Tischtennis hat im TSV Büttel-Neuenlande eine lange Tradition, obwohl es drei Anläufe brauchte, bis sich ein kontinuierlicher Spielbetrieb entwickelte. Februar 1949 wurde die Abteilung auf Antrag des damaligen Sportwarts Wilhelm Gerken gegründet. Bis 1951 wurde fleißig auf dem Saal einer Gaststätte trainiert – teilweise häufiger als erlaubt. Erst 1966 nahm die Abteilung ihre Arbeit wieder auf. 196
8 begann die neue Herrenmannschaft mit ihren Punktspielen im Tischtennis-Kreisverband Wesermünde, leider ohne großen Erfolg. Daran konnte auch die Hilfe von Spielern des Nachbarvereins TSV Langendammsmoor nichts ändern. März 1972 musste der damalige Tischtennisfachwart während der Jahreshauptversammlung mitteilen, dass die Abteilung ruhe. Dann wurde es lange Zeit ruhig auf den Tischtennisplatten. Erst seit 1982 wird im Verein wieder Tischtennis gespielt. Grund dafür war der Bau der Turnhalle, die sich während der Trainingstage schnell mit Leben füllte. 1985 trat der TSV Büttel-Neuenlande in den Tischtennis-Kreisverband Cuxhaven ein und meldete eine Jungenmannschaft in der 2. Kreisliga Süd. 1986 kam eine Herrenmannschaft in der 2. Kreisklasse Süd dazu. Doch die Jugendlichen wurden älter, so dass es schließlich nur noch die Herrenmannschaft gab. 1989 wurde eine zweite Herrenmannschaft gemeldet, 2000 eine dritte und in der Saison 2001/02 sogar eine vierte. Ab 2002/03 blieb diese Zahl bei drei Mannschaften konstant, erst seit der Saison 2010/11 gibt es wieder eine Vierte Herren. Das "Flaggschiff" der Abteilung, die erste Herrenmannschaft, ist seit der Saison 2000/01 fünf Mal aufgestiegen und spielt jetzt in der Bezirksliga Cuxhaven/Bremerhaven. In der Saison 2010/11 war die Erste Herren besonders erfolgreich: Es gelang nicht nur der Aufstieg in die Bezirksklasse, sondern auch der Pokalgewinn auf Bezirksebene. Zudem durfte die Mannschaft als erste aus Büttel an einem Landespokal-Turnier teilnehmen. Dem Team dicht auf den Fersen ist die Zweite Herren, die mittlerweile in der Kreisliga Süd spielt. Seit 1994 gibt es auch wieder Jugendmannschaften. Dieser Bereich wuchs schnell und ständig. Der bisher größte Erfolg war der rasante Aufstieg der ersten Mädchenmannschaft, die innerhalb von drei Jahren von der Kreisliga in die Niedersachsenliga gelangt ist, wo sie 2003/04 eine Saison lang spielte und einen Platz im Mittelfeld der Tabelle belegte. Bis 2005/06 übernahm dann die Jungenmannschaft das Zepter, spielte insgesamt zwei Saisons in der Bezirksklasse. Dann drangen die Schüler auf Bezirksebene vor: In der Saison 2007/08 spielte die erste Schüler-A-Mannschaft in der Bezirksliga, 2008/09 war das Team als Erste Jungen in der Bezirksklasse West gemeldet. Das endete 2009/10, als ein Teil von ihnen die Herrenmannschaften verstärkte. Aber seit der Saison 2010/11 spielen wieder Bütteler Jugendteams auf Bezirksebene. Um ständigen Nachwuchs zu gewährleisten, beteiligt sich der TSV Büttel-Neuenlande an den Mini-Meisterschaften, einer Aktion des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB). Auch im Damenbereich war die Abteilung aktiv: Zur Saison 2004/05 wurde die ehemalige zweite Mädchenmannschaft zur Damenmannschaft in der Kreisliga. In den Folgejahren wurde das Team immer weiter verstärkt, so dass die Mannschaft für mehrere Jahre gesichert war. In der Saison 2010/11 wird es erstmals kein Damenteam mehr geben. Grund sind mehrere Abgänge. Die verbleibenden Spielerinnen wurden in die neue Vierte Herren integriert. Mädchenmannschaften gibt es zurzeit ebenfalls nicht mehr. Zuletzt spielte 2008/09 eine Schülerinnen-A-Mannschaft in der Mädchen-Kreisliga sowie 2007/08 zwei Schülerinnen-B-Teams in der Kreisliga. Der Name TSV Büttel-Neuenlande täuscht allerdings über das Gebiet hinweg, das der Verein im Bereich Tischtennis abdeckt. Neben den Ortschaften Büttel und Neuenlande hat der Verein auch die Einflussbereiche der SG Landwürden und des TSV Stotel übernommen, da beide Vereine nicht mehr an Punktspielen teilnehmen. Damit erstreckt sich Einzugsbereich des TSV Büttel-Neuenlande im Tischtennis über zwölf Orte: Büttel, Neuenlande, Dedesdorf, Eidewarden, Overwarfe, Ueterlande, Lanhausen, Fleeste, Stotel, Holte, Wiemsdorf und Maihausen.