Heimathaus-Zehntscheuer

Heimathaus-Zehntscheuer Der gemeinnützige Verein Heimathaus-Zehntscheuer e.V. befasst sich mit der Heimatgeschichte von LiHo Sicher wissen Sie längst einiges über die Zehntscheuer.

Die gemütliche Kleinkunstbühne ist ja längst über das Badische hinaus bekannt. Auch ist sie ja die "Heimat" des sehr aktiven, Vereins "Heimathaus Zehntscheuer e.V. - Freundeskreis Heimatgeschichte-. Die Arbeitsgruppen (Historische Fotos, Redaktion Anno Dazumal, AG Reitstegschließ, etc.) haben dort ihre Tagungsmöglichkeiten. Und für die gemütlichen Monatstreffen haben wir ja den Scheire Keller.

Hochstetten – OrtsverschönerungBaulücke Weschbuggl – MilchhaislSeit Januar läuft in den deutschen Kinos der Film „Ach, d...
19/08/2026

Hochstetten – Ortsverschönerung
Baulücke Weschbuggl – Milchhaisl

Seit Januar läuft in den deutschen Kinos der Film „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Regisseur Simon Verhoeven. An den Filminhalt erinnert uns zwar nichts – an seinen Titel jedoch eine sichtbare Lücke in unserem Ort: beim Weschbuggl, am ehemaligen Milchhaisl.
Das im Besitz der Gemeinde befindliche Anwesen Hauptstraße 76 musste nach einem Brand abgerissen werden. Zurück blieb eine wenig ansehnliche Baulücke, die derzeit mit einem Zaun und schmucklosen Sichtschutzplanen geschlossen ist.
Da diese Situation nach heutigem Kenntnisstand noch längere Zeit bestehen bleiben wird, möchte der Heimathaus Zehntscheuer e. V. mit einem kleinen Projekt zur Verschönerung unseres Ortsbildes beitragen.
Die nackten Sichtschutzplanen sollen durch bedruckte Planen mit historischen Ansichten unseres Ortes ersetzt werden. Denkbar wären beispielsweise Bilder vom früheren Denkmalplatz, vom alten Rathaus in Hochstetten, vom ehemaligen Pfarr- bzw. Lehrerhaus oder von anderen heute verschwundenen Gebäuden und Plätzen.
So könnte aus der derzeit wenig attraktiven Baulücke zumindest vorübergehend ein Blick in die Ortsgeschichte werden. Die bedruckten Planen könnten später außerdem an anderen geeigneten Stellen eingesetzt werden.
Für das Projekt rechnen wir mit Kosten von etwa 600 Euro. Die Finanzierung möchten wir gerne auf Spendenbasis ermöglichen.
Wenn Sie unser kleines Projekt zur Ortsverschönerung und zur Erinnerung an die Geschichte unseres Ortes unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende auf folgendes Konto:
Heimathaus Zehntscheuer e. V.
Betreff: Spende Ortsverschönerung 2026
Volksbank pur Karlsruhe
IBAN: DE34 6619 0000 0026 0432 20
BIC: GENODE61KA1
Jede Spende – ob groß oder klein – hilft uns, aus einer unschönen Lücke einen interessanten Blickfang zu machen.
Wenn Sie uns ihren Namen und Adresse mitteilen, können Sie eine Spendenquittung erhalten

Ausruhen und die Geschichte von der Städtepartnerschaft und der „Giebelstraßenbahn“ hören.Der Platz vor dem Rathaus, Eck...
16/08/2026

Ausruhen und die Geschichte von der Städtepartnerschaft und der „Giebelstraßenbahn“ hören.

Der Platz vor dem Rathaus, Ecke Kaiserstraße hat einiges zu bieten. Neben dem Bücherschrank und den besonderen Sitzbänken st dort noch der bemalte Hausgiebel und Licht Skulpturen zu sehen.

All das können sie sich anschauen und auch anhören. Einfach den QR-Code einscannen und schon erfahren sie viel Neues zu diesem Bereich. Am Bücherschrank und an der Laterne finden sie die QR-Codes auch vor Ort.

Schattiger Spaziergang mit Mehrwert! Ein sehr schöner Spazierweg von der Spielstraße über den Fritz-Wagner-Weg (Baumweg)...
09/08/2026

Schattiger Spaziergang mit Mehrwert!
Ein sehr schöner Spazierweg von der Spielstraße über den Fritz-Wagner-Weg (Baumweg) zur Kartbahn ist in diesen Tagen eine Erholung. Ein schattiger Weg und viel Informatives an den Ruhebänken. Einfach den QR-Code einscannen und die Geschichte des Baumweges und seiner Besonderheiten unterhaltsam erfahren.

Und bei der Spielstraße erzählt der erste Bürgermeister von Linkenheim und Hochstetten, Waldemar Schütz über die Entstehung dieses tollen Erholungs- und Spielbereiches. Auch da gibt es schattige Sitzplätze.

Gasthof Lamm in Linkenheim! Wer hat Informationen?Wir befassen uns im Arbeitskreis historische Medien z.Zt. mit mit dem ...
26/07/2026

Gasthof Lamm in Linkenheim! Wer hat Informationen?

Wir befassen uns im Arbeitskreis historische Medien z.Zt. mit mit dem Gasthof Lamm aus der Rheinstraße. Dazu suchen wir Fotos, Dokumente und ggf.. Zeitzeugen, die uns Informationen zu der Wirtschaft liefern können.

Haben Sie auch etwas Heimatgeschichtliches für uns?
Wir suchen immer historische Materialien (Fotos, Filme, Zeitungsartikel etc.)
E-Mail: [email protected], Tel. 07247/8 51 46. Gerne können Sie uns dienstags, von 9.30 - 11.00 Uhr, in der Zehntscheuer besuchen.

..und wieder eine Entdeckung im Medienarchiv! Diesmal geht es um einen besonderen Friseur mit "Zusatzqualifikation". Tat...
04/07/2026

..und wieder eine Entdeckung im Medienarchiv! Diesmal geht es um einen besonderen Friseur mit "Zusatzqualifikation". Tatort ist der "Starepfiff", heute Leopoldstraße; oberhalb vom heutigen Vogelpark.
De Schacht
Wo der Starenpfiff zu Ende, d`Rheistroß an Boge macht,
da wohnte einst mal ein Friseur, der hieß mit Namen Schacht.
Wann`s ihn nach Linkenheim verschlug, das ist mir nicht ganz klar.
Von Deutschlands Norden kam er her, und war schon vor mir da.
Er stutzte nicht nur Bart und Haar, tat auch, was früher Sitte war.
Zog halt so dann und wann, so manchen faulen Zahn.

Ich denke noch mit Schrecken dran, wie sein Versuch bei mir misslang.
Der Zahn brach ab, es spritzte Blut,
ich klemmte d`Gosch zu, brachte ihn in Wut.
Statt der erhofften Spesen, war nichts für ihn gewesen.
Noch lang hab ich ums Hause Schacht, einen Riesenbogen g`macht.
D`Mutter brachte mich zum Zahnarzt Schmitt, nach diesem großen Schrecken.
Verglichen mit erlebter Qual, war das ein Zuckerlecken.

Der Beruf brachte nicht g`nug ein, zu ernähren seine vielen Kinderlein.
Koi Sau im Stall, koi Äckerle, noch net amol a Hinckel,
koi Wunner, dass de Schmalhans saß, dort allezeit im Winkel.
Sei Bube hat er losgeschickt, auf de Feldweg Hasefutter zu hole.
Wann dort net g`nug gewachse isch, hen se`s halt z`sammegschtole.

Im Krieg, do hat ma de Fritz Schacht zum Luftschutzblockwart g`macht.
Der Starepfiff war sei Revier, da hat er streng regiert,
und immer wenn er b`soffe war, a Übung durchgeführt.
Er kam einmal zu uns ins Haus, in einer blauen Phase,
sprach: „Ich hab Polizeigewalt, hier, in der Leopoldstraße.
Des war vielleicht a Supershow, ihr Leit ich kann`s euch sage,
hat uns im Haus umeinanner g`jagt, als gings um Kopf un Krage.
Meim Vatter hat die Sache schnell, ganz fürchterlich geschtunke.
„Schlof erscht Dein Rausch aus un verschwind,
sonst werd ich dich sogleich in de Altrhein dunke“.

Die zwoi ware sich nie b`sonners grün, der Schacht hat drunner g`litte,
dass mei Vatter, so für an Appel un a Ei,
der Verwandschaft d`Hoor hat gschnitte.

Es war noch viel mit dem alte Schacht, jedoch hör ich jetzt uff,
un weil des Thema unerschöpflich isch,
komm i a annersmol wieder druff.

September 1992 – von Lisa Hagen aufgeschrieben.

Foto: Rheinufer (um 1920) unterhalb des "Starepfiff". Heute ist hier der Vogelpark.

Gemeinschaftserlebnis anno dazumal: Beim Bad-FritzVor Zeiten hatte man`s recht schwer;kein Wasserhahn gab Wasser her.Wer...
28/06/2026

Gemeinschaftserlebnis
anno dazumal:
Beim Bad-Fritz
Vor Zeiten hatte man`s recht schwer;
kein Wasserhahn gab Wasser her.
Wer damals was auf sich gehalten hat,
ging Samstags in`s Familienbad.
Der Bad-Fritz hat den Kessel g`schürt;
ruft fröhlich: „Nur hereinmarschiert,
wäscht ab den Dreck von der Woche Müh`,
in den Altrhein runner, läuft die Brüh`.
Bauer, Lehrer, Pfarrer, Pfleger,
und manchmal auch ein Schürzenjäger,
kamen allesamt gern in`s Haus,
gingen frisch und sauber raus.

Wir Töchter mussten fleißig ran,
putzten allemal die Wann`,
Nach jedem Bad den Boden wischen,
abkassieren noch dazwischen.
S`war allemal viel Müh` und Plag,
Samstag war ein schwerer Tag.
Hat man dann um Mitternacht,
den letzten Gast hinausgebracht.
Streckte man endlich die müden Glieder,
doch Sonntagmorgens kamen wieder,
so manche noch, um auch zu baden,
ihren Schmutz hier abzuladen.
Onkel, Basen, Vettern, Tanten,
und noch andere Anverwandten,
machten zugleich noch Visiten,
der Fritz hat manchem auch die Haare geschnitten.
Liebe Leute, da ging`s rund,
wie in der Villa „Kunterbunt“.

Es kam der Krieg, und die Soldaten,
die kamen täglich, um zu baden,
machten ihre Bäderrunde,
immer zehn Mann in der Stunde.
Dann, grad noch wie nebenbei,
betrieb man eine Wäscherei.
Etliche Äcker waren noch zu bebauen
Vieh im Stall, nett anzuschauen.
Keiner stellte uns die Frag`:
„Was treibt ihr denn den ganzen Tag“.

Es passierten manche Sachen,
und nicht alles war zum lachen.
Wie der Wasserhahn wird zugedreht,
kapierte der Eine viel zu spät.
Hat mit heißem Wasser sich verbrüht,
Eine Ohnmächtige man aus der Wanne zieht.
Eine Fehlgeburt erlitten
Dass man den Arzt in`s Haus muss bitten.
Der hat sogleich und auf der Stell`,
operiert die Frau, ganz schnell.

Alles zu berichten, was gut war und übel,
gäb` ein Buch, so dick wie die Bibel.
Wollt` nur Euch ein bisschen unterhalten,
erzählen von der Zeit, der Alten.
Ich stelle fest: Hier in der Runde
Sitzt noch manch ehemaliger „Bad-Fritz-Kunde“.
Mai 1996 – Lisa Hagen
Foto: "Bad-Fritz" anno 1963 bei seiner Goldenen Hochzeit

Mundart verstehen und lesen ist immer ein besonderer Test für Zugezogene. Unser Bürgermeister a.D. Günther Johs ist auch...
19/06/2026

Mundart verstehen und lesen ist immer ein besonderer Test für Zugezogene. Unser Bürgermeister a.D. Günther Johs ist auch heute noch ein aktiver Heimatforscher. In seinem Fundus haben wir wieder was Besonderes entdeckt.
Duwwak - eifeddle

Wann Spoodjohrs d`Leit als Duwwak hen,
do geht`s ganz luschdich zu.
Do werd` vazehlt un Schbrich geklopft
un g`schafft un g`lacht dazu.
Nod singese als Lied`len noch,
vum "Reesle uff der Heiden"
un vun da scheene Jugendzeit,
vum "Wiedersehn un Scheiden".
Zum Schluß gebt`s Kaffee oder Moscht
un Schtinkkees oder Kuuche.
Wer`s Bauchweh hat, der kriegt als noch
a Schnepsl zum vasuuche.

Heinrich Zwecker

Das besondere, historische Foto!Unser Verein pflegt ja das Medienarchiv für die Gemeinde. Da ist die Zugsamenarbeit mit ...
30/05/2026

Das besondere, historische Foto!
Unser Verein pflegt ja das Medienarchiv für die Gemeinde. Da ist die Zugsamenarbeit mit den Archiven der Vereine besonders wichtig. Bei der Suche nach Informationen über das Gebäude der "Alten Post / Sängerheim" konnte uns der Musikverein "Harmonie" weiterhelfen.
Das Besondere an diesem Bild!
Es zeigt die Karlsruher Straße noch als Bundesstraße und die Alte Post war noch eine Poststelle. Rechts daneben ein Ladengeschäft (Wer weiß Genaueres?). Und wenn man genau zur linken Bild Ecke schaut, sieht man drei Kaugummiautomaten.
Beim Rathaus fehlt was!
Das war also die Zeit, wo das Rathaus mal ohne Glockenturm war. Auch die Gebäude nach dem Rathaus auf der linken Seite waren noch alte, längst verschwundene Bausubstanz.

Haben Sie auch etwas Heimatgeschichtliches für uns?
Wir suchen immer historische Materialien (Fotos, Filme, Zeitungsartikel etc.)
E-Mail: [email protected], Tel. 07247/85146. Gerne können Sie uns dienstags, von 9.30 - 11.00 Uhr, in der Zehntscheuer besuchen.

Mundart aus Linkene!Vum Blickpunkt ooinarer Linkemer KuhI bi n e Kuh aus Linkene ,b i n a l t un schteh em S c h t a l l...
24/05/2026

Mundart aus Linkene!

Vum Blickpunkt ooinarer Linkemer Kuh

I bi n e Kuh aus Linkene ,
b i n a l t un schteh em S c h t a l l ;
se f i i d r e un se melge me, -
des macht kooi Schpass me b a l l .

F r i i a r b i n e iiaageschlappd
zum Heigel un zum Kungel;
de Bauer hat aa Z e it noch ghat,
s ^ l i e f r u h i c h , ohne Rummel.

Heit t r a u i mi j o kaam noch naus,
produzier blooß Milch un Mischt,
un seh i de Vakehr do draus,
- do hädd'^s mi g l e i vawischt.

Bei mir gings f r i i a r of t gradaus,
aa manchmool hischd un hodd,
doch " r e c h t s - v o r - l i n k s " bei ;jedem Haus,
des brächd mi aus*m Trodd.

Erschd hewe gkört, dass de Vakehr
vum Bund führt ausse rum;
doch plötzlich l i e f s doohinn arg kwer, -
manch Schtrooß b l i eb nimmi schtumm.

Doch wenn d"Umgehung i s c h umgange
henn Linkemex nood endlich Ruh;
se dim zwar d i e f n e i j e t z t lange,
des mergt so langsam aa e Kuh.

Unna a l l e r n e i s c h d , des i s c h jo s"Schöönscht,
des werd un b l e i b t d i Schtrooßebaa;
a l s ooifach Kuh do m ü d e schtöönscht,
des geht mer b i s zum Eida naa.

Durch d"'Hauptschtrooß kan i nimmi l a a f e ,
w e i l sunschd v i e l l e i c h t des Bäänel s c h e i t ;
nood kenne se me r u i c h vakaafe,-
die Technik macht s i c h iiwwerbreid.

I b l e i b do d r i n noch äweil schtehe,
schpendier noch Milch,mach weider Mischd;
un d^Bäänler werre b a l l schoo sehe;
ob d*Baa so lang rendawwel i s c h l

Das schöne Gedicht war mal im Mitteilungsblatt "Blickpunkt" der CDU abgedruckt. Autor und Zeitpunkt sind uns (noch) nicht bekannt. Muss aber vor dem Bau der B36 Umgehung gewesen sein

17/05/2026

Adresse

Karlsruher Str. 6
Linkenheim-Hochstetten
76351

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