20/07/2026
Freitzeitturnier Tischtennis 2026
An einem sonnigen, warmen Samstag Nachmittag lud die Sportvereinigung Warmbronn zu einem Freizeit-Tischtennisturnier ein. Das klang erst einmal harmlos, bis man der ersten Herausforderung gegenwärtig wurde: einen Parkplatz an der Halle zu finden.
Nachdem alle endlich ihren Wagen abgestellt hatten – inklusive der Sportler, die zwischenzeitlich schon die Halle „von innen“ suchten – begann das eigentliche Turnier. Und es war tatsächlich hochkarätig besetzt. Das wurde spätestens dann offensichtlich, als sich die Teilnehmerliste wie folgt füllte: Spieler im Alter zwischen 11 und 64 Jahren, die nach eigenen Aussagen „nur aus Spaß“ kommen, und andere, die sich beim Ansprechen sofort so anhören, als hätten sie einen geheimen Sponsoring-Deal mit dem Tischtennisball.
Die Stimmung war fröhlich, aber die Konzentration hatte diese typische Freizeit-Turnier-Mischung: Man lacht viel, man spielt clever, und man argumentiert anschließend über jeden Punkt, als ginge es um Weltranglistenpunkte.
Im Laufe des Turniers wurde ein Gerücht zur Gewissheit: Der spätere Sieger kam aus Villingen-Schwenningen.
Und dann gab es da den Zweitplatzierten – der normalerweise in Norwegen wohnt. Das erklärte vieles. Zum Beispiel warum seine Rückhand so ruhig aussah, als würde sie bei 5°C Kühlungsprogramm laufen.
Das Turnier insgesamt verlief in Gruppen und danach im K.o.-Modus.
Finale: Villingen-Schwenningen gegen Norwegen
Im Endspiel trafen schließlich die beiden Titelanwärter aufeinander: Achim Kuner (50) aus Villingen-Schwenningen gegen Quinn Schäfer (11), der in Norwegen wohnt. Das Finale hatte alles, was man braucht: Tempo, Konzentration, diese klitzekleine Andeutung von Nervosität und mindestens einen Punkt, bei dem das Publikum unbewusst gleichzeitig die Luft anhielt.
Am Ende gewann Achim aus Villingen-Schwenningen knapp. Quinn aus der norwegischen Wohngegend zeigte jedoch eindrucksvoll, dass er nicht nicht nur „normalerweise dort wohnt“, sondern auch normalerweise Punkte holt.
Am Ende erzielten alle Teilnehmer einen Preis und eine Urkunde und freuten sich darüber andere Menschen kennengelernt zu haben und sich dabei ein wenig bewegt zu haben.