FzM Mannebach

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Bald ist es soweit - Vatertag heißt Spiel, Spaß und Unterhaltung für die großen und die kleinen Papas und auch Mamas.   ...
05/05/2026

Bald ist es soweit - Vatertag heißt Spiel, Spaß und Unterhaltung für die großen und die kleinen Papas und auch Mamas.

Ende der 1950er-Jahre verstummt das Vereinsleben des Sportvereins „Eifeljugend“ Mannebach weitgehend. Der alte Sportplat...
02/05/2026

Ende der 1950er-Jahre verstummt das Vereinsleben des Sportvereins „Eifeljugend“ Mannebach weitgehend. Der alte Sportplatz an der Poststraße wird aufgegeben, wächst zu und geht schließlich im Wald auf. Nur selten kommt es noch zu vereinzelten Auftritten. Aus den 1960er-Jahren zeugen einige Fotos, die die ganz Jungen noch einmal in den originalen Trikots zeigen.

Zum Jahreswechsel 1949/1950 wird die Freizeithalle im „Kusswäldchen“ (Wald Engelsbruch) abgerissen und auf dem Pesch, na...
30/04/2026

Zum Jahreswechsel 1949/1950 wird die Freizeithalle im „Kusswäldchen“ (Wald Engelsbruch) abgerissen und auf dem Pesch, nahe der Gastwirtschaft Peter Simon in Mannebach, neu aufgebaut. Der ursprüngliche Standort war vielen – besonders den älteren Dorfbewohnern – zu weit entfernt und bei schlechtem Wetter kaum erreichbar.

Mit dem Wiederaufbau mitten im Dorf entsteht ein neuer Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens. Der improvisierte Saal bietet Raum für Feiern und Veranstaltungen – Tanz und Kurzweil finden nun im neuen Saal Mertes sowie in der Baracke des Sportvereins statt. Auch die Dorfkirmes profitiert davon: Trotz regnerischen Wetters an den letzten Tagen wird ausgelassen gefeiert – mit Musik, Buden, einer Schiffsschaukel für die Kinder und sogar einem kleinen Wanderzirkus.

Anfang der 1950er-Jahre spielen die Mannebacher noch erfolgreich Fußball, doch die Zeit des Sportvereins neigt sich langsam dem Ende zu. Am 17. September 1954 stirbt Karl Bohr, Landwirt und letzter Vorsitzender des Mannebacher Sportvereins. Er war für seinen großen Einsatz, seine Hilfsbereitschaft und sein ruhiges, freundliches Wesen geschätzt und setzte sich besonders für die Jugend und das Vereinsleben im Dorf ein. Die Spieler schließen sich in der Folge Nachbarvereinen wie Retterath, Uersfeld, Kelberg oder Boos an.

Nachdem der Sportplatz in Eigenleistung wieder aufgebaut ist, entsteht 1946 der Wunsch nach einer eigenen Sport- und Fre...
26/04/2026

Nachdem der Sportplatz in Eigenleistung wieder aufgebaut ist, entsteht 1946 der Wunsch nach einer eigenen Sport- und Freizeithalle. Unter dem Vorsitz von Alois Zimmer und mit großem Einsatz der Mannebacher Dorfjugend beginnt der Bau im Wald Engelsbruch, nahe dem Jagdhaus „Im Brahm“.

Das benötigte Holz wird im Gemeindewald „Kant“ geschlagen, im Sägewerk Müller in Kelberg verarbeitet und durch Hilfsarbeiten der Jugend bezahlt. Schon am Pfingstsonntag wird auf dem frisch verlegten Boden getanzt, während Seitenwände und Dach erst später fertiggestellt werden. Für das Dach organisieren Josef Gundert und Walter Bauer, damals beim Blechwerk Rasselstein in Andernach beschäftigt, das nötige Blech. Als Gegenleistung erhält das Werk Esswaren. Der Strom wird zunächst kurzerhand vom Anschluss des Hauses „Im Brahm“ abgezweigt, bis das RWE eingreift und ein offizieller Stromanschluss gelegt wird.

Als die Halle fast fertig ist, sorgt die Anzeige eines Unbekannten für Unruhe. Nach regem Schriftverkehr mit den Behörden in Kelberg und Mayen entscheidet der Landrat pragmatisch: Der Verein soll einen Bauantrag stellen, der Ende 1949 schließlich genehmigt wird.

Die Halle entwickelt sich rasch zu einem Mittelpunkt des Dorflebens – für Sport, Tanz und sogar Theateraufführungen.

Zu den Heimspielen am Sportplatz an der Poststraße strömen viele Zuschauer, um ihre Mannschaft anzufeuern. Doch auch die...
06/04/2026

Zu den Heimspielen am Sportplatz an der Poststraße strömen viele Zuschauer, um ihre Mannschaft anzufeuern. Doch auch die Auswärtsspiele sind für die Spieler ein kleines Abenteuer: Mit einem LKW aus Boos, der vor jeder Fahrt mit Holz befeuert wird, um über einen Holzvergaser das nötige Gas für den Motor zu erzeugen, machen sie sich auf den Weg zu den Spielen in die Nachbarorte.

Die „Mannebacher schwarzen Teufel“ beweisen auf diesen Reisen nicht nur Mut, sondern auch Können – und das bleibt nicht unbeachtet. Unter anderem gewinnen sie Preise und Anerkennung für ihre Leistungen auf dem Platz in Retterath, Nachtsheim, Arbach und Oberelz.

An einem Sonntag im August 1933 reist der Sportverein nach Adenau und gewinnt ein spannendes Spiel mit 5:4. Die Freude w...
05/04/2026

An einem Sonntag im August 1933 reist der Sportverein nach Adenau und gewinnt ein spannendes Spiel mit 5:4. Die Freude wird jedoch getrübt, da Josef Bremm so unglücklich stürzt, dass er sich den rechten Arm bricht – ein Zeugnis dafür, mit welchem Einsatz die Spieler damals auf dem Platz standen.

Mit ihren schwarzen Trikots und ihrem kämpferischen Auftreten machen sich die Mannebacher bald einen Namen. Schnell werden sie in den Nachbarorten nur noch die „Mannebacher schwarzen Teufel“ genannt.

Der starke Zusammenhalt prägt die Mannschaft über viele Jahre – in den Kriegszeiten ebenso wie nach dem Krieg und beim Wiederaufbau des Sportplatzes an der Poststraße.

Am 23. Februar 1931 erhält der Verein von der Ortsgemeinde den Sportplatz an der Poststraße. Noch im selben Jahr veranst...
04/04/2026

Am 23. Februar 1931 erhält der Verein von der Ortsgemeinde den Sportplatz an der Poststraße. Noch im selben Jahr veranstaltet die Eifeljugend dort ihr erstes Sportfest – ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte und ein Fest voller Begeisterung und Gemeinschaft.

Wir schreiben das Jahr 1931. Im kleinen Ort Mannebach gründen einige Fußballbegeisterte den Sportverein „Eifeljugend“ Ma...
03/04/2026

Wir schreiben das Jahr 1931. Im kleinen Ort Mannebach gründen einige Fußballbegeisterte den Sportverein „Eifeljugend“ Mannebach. Mit Enthusiasmus, Teamgeist und Leidenschaft legen sie den Grundstein für eine Vereinsgeschichte, die noch viele Jahre prägen wird.

14/09/2024

Adresse

Dorfstraße
Mannebach
56769

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