26/07/2026
Rennbericht zum Saisonfinale am 18.07.2026
Die allermeisten Entscheidungen über die Platzierung in der Meisterschaft standen schon vor dem Rennen fest. Daher hatte ich bereits 5 der 6 „Pokale“ vorher personalisiert.
Alle Fahrer konnten diesen Rennabend ganz entspannt angehen, was den meisten auch gelungen ist. Marc hat mir gestanden, dass er schon aufgeregt war. Das liegt aber wohl daran, dass er als Neueinsteiger noch weniger Erfahrung hat, als die „alten Hasen“.
Lediglich Gerd und Uwe hatten im Histocup vor dem Rennen nur 4 Punkte Unterschied.
Laut Gerd war das für ihn nicht mehr einholbar, wenn Lee und Herbert an der Spitze wie gewohnt dominieren.
Hier Gerds Rechnung: max. 1 Punkt mehr für ihn im Qualifying, kein Punkt für die schnellste Rennrunde. Im Rennen hätte er 3 Plätze vor Uwe liegen müssen; denn bei Punktgleichheit läge er auf Platz 3, weil er ein Rennen mehr gewonnen hat.
Aber schon beim Qualifying kam es anders. Herbert fuhr „nur“ eine 21er Zeit, Gerd legte eine 20,3 vor, die Uwe mit seiner 20,8 nicht toppen konnte.
Im ersten Durchgang waren beide auf Grün gleich schnell; auf Rot fuhr Gerd einen Vorsprung von 0,45 Runden heraus.
Im zweiten Durchgang verliert Uwe nochmal 0,45 Runden auf Grün durch einen unglücklichen Rennunfall; auf Rot konnte er Gerd wieder 0,25 Runden abnehmen.
Auch im 3 Durchgang nimmt er Gerd nochmal insgesamt 0,5 Runden ab.
Reicht das? Nein, denn Gerd kommt auf 48,85 Runden – Uwe nur auf 48,70 Runden.
Und weil Herbert noch mit 48,80 Runden dazwischenliegt, macht Gerd hier nochmal 2 Punkte gut.
Jetzt kam es nur noch auf den Punkt für die schnellste Rennrunde an. Konnte sich Gerd den holen? Da hatte er mit seiner Vorab-Analyse Recht, dass er da keine Chance gegen Lee hat., der eine 19er Zeit auf die Carrera-Schiene gehämmert hat.
So schrumpfte der 4-Punkte-Vorsprung von Uwe auf nur noch einen Punkt. Aber der reichte für den 3. Platz gesamt.
Damit konnten beide gut leben, denn in der STT holte Gerd Platz 3 vor Uwe.
Bemerkenswert war noch die Performance von Marc, der mit seinem Matra langsam in Schlagdistanz zu Marco kommt. Und sein selbst aufgebauter Red Lobster BMW M1 geht auch schon sehr gut.
In der STT hat es Marco geschafft, sich mit seinem Jägermeister Capri vor Uwe -ebenfalls mit Ford Capri- zu platzieren. Eine sehr starke Leistung.
Die Saison hat wieder gezeigt, dass im Carrera Rennstall Maisach nichts in Stein gemeißelt ist. Fahrer und Fahrzeuge werden immer besser; neue Fahrer setzen neue Akzente.
Und so freuen wir uns schon alle auf die neue Saison, die im September starten wird.