uns nicht weiter“

Zwei Niederlagen in drei Tagen, Tabellenplatz elf – beim SV Waldhof wächst der Frust. Vor allem Trainer Rui Mota muss derzeit viel Fan-Kritik wegstecken:

Die Stimmung beim SV Waldhof Mannheim kippt. Nach dem 0:2 in Würzburg, der zweiten Niederlage innerhalb von drei Tagen, steht der Club auf Platz elf – nur zwei Punkte vor den Abstiegsplätzen. Auch unter den Anhängern wird der Ton schärfer. In den Facebook-Kommentaren unter einem MANNHEIM24-Beitrag richtet sich der Unmut vor allem gegen Trainer Rui Mota.

Sport-Geschäftsführer Gerhard Zuber sprach nach dem Spiel bei „Magenta Sport“ von „katastrophalen Tagen. Wir haben uns in drei Tagen viel kaputt gemacht.“ Zudem fehlten am Wochenende zehn Spieler verletzt. Mota äußerte sich selbstkritisch zur ersten Halbzeit: „Wir haben nicht unseren Fußball gespielt.“ Genau an dieser Stelle setzen viele Fans an.

Sport-Geschäftsführer Gerhard Zuber sprach nach dem Spiel bei „Magenta Sport“ von „katastrophalen Tagen. Wir haben uns in drei Tagen viel kaputt gemacht.“ Zudem fehlten am Wochenende zehn Spieler verletzt. Mota äußerte sich selbstkritisch zur ersten Halbzeit: „Wir haben nicht unseren Fußball gespielt.“ Genau an dieser Stelle setzen viele Fans an.

Fan-Kritik an Waldhof-Trainer Rui Mota wächst – „Hilft uns nicht weiter“

Ein User schreibt, das Potenzial der Mannschaft sei zwar sichtbar, doch werde eine intakte Elf nach jedem Spieltag auseinandergerissen. „In jedes Spiel eine andere Formation zu schicken, ist eher kontraproduktiv und hilft uns nicht weiter.“ Nötig sei „endlich eine Konstante in der Aufstellung und eine klare Linie“.

Noch deutlicher fällt ein weiterer Fan-Kommentar aus. Schuld sei „meiner Meinung nach der Trainer“, heißt es dort, „jede Woche eine andere Mannschaft, egal ob siegreich oder nicht“. Außerdem wird eine zunehmende sprachliche Barriere angesprochen. Die sportliche Leitung sei nicht besser als ihre Vorgänger, Kontinuität und Konzept seien nicht erkennbar.

Frust bei Waldhof-Fans: Nicht nur Mota ist schuld

Andere Stimmen sehen breitere Ursachen: Selbstüberschätzung, begrenzte Mittel und fehlende Ruhe rund um den Verein. Ein Waldhof-Anhänger geht auch auf den Kader ein. Man könne zwar viel über den Trainer meckern, „das meiste stimmt wahrscheinlich auch“, doch die Mannschaft sei „untrainierbar bzw. hat nicht die Qualität“.

Die Meinungen sind eindeutig, aber nicht einheitlich. Ein Teil der Anhänger sieht die Hauptschuld bei Mota, andere verweisen auf strukturelle Probleme und den Kader. Gemeinsam ist ihnen die Forderung nach mehr Stabilität. Am kommenden Sonntag (25. Oktober/19:30 Uhr) empfängt der SVW die TSG Hoffenheim II, dann ohne die Unterstützung aus der gesperrten Otto-Siffling-Tribüne. Ob Mota die Kritik entkräften kann, entscheidet sich auf dem Platz. (mab)

Quelle: www.mannheim24.de

Einen haben wir noch und nicht, dass einer jetzt mit Verboten über Kräne kommt…😂
19/10/2026

Einen haben wir noch und nicht, dass einer jetzt mit Verboten über Kräne kommt…😂

Ein Stadionverbot hielt Ali Demirkaya nicht davon ab, seinen Klub spielen zu sehen. Der als „Amigo Ali“ bekannte Fan des türkischen Vereins Denizlispor durfte das Stadion ein Jahr lang nicht betreten - also mietete er einen Kran und ließ sich über die Stadionmauer heben.

Für das Heimspiel gegen Gaziantepspor im April 2018 zahlte er rund 354 Lira, damals etwa 70 Euro, für den Kran. Vorher hatte er auf der Polizeiwache unterschrieben, das Spiel nicht im Stadion zu verfolgen - technisch hielt er sich daran, denn der Korb schwebte außerhalb des Geländes. Ab der 75. Minute schaute er mit Vereinsschal von oben zu, bis die Polizei ihn vor dem Abpfiff herunterholte.

Seine Mannschaft gewann die Partie mit 5:0. Die Bilder des Fans im Kranschnabel gingen um die Welt und machen bis heute in sozialen Netzwerken die Runde.

Normal sollten wir uns nicht beschweren, dass wir aktuell mit dem Staff Bundesliga-reif sind. Mota hat sieben Assistente...
19/10/2026

Normal sollten wir uns nicht beschweren, dass wir aktuell mit dem Staff Bundesliga-reif sind. Mota hat sieben Assistenten, vier davon stammen wie er selbst aus Portugal. Schon eine Hausnummer. Wenn man bedenkt, wie aufgeblasen dieser Staff ist, aber Punkte gegen Teams, die unten stehen, überall hat liegen lassen und ständig am Rotieren ist, als würde man aktiv selbst in der Champions League spielen. Nur selbst für einen Teil der Champions League sollte man auch eine Formation und eine Stammelf haben.

Schauen wir mal, was die Lottozahlen für Hoffenheim II uns vorhersagen.

In diesem Sinne einen gepflegten Wochenstart ins weite Rund.

Berater Thorsten Weck saß mit Präsident Bernd Beetz auf der Tribüne.Sturzflug geht weiter – Waldhof verliert 0:2 in Würz...
18/10/2026

Berater Thorsten Weck saß mit Präsident Bernd Beetz auf der Tribüne.

Sturzflug geht weiter – Waldhof verliert 0:2 in Würzburg
1700 mitgereiste Fans sahen einen ganz schwachen Auftritt der Buwe. Berater Thorsten Weck saß mit Präsident Bernd Beetz auf der Tribüne.

Von Daniel Hund

Würzburg. Für den SV Waldhof war Würzburg keine Reise wert. Bei den Kickers setzte es eine ernüchternde 0:2 (0:1)-Pleite.

Das eigentliche Ziel für Würzburg: den dritten Auswärtsdreier in Serie einfahren. Das Problem: Die Dritte Liga ist kein Wunschkonzert – und auch die Kickers können kicken.

Unter der Woche tat der Aufsteiger das auch mal wieder richtig gut. Mit viel Leidenschaft. Auswärts beim TSV Havelse lag man schon mit 0:2 hinten, gab aber weiter Vollgas und wurde belohnt. Trotz Unterzahl ab der 27. Minute (Ebrahim Farahnak sah nach einer Notbremse glatt Rot) erkämpfte sich Würzburg noch ein 2:2.

Die große Frage, die sich auf der rund 200 Kilometer langen Anreise nach Würzburg zwangsläufig stellte: Was macht SVW-Trainer Rui Mota, der ein großer Fan der Rotation ist, dieses Mal? Vier, fünf Wechsel in der Startelf sind bei ihm keine Besonderheit.

Am Samstag wurde viermal rotiert: Moritz Polte, Jid Okeke, Goncalo Gregorio und Diego Michel rückten aufs Rasen-Rechteck. Nicht dabei dafür: Julian Ulbricht, der gesperrte Thalhammer, Kapitän Lukas Klünter und der angeschlagene Leroy Mickels.

Taktisch war's ein 3-5-2. Polte, Claudio Kammerknecht und Olu Ogbemudia standen im Abwehr-Zentrum. Darnell Keumo und Jid Okeke marschierten als Schienenspieler über die Außenbahnen.

Zum Spiel: Die ersten Minuten gehörten den Hausherren. Nach fünf Minuten hatte Würzburg bereits drei Ecken in den Buwe-Sechzehner geschlagen und einen gefährlichen Freistoß, den SVW-Keeper Thijmen Nijhuis spektakulär über die Latte lenkte.

Danach waren die Waldhöfer besser drin. Die erste echte Torchance hatte Okeke, der über den rechten Flügel in den Strafraum eintauchte. Der Winkel war aber einen Tick zu spitz, Kickers-Torwart Marko Rajkovacic konnte zur Ecke klären.

Insgesamt war es aber zu wenig, was der Waldhof zeigte. Viel Ballbesitz zwar, aber keine Ideen im Vorwärtsgang. Kein gutes Drittliga-Niveau war's, was beide Mannschaften den 5029 Zuschauern – darunter 1700 Waldhöfer – präsentieren.

Dass die Kickers kurz vor dem Pausenpfiff dann doch noch jubeln durften, hing mit einem Waldhof-Bock im eigenen Strafraum zusammen. Ein vermeintlich harmloser Pass ins Zentrum wurde unzureichend geklärt und Xaver Kiefersauer konnte sich aus 17, 18 Metern die Ecke aussuchen: 1:0 Würzburg (44.).

In der Halbzeit reagierte Mota: Masca kam für Lovis Bierschenk, Nolan Muteba für Michel. Verstehen muss man das nicht unbedingt. Warum Bierschenk? Den einzigen wirklich schnellen Offensiv-Mann, den Mota in der Startelf gebracht hatte.

In der 58. Minute hatten die Kickers die Vorentscheidung auf den Schlappen: eine Doppel-Chance, die abermals Nijhuis stark entschärfte. Das musste eigentlich das 2:0 sein.

Drei Minuten später wurde Terrence Boyd endlich mal wieder von der Leine gelassen. In der 64. Minute stand der Schriesheimer senkrecht in der Luft und drückte eine Flanke per Kopf aufs Tor. Rajkovacic war aber zur Stelle.

Für den 2:0-Endstand sorgte Tarsis Bonga, der einen Konter ins Ziel brachte (89.).

Themenwechsel: Mit in Würzburg war auch Präsident Bernd Beetz. Und an seiner Seite: Thorsten Weck, der sein persönlicher Berater ist – und um den die Unruhe beim Waldhof Ende letzter Saison riesig war. Weil er im operativen Geschäft mitgemischt haben soll. Er bekam ein Hausverbot für sämtliche Räumlichkeiten des SVW.

Unter anderem den Transfer von Bierschenk zum Waldhof hatte er damals mit eingetütet. Auch bei der Verpflichtung von Ulbricht soll er involviert gewesen sein. In Würzburg tauchte er nun erstmals wieder bei einem Spiel des SV Waldhof auf.

Waldhof: Nijhuis – Kammerknecht, Polte, Ogbemudia (61. Boyd) – Okeke, Rieckmann, Thill, Michel (46. Muteba), Keumo (84. Mendes) – Gregorio (67. Ulbricht), Bierschenk (46. Masca)

Tore: 0:1 Kiefersauer (44.), 0:2 Bonga (89.)

Quelle: www.rnz.de

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