12/06/2026
𝗛𝗼̈𝗵𝗲𝗻𝗮̈𝗻𝗴𝘀𝘁𝗹𝗲𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝘂𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗲𝗳𝗮𝗵𝗿. 𝗧𝗿𝗶𝘁𝘁𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗲 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗻 𝗻𝗮̈𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.
Zwei Kumpels (Anfang 50) wandern schon länger gemeinsam. Einmal im Jahr machen sie was Größeres zusammen in den Bergen. Ohne Anhang. Vor einiger Zeit wagten sie sich auf eine Hochtour mit Gletscherbegehung – unterwegs in einer Seilschaft mit Bergführer.
Anfangs lief alles gut. Dann war sie plötzlich da: die Angst.
Und Gedanken, wie:
Was kommt hinter der nächsten Kuppe?
Hoffentlich wird es nicht schwieriger.
Was, wenn ich das nicht kann?
Im Kurs wurde schnell klar: Beide beschäftigten sich gedanklich mit möglichen Problemen, bevor sie die tatsächliche Situation überhaupt 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗔𝘂𝗴𝗲𝗻 gesehen hatten.
Was beide also belastete, waren nicht die tatsächlichen Schwierigkeiten vor ihren Füßen. Es waren die Bilder im Kopf. Gedanken über unbekannte Passagen, mögliche Gefahren und alles, was hinter der nächsten Kuppe warten könnte.
Also übten wir etwas anderes:
Nicht die ganze Tour lösen.
Nicht fünfzig Meter vorausdenken.
Nicht gegen die Angst kämpfen.
Sondern hinschauen. Wahrnehmen. Den nächsten Schritt gehen. Sich dem Ungewissen Stück für Stück nähern. Erst ein eigenes Bild der Lage machen – und dann entscheiden.
Genau das war der Knackpunkt.
Denn Angst schaut oft weit voraus.
Sicherheit entsteht meist direkt vor den Füßen.
Wie geht es Dir in herausfordernden Situationen beim Bergwandern?
In meinen Bergmut-Kursen oder im 1:1 Praxis-Coaching finden wir den Knackpunkt, der 𝗗𝗶𝗰𝗵 ausbremst.
Einen lieben Gruß
Heike