TV Lilienthal 1. Herren Handball

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28/04/2019

Im letzten Saisonspiel der Handball-Bremenliga schlug der TV Lilienthal die gastgebende SG Findorff II mit 27:20 (14:9).
Dabei dominierte der TVL das Spiel über die kompletten 60 Minuten, zog von 3:3 auf 7:3 das erste Mal deutlich davon. Vor allem Marvin Meyer wurde immer wieder stark in Szene gesetzt und krönte seine tolle Leistung mit zehn blitzsauberen Treffern. Die Findorffer probierten es danach mit einer offensiveren 5:1-Deckung, doch auch hier hatten die Gäste immer passende Lösungen parat und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf 14:9 aus.
Über eine sehr gute Mannschaftsleistung brannte auch in der zweiten Hälfte nichts mehr an. Die doppelte Manndeckung gegen Marvin und Lennard Meyer konterte der TVL mit dem siebten Feldspieler, erzielte dabei zwei Tore hintereinander und zwang die Findorffer wieder in ihre usprüngliche 5:1-Deckung zurück. Beim 21:14 nach 45 Spielminuten wurde die Führung dann komfortabel, sodass der TVL durchwechseln konnte. Die Bremer hatten nichts mehr hinzuzusetzen, die Lilienthaler spielten ihren Stiefel souverän runter und gewannen am Ende völlig verdient. Mit 24:16 Punkten und Platz vier in der Tabelle kann der TVL durchaus zufrieden sein, auch wenn die Top3-Teams in dieser Spielzeit einen Schritt voraus waren.
Es spielten: Schulaew, Thöne; M. Meyer (10), Rullkötter (4/1), Berthold (3), Werther (3), L. Meyer (3), Janssen (2), Link (1), Hapke (1), Semken.

Das letzte Heimspiel der Bremenliga-Saison gewann der TV Lilienthal am Sonntagnachmittag mit 34:28 (15:15) gegen VSKO Os...
01/04/2019

Das letzte Heimspiel der Bremenliga-Saison gewann der TV Lilienthal am Sonntagnachmittag mit 34:28 (15:15) gegen VSKO Osterholz-Scharmbeck. Dabei sahen die Zuschauer über 45 Minuten lang ein zähes Spiel, das auf nur mäßigem Niveau geführt wurde.
Zwar begann der TVL das Spiel mit viel Elan im Angriff und führte nach sieben Minuten bereits mit 5:1. Doch die Rückwärtsbewegung war bereits da viel zu behäbig und man profitierte von Fehlwürfen der Osterholzer. Mit einer frühen Auszeit beim 5:3 nach neun Minuten wollte TVL-Trainer Ben Wendler seine Mannschaft aufrütteln, doch diese konnte den Schalter in der ersten Halbzeit nicht mehr umlegen und konnte nur mit einem Remis in die Pause gehen. Vor allem in der Abwehr half man sich nicht gegenseitig, und auch Alex Schulaew - heute einziger Torhüter beim TVL - konnte noch nicht überzeugen.
In Hälfte zwei merkte man den Hausherren zwar mehr Engagement an, doch erst nach 45 Minuten gelang es, sich von 23:23 auf 27:23 erstmals entscheidend abzusetzen. Die Kräfte der Hausherren schwanden, die Deckung agierte nun bissiger, und Alex Schulaew konnte einige 100%ige halten, darunter vier Siebenmeter. Marvin Meyer packte nun einige Male die Peitsche aus und konnte insgesamt starkte neun Treffer bei nur zwei Fehlwürfen erzielen. Auch Janis Semken überzeugte wieder mit starken sieben Toren, und Benni Werther konnte immer wieder am Kreis gut in Szene gesetzt werden, was er zu sechs Toren nutzte. Am Ende war es also ein versöhnlicher Abschluss durch einen Sieg mit sechs Toren Unterschied. Nach der Osterpause hat der TVL dann noch ein abschließendes Auswärtsspiel am 27.04. bei Findorff II.
Es spielten: Schulaew; M. Meyer (9), Semken (7), Werther (6), Arlt (4), David (4/4), L. Meyer (2), Link (1), Hapke (1), Berthold, Herrmann, Letzsch.

24/03/2019

Einen ungefährdeten 32:15 (17:7)-Auswärtssieg holten die Bremenliga-Männer des TV Lilienthal am Sonntagabend in Schwanewede III.
Zwar brauchte der TVL zehn Minuten, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Danach setzte er sich jedoch von 5:5 auf 10:5 ab. Mit aggressiver Deckung und einem bis zu seiner Verletzung gut aufgelegten Dirk Meyer zwischen den Pfosten konnte das eigene Tempospiel erfolgreich aufgezogen werden. Bis zum Pausentee wurde der Vorsprung bereits auf zehn Tore ausgebaut.
Auch in Hälfte zwei war die Deckung der Grundstein zum Erfolg. Auch Martin Thöne und später Alex Schulaew konnten sehr gute Paraden zeigen und schöne Pässe für die erste Welle spielen, von denen immer wieder die schnellen Linksaußen Janis Semken und Fynn Letzsch profitierten. Benni Werther konnte am Kreis von Eik Hapke, Heiko Rullkötter und Sönke David gut in Szene gesetzt werden, und Lennard Meyer zeigte ein starkes Durchsetzungsvermögen mit konsequenter Chancenverwertung. Mit dieser tollen Mannschaftsleistung ließ man die Schwaneweder zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen und schraubte das Ergebnis bis zum Schlusspfiff kontinuierlich in die Höhe. Auch Mathias Gust konnte sich bei seinem wohl endgültig letzten Auftritt im Spielerdress noch einmal in die Torschützenliste eintragen.
Am nächsten Sonntag folgt das letzte Heimspiel in dieser Saison gegen VSKO Osterholz-Scharmbeck. Anpfiff ist um 15.30h.
Es spielten: Schulaew, D. Meyer, Thöne; Arlt (6/1), Werther (5), Letzsch (4), Semken (4), L. Meyer (4), David (3), M. Meyer (2), Herrmann (2), Gust (1), Rullkötter (1/1), Hapke.

17/03/2019

Die richtige Reaktion zeigten die Bremenliga-Handballer des TV Lilienthal am Samstagnachmittag am Schoofmoor gegen die dritte Mannschaft von SV Grambke-Oslebshausen. Nach der schwachen Vorstellung vor zwei Wochen in Vegesack konnte der TVL seinen Gegner heute mit einer sehr guten Leistung mit 26:20 (14:9) in die Schranken weisen.
Die Lilienthaler lagen zwar mit 1:3 zurück, konnten aber beim 4:4 durch Chrischan Arlt nach acht Minuten ausgleichen. Die Lilienthaler punkteten in Durchgang eins vor allem mit einer kompakten Deckung mit einem wieder einmal herausragenden Torwart Martin Thöne. Immer wieder konnte Marko Herrmann über Rechtsaußen mit schnellen Gegenstoßtoren glänzen. Alex Schulaew parierte zudem zwei Siebenmeter. Man merkte den Hausherren den Spaß und die Spielfreude regelrecht an. Eik Hapke traf per Rückhandwurf aus dem Rückraum, und Chrischan Arlt vollendete ein Dribbling von Rückraum rechts über das halbe Spielfeld mit einem Heber von Linksaußen. Über 7:5 und 11:7 konnte so ein komfortabler 5-Tore-Vorsprung gegen den in der Tabelle einen Platz besser postierten Gegner mit in die Kabine genommen werden.
Im zweiten Durchgang machte der TVL genau da weiter, wo er aufgehört hatte. Drei schnelle Tore zum 17:9 (33.) wurden erzielt. Dieser Vorsprung wurde auch zehn Minuten später noch gehalten: Der heute sehr durchsetzungsstarke und treffsichere Linksaußen Janis Semken traf zum 21:13 (43.). Nun folgte eine sehr hektische Phase mit vielen Zeitstrafen gegen den TVL. Die Bremer konnten auf 21:17 (48.) verkürzen. Danach sah Tim Berthold nach einer vermeintlich rüden Abwehraktion die rote Karte. Doch Martin Thöne vereitelte wieder zahlreiche Großchancen des SVGO, der nicht mehr als vier Tore an den TVL herankam. So konnten die Lilienthaler die Führung letztlich sicher ins Ziel bringen und freuten sich über eine gelungene Mannschaftsleistung.
Es spielten: Thöne, Schulaew, D. Meyer; Semken (6), Arlt (6/3), Herrmann (5), Werther (4), Hapke (3), M. Meyer (1), L. Meyer (1), Berthold.

04/03/2019

Mit der mit Abstand schlechtesten Saisonleistung verlor der TV Lilienthal am Sonntagabend beim bis dahin noch punktlosen Tabellenletzten HSG Vegesack/Hammersbeck mit 21:23 (14:9). Nachdem der TVL in der Vorwoche mit einem ganz starken Auftritt den Meisterschaftsanwärter SVGO II regelrecht demontiert hatte, konnte diesmal noch nicht einmal von "Leistung" gesprochen werden.
Alle Warnungen von den Trainern Wendler/Gust vor dem Spiel halfen nicht: Die Lilienthaler gingen behäbig und ohne die nötige Einstellung für ein Meisterschaftsspiel der Bremenliga in die Partie. Die Quittung folgte prompt, und nach fünf Minuten lief man schon einem 1:3-Rückstand hinterher. Zwei schöne Tore von außen durch Janis Semken sorgten nach 12 Minuten für die erste Führung (4:3). Da die Abwehr meist ordentlich stand gegen den eher wurfschwachen Rückraum der Bremen-Norder, konnte der Vorsprung trotz 14 Fehlwürfen allein im ersten Durchgang bis zur Halbzeit über 9:5 auf 14:9 ausgebaut werden. Gute Unterstützung leistete dabei Dirk Meyer im Tor mit guten Paraden, der nach 18 Minuten für Alex Schulaew ins Tor beordert wurde. Offensichtlich auch schon in Halbzeit eins war die Unfähigkeit der Gäste, aus dem Rückraum für Torgefahr gegen die sehr defensive 6:0-Abwehr und den guten Torhüter des HVH zu sorgen. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs hatte man das Gefühl, dass der TVL das Spiel durch mehr Biss und Willen in den Griff bekam.
Doch dies war eine Fehleinschätzung. Die Lilienthaler verschliefen den Start in Hälfte zwei komplett, kassierten nach sieben Minuten bereits den 14:14-Ausgleich und erzielten erst nach acht Minuten das erste Tor durch Heiko Rullkötter, der heute mit Abstand den größten Willen zum Torerfolg zeigte und insgesamt neunmal erfolgreich war. Doch auch ihm unterliefen wie seinen Mitspielern teilweise haarsträubende Fehlpässe und uninspirierte Würfe. Nach dem 16:16 kassierte der TVL drei Tore in Folge (16:19/45.). Die Auszeit mit Umstellung auf eine 5:1-Deckung brachte auch nicht die gewünschte Wende, da die Abwehr weiterhin nicht konsequent genug zu Werke ging, die Torwartleistung nicht konstant genug war, und im Angriff selbst klarste Chancen vergeben wurden. Insgesamt 26 Fehlwürfe standen am Ende zu Buche. Zwar konnte Christian Link in den letzten Minuten noch drei Gegenstoßtore erzielen. Trotzdem kam man nicht mehr als zwei Tore heran und musste am Ende erkennen, dass diese Leistung heute nicht bremenligatauglich war.
Es spielten: Schulaew, D. Meyer; Rullkötter (9/1), Link (3), Arlt (3), Semken (2), Werther (2), M. Meyer (1), Herrmann (1), Letzsch, L. Meyer.

Die Männer des TV Lilienthal sorgten am Sonntagnachmittag am Schoofmoor für die große Überraschung des Spieltags und dem...
26/02/2019

Die Männer des TV Lilienthal sorgten am Sonntagnachmittag am Schoofmoor für die große Überraschung des Spieltags und demontierten den Aufstiegsanwärter SV Grambke-Oslebshausen II deutlich mit 27:16 (16:8). Dieser hatte bis voriges Wochenende noch gar keine Punkte abgegeben, bis Grasberg die Bremer mit einem Tor Unterschied schlagen konnte. Nun also die zweite Niederlage in Folge, und was für eine!
Der TVL ließ den Gästen von der ersten Minute an keine Chance ins Spiel zu kommen und ging in der Abwehr bissig zu Werke. Grambke fand im 1:1 keine Lücken, weil die Gastgeber sich gut unterstützten und einer für den anderen in die Bresche sprang. Die Bremer wurden oft zu Würfen aus der zweiten Reihe gezwungen, die jedoch meist nicht ins Tor gelangten. Hinter der heute durch Heiko Rullkötter bestens organisierten sattelfesten Deckung stand dann auch noch ein hervorragend parierender Martin Thöne im Tor, der die Werfer reihenweise zur Verzweiflung brachte. So kam es, dass der TVL bereits nach fünf Spielminuten 4:1 vorne lag und diesen Vorsprung sogar bis zum 11:4 ausbauen konnte (15.). Jörn Janßen hatte hier bereits viermal per Gegenstoß nach guten Pässen von Martin Thöne getroffen, bevor er mit einer leichten Fußverletzung für den Rest des Spiels geschont wurde. Im Angriff lief es ebenfalls rund. Sönke David führte glänzend Regie und setzte vor allem Lennard Meyer immer wieder gut in Szene, der sich mit viel Zug zum Tor mit sechs blitzsauberen Toren bedankte. Bis zur Halbzeitpause wurde der Vorsprung kontinuierlich auf acht Tore ausgebaut.
Wer gedacht hatte, dass Grambke nach dem Seitenwechsel zur Aufholjagd blasen würde, wurde eines besseren belehrt. Zwar konnten die Bremer auf sechs Tore verkürzen (18:12/35.), danach blieben sie jedoch fast 14 Minuten ohne Torerfolg und der TVL warf mal eben sechs Tore in Folge zum vorentscheidenden 24:12 (49.). Dabei konnten sich die Gastgeber sogar erlauben, drei von vier Siebenmetern nicht im Tor unterzurbringen und die zweite Hälfte mit nur sieben Feldspielern zu bestreiten, da auch bei Tim Berthold und Marvin Meyer mit leichten Blessuren kein Risiko eingangen werden sollte. Auch Dirk Meyer konnte sich in den letzten zehn Minuten noch auszeichnen, wehrte zwei Siebenmeter ab und ließ durch tolle Paraden nur noch zwei Gegentore zu.
Es spielten: Thöne, D. Meyer; L. Meyer (6), Link (5), Janßen (4), Werther (4), Semken (3), Herrmann (2), David (2), Rullkötter (1/1), Berthold, M. Meyer.

10/02/2019

Beim Auswärtsspiel gegen Werder Bremen gab es für den TV Lilienthal am Sonntagnachmittag eine 23:25 (11:13)-Niederlage.
Ersatzgeschwächt mit nur acht Feldspielern angetreten kam der TVL dennoch gut ins Spiel. Vier Meyer-Tore sorgten für eine 4:2-Führung nach neun Spielminuten. Dreimal Marvin und einmal Lennard Meyer hatten getroffen. Doch schon fünf Minuten später hatten die Bremer das Blatt gewendet und führten nach sechs Toren in Folge ihrerseits mit 4:8. Ursache war die viel zu langsame Rückwärtsbewegung der TVLer, die Werder immer wieder die Möglichkeit zu schnellen Gegenstoßtoren gab. Nach 20 Minuten stand es deshalb 6:11. Nach einer Auszeit klappte dies wieder besser, und die Lilienthaler kämpften sich Tor um Tor heran, so dass nur ein Zwei-Tore-Rückstand mit in die Kabine genommen wurde.
In Hälfte zwei war Werder zunächst wacher und konnte in Unterzahl auf 12:16 erhöhen. Insgesamt konnte der TVL den Zeitstrafen-Vorteil (3 gegen den TVL, 9 gegen Werder) viel zu wenig nutzen und blieb im zweiten Durchgang vor allem im 1:1-Verhalten in der Abwehr zu passiv, so dass Werder immer wieder der Durchbruch an den Kreis gelang. Nach 39 Minuten gelang Benni Werther zwar der Ausgleich zum 16:16, doch die Führung wollte dem TVL einfach nicht gelingen. Das lag auch an den insgesamt 26 Fehlwürfen (davon 17 in Hälfte zwei), die sicher nicht nur auf das rutschige Spielgerät (Backeverbot) zurückzuführen waren. Drei Siebenmeter und viele klare Chancen wurden nicht genutzt, und das rächte sich in diesem Spiel. Zwar konnte auch Nikita Dietrich einige gute Paraden zeigen, doch nach dem 18:18 gelang Lilienthal in den nächsten zehn Minuten nur noch ein Treffer, während Werder bis zur 55. Minute entscheidend auf 19:24 davonziehen konnte. Der Rest war nur noch Ergebniskosmetik.
Am Sonntag den 24.02. empfängt der TVL nun um 17:00 Uhr den noch verlustpunktfreien Aufstiegsaspiranten SV Grambke-Oslebshausen II am Schoofmoor.
Es spielten: Schulaew, Dietrich; Arlt (5/4), M. Meyer (4), Werther (4), Janssen (4/2), L. Meyer (2), Hapke (2), Letzsch (2/2), Link.

Ein sehenswertes Derby sahen die zahlreichen Zuschauer am Samstagnachmittag am Schoofmoor zwischen dem TV Lilienthal und...
03/02/2019

Ein sehenswertes Derby sahen die zahlreichen Zuschauer am Samstagnachmittag am Schoofmoor zwischen dem TV Lilienthal und dem HV Grasberg. Sahen die Gastgeber zur Halbzeit noch wie der sichere Verlierer aus, machten sie es während der zweiten Hälfte nochmal spannend, verloren am Ende aber doch mit 30:33 (14:19).
Die offensive 3:2:1-Deckung funktionierte beim TVL heute nicht wie gewohnt, weshalb Trainer Benedikt Wendler schon nach sieben Spielminuten beim Stand von 3:7 die Auszeit nahm. Mit der 6:0-Deckung klappte es dann zunächst besser, und der heute sehr treffsichere Janis Semken konnte nach 17 Minuten den Ausgleich herstellen (8:8). Die vielleicht spielentscheidende Schwächephase von nur dreieinhalb Spielminuten leisteten sich die Gastgeber zwischen der 20. und 24. Spielminute, als Grasberg sechs Tore in Folge vom 9:9 zum 9:15 vor allem durch schnelle Gegenstöße erzielen konnte. Nach dem 10:15 durch Lennard Meyer kassierte der TVL sogar in Überzahl zwei Gegentore zum 10:17 und kaum einer der Zuschauer hatte wohl noch Zweifel an einem Kantersieg der Gäste. Doch Lilienthal steckte nicht auf und konnte den Rückstand kurz vor der Pause noch durch Kreisspieler Benni Werther auf fünf Tore verringern.
Bis zur 37. Spielminute hatte dieser 5-Tore-Rückstand Bestand (18:23). Danach jedoch startete der TVL seine Aufholjagd und kam Tor um Tor heran. Vor allem Eik Hapke mit starkem Aufbauspiel und Chrischan Arlt mit guten Einzelaktionen sorgten nun dafür, dass der Vorsprung der Gäste bis auf ein Tor zusammenschmolz (23:24 nach 45 Minuten und 29:30 nach 56 Minuten). Zum Ausgleich reichte es leider nicht mehr. Vor allem der Nachteil durch viele Zeitstrafen in der zweiten Spielhälfte (7 für Lilienthal, 2 für Grasberg; insgesamt 10:5) machten die Hoffnungen auf einen Sieg des Gastgeber immer wieder zunichte. Trotzdem zeigte der TVL ein starke kämpferische Leistung und machte es dem Favoriten Grasberg wohl schwerer als gedacht.
Es spielten: Schulaew, Meyer; Arlt (8/3), Semken (7), Werther (4), Hapke (3), M. Meyer (3), Herrmann (3), L. Meyer (2), Berthold.

02/02/2019

Osterholz-Scharmbeck/Lilienthal. Durch die Handball-Weltmeisterschaft wurden auch die Spielpläne in der Bremenliga etwas durcheinandergebracht. Für den TV Lilienthal (21:33 bei der SG Arbergen-Mahndorf II) und den VSK Osterholz-Scharmbeck (21:35 beim SVGO Bremen II) liefen die Nachholspiele am Don...

31/01/2019

Der TV Lilienthal verlor das Nachholspiel vom Wochenende der WM-Endrunde am Donnerstagabend bei der SG Arbergen/Mahndorf II verdient mit 21:33 (9:16).
Dabei ging es gut los für die Gäste, die sich in der Abwehr weitgehend an die vorgegebene Marschroute hielten und den Gegner früh unter Druck setzten. 5:5 stand es nach zwölf Spielminuten. Dann jedoch führten einige Fehlpässe im Angriff zu leichten Kontertoren der Bremer, die sich mit 5:9 absetzten. Danach probierten die Lilienthaler viel und mühten sich redlich. Bis zur Halbzeit konnten sie dennoch den 7-Tore-Rückstand nicht verhindern.
Auch in der zweiten Halbzeit konnte der TVL mit neuem Schwung wieder gut mithalten. Nach einer Dreiviertelstunde stand es 16:23, in den vorherigen 15 Minuten konnten sich die Bremer also nicht weiter absetzen. In der Schlussviertelstunde schwanden jedoch zusehends die Kräfte und es wurde noch eine sehr deutliche Niederlage. Gegen diesen Gegner wäre nur mit einer sehr guten Leistung über 60 Minuten beizukommen gewesen. Diese abzurufen waren jedoch die meisten Spieler heute nicht in der Lage.
Es spielten: Schulaew; Arlt (6/5), M. Meyer (5), Berthold (3), Link (2), Werther (2), Semken (1), Herrmann (1), L. Meyer (1), Rullkötter, Hapke.

Im ersten Spiel des neuen Jahres gewannen die Herren des TV Lilienthal ihr Heimspiel am Schoofmoor gegen SV Hemelingen m...
14/01/2019

Im ersten Spiel des neuen Jahres gewannen die Herren des TV Lilienthal ihr Heimspiel am Schoofmoor gegen SV Hemelingen mit 27:15 (12:12).
Die Zuschauer sahen dabei zwei völlig verschiedene Halbzeiten. In Durchgang eins fand der TVL nie zu seinem Spiel und hatte Probleme im Angriff vor allem im Abschluss und in der Abwehr mit Kreisläuferanspielen und dem Übergeben/Übernehmen der Gegenspieler. Nach dem 6:6 konnten sich die Lilienthaler zwar zum 10:7 absetzen, mussten aber bis zum Pausentee wieder den Ausgleich hinnehmen.
In Durchgang zwei dagegen trumpfte vor allem die 6:0-Deckung des TVL auf. Erst nach 15 Minuten der zweiten Hälfte konnten die Gäste das erste Tor erzielen, weil die Abwehr agil nach vorne arbeitete und dem Nebenmann half und dahinter mit Martin Thöne ein sehr starker Rückhalt im Tor stand, der viele Chancen der Gäste zunichte machte. Nach dem 19:12 nach 45 Minuten konnten die Bremer zwar durch drei schnelle Tore bis zum 21:15 nach 48 Minuten mithalten. Danach verlängerte sich die Durststrecke der Gäste um weitere 12 Minuten und die Lilienthaler konnten sich sogar wie in der ersten Hälfte zahlreiche Fahrkarten erlauben. Dennoch siegten sie am Ende sicher mit zwölf Toren Unterschied. Man of the match war heute definitiv Martin Thöne aufgrund seiner sensationellen nur drei Gegentoren in Hälfte zwei im Zusammenspiel mit der verbesserten Abwehr. Der Angriff blieb bei insgesamt 36 Fehlwürfen jedoch trotz des hohen Sieges deutlich unter seinen Möglichkeiten.
Es spielten: Schulaew, Thöne; M. Meyer (5), Rullkötter (4/1), Janssen (4/1), Arlt (4/1), Link (3), Berthold (2), L. Meyer (2), Letzsch (2/1), Werther (1), Herrmann, David.

Weiterhin auf ErfolgskursEin spannendes Spiel bis zum Schluss lieferten sich der TV Lilienthal und die SG Findorff II am...
02/12/2018

Weiterhin auf Erfolgskurs

Ein spannendes Spiel bis zum Schluss lieferten sich der TV Lilienthal und die SG Findorff II am Samstagnachmittag am Schoofmoor. Das bessere Ende hatten die Hausherren, sie siegten 23:22 (8:9).
Der TVL passte sich in der ersten Halbzeit dem behäbigen Spiel der Gäste an, die ihre Angriffe lange ausspielten. Die TVL-Abwehr stand jedoch gut und ließ erst nach zehn Spielminuten das erste Gegentor zu. Leider war der Angriff nicht so effizient, denn zu diesem Zeitpunkt stand es sage und schreibe erst 1:0. Weitere fünf Spielminuten später zeigte die Ergebnistafel 1:2 an. Sicherlich die torärmste Viertelstunde des TVL seit langem. Nach einer Auszeit lief es dann im Angriff besser, dafür war die Abwehr nicht mehr so konsequent. Bis zum Pausenpfiff wechselte die Führung ständig und die Gäste gingen mit einer knappen Führung in die Kabine.
In der zweiten Hälfte zeigte der TV Lilienthal dann merklich mehr Engagement und drehte das Spiel bis zur 37. Minute mit vier Toren in Folge zum 12:9. Die Bremer zogen jedoch beim 12:12 wieder gleich (43.). Nun zeigten Chrischan Arlt und Heiko Rullkötter im Angriff ihre Torjägerqualitäten. Nach dem 14:13 gingen die nächsten sieben TVL-Tore auf ihre beiden Kappen. Nun stand es 21:17 nach 55 Spielminuten. Wer dachte, das Spiel wäre entschieden, wurde eines besseren belehrt. Die Bremer nahmen Arlt und Rullkötter per Manndeckung aus dem Spiel, und der TVL konnte die sich bietenden Räume im 4 gegen 4 nicht nutzen, so dass der Vorsprung schmolz (22:20, 58.). Anderthalb Minuten vor Schluss konnte Alex Schulaew einen Siebenmeter der Gäste entschärfen, doch statt den nächsten Angriff lange auszuspielen, wurde nach nur 10 Sekunden der Abschluss gesucht, aber Findorffs Torwart hielt. Mit zwei schnellen Gegenstoßtoren kamen die Bremer dann eine halbe Minute vor Schluss doch tatsächlich zum erneuten Ausgleich (22:22). Den letzten Angriff schloss Chrischan Arlt dann per Siebenmeter zum 23:22-Endstand ab und rettete dem TVL damit nicht unverdiente, aber am Ende doch glückliche zwei Punkte.
Dies war das letzte Spiel in 2018, weiter geht es am 13.01.2019 um 16.00h mit dem Heimspiel gegen Hemelingen.
Es spielten: Schulaew, D.Meyer; Arlt (7/2), Rullkötter (5), Berthold (2), Semken (2), M.Meyer (2), David (2/2), Hapke (1), Herrmann (1), Werther (1), Link.

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