11/10/2020
Abenteuer 3. Liga beginnt mit einem Punkt
: USC Magdeburg 3:2 (20:25; 25:10; 25:23; 19:25; 15:9)
Nachdem die Drittliga-Saison endlich auch für die ersten Damen des USC Magdeburg gestartet ist, können sie gleich nach dem ersten Spieltag einen Punkt auf der Habenseite verbuchen. Beim Drittplatzierten des Vorjahres, VSV Havel Oranienburg, gingen die Elbestädterinnen über fünf Sätze.
Was den Damen sonst nicht liegt, ein souveräner Start in das Spiel, lies Trainerin Anja Bechmann schmunzeln. „Im ersten Satz haben die Mädels gleich mal das gemacht was ich gesagt habe und überzeugten bis zum 20:25.“
Im zweiten Durchgang war dann von der Souveränität leider nicht mehr viel zu sehen. Der gegnerische Aufschlag suchte und fand sein Ziel, sodass die USC Damen im eigenen Aufbau Federn ließen. Dies hatte zur Folge, dass Bechmann durchwechselte und jede Spielerin Drittliga-Luft schnuppern ließ. Bei zehn Gegenpunkten war damit dann aber Schluss (25:10).
Auch im dritten Satz liefen die Damen um Kapitänin Blanca Simon, ihrer Leistung hinterher (4:0). Erst mit einer Aufschlagserie von Jamie Katillus konnten die Damen ausgleichen (17:17). Die Crunchtime gestaltete sich auf Augenhöhe mit einem besseren Ende für die Brandenburgerinnen (25:23).
Im vierten Durchgang stabilisierte Bechmann die Annahme mit Melanie Lautenschläger, was schon nach wenigen Punkten Früchte trug. Spätere MVP des Spiels, Mara Kriebitzsch, konnte ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene setzen (16:22). Mit ein, zwei Wacklern im Abschluss gelang dann dennoch der Satzausgleich (19:25).
Mit einem sicheren Punkt in der Tasche gingen die USC Damen befreit in den letzten Satz und zwangen die Gegner zu einer frühen Auszeit (0:3). Trainer Döhring musste wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn plötzlich drehten die Gastgeberinnen wieder auf und zogen davon (10:6). Ein kurzes Aufbäumen der Elbestädterinnen konnte den Spielverlust nicht mehr abwenden (15:9).
„Ich freue mich wahnsinnig über den ersten Tabellenpunkt. Die Mädels haben phasenweise das abgerufen was wir im Training vorbereitet haben. Schade ist nur dass es noch an Kontinuität fehlt.“