26/07/2026
Gesundheitsreform....meine Gedanken dazu möchte ich teilen.
Weil ich aus dem Kurzurlaub komme, Zeitung lese, und direkt "Blutdruck" habe.
Weil es so ein wichtiges Thema ist.
Weil es mich schon lange beschäftigt.
Weil ich seit 30 Jahren in der Gesundheitsbranche arbeite.
Und, ich weiß, hier seine Meinung zu sagen, kann heikel sein. Vor allem, wenn man wie ich, eher ein dünnes Fell bei Kommentaren hat.
Aber es ist mir gerade egal.
Ich lese immer nur von geplanten Einschränkungen:
Bei dem Facharztbesuch.
Bei der Krankschreibung.
Bei Medikamenten.
Bei Krankenkassen Leistungen.
Aber die Frage ist doch: Wie konnte es so weit kommen?
❗️Wann haben wir verlernt, gesund zu leben?❗️
Uns gut zu ernähren. Uns ausreichend zu bewegen. Auf unseren Körper zu hören?
Wann haben wir verlernt, mit welchen Dingen wir uns erstmal selber helfen können, ohne direkt zum Arzt zu gehen?
Wir kennen doch uns und unseren Körper am Besten, oder?
Wann ist es normal geworden, mit 40 Beta Blocker zu nehmen?
Und ich stelle jetzt einfach mal die provokante Frage: Wer hat denn am meisten von der abnehmenden Selbstfürsorge und dem mangelnden Selbstbewusstsein und Wissen als PatientIn profitiert? All die Jahre?
Etwa die Lebensmittelindustrie? Pharmakonzerne? Die "Krankenhausmaschinerie"?
🤔
Wo bleiben zum Beispiel:
☝️Die Investition in PRÄVENTION und AUFKLÄRUNG?
☝️Die extra Steuer auf Zucker?
☝️ Das Verbot von Energy Drinks an Kinder unter 18?
☝️Mehr Zeit für Ärzte/ Therapeuten für gute Aufklärungsgespräche und Diagnostik? (Ist ja möglich bei Formaten wie Ernährungsdocs/ Bewegungsdocs usw oder als Selbstzahlerleistung...so etwas müsste doch auch beim Hausarzt möglich werden, in geringerem Umfang vielleicht)
Und würde das nicht letztendlich, langfristig gesehen, genauso viel sparen und- vor allem- uns gesünder werden lassen?
Das lass ich mal so stehen.