Leipziger SC 1901 e.V. - Hockey

Leipziger SC 1901 e.V. - Hockey HP: http://www.lsc1901.de/Hockey/info/
Alle Trainingszeiten sind auf unserer Hompage. Deutschen Kampfspiele 1922 in Berlin und der 2. Herrenmannschaft aufgelöst.

Hockey wird beim LSC seit 1908 gespielt, damals noch unter dem Namen Stockball. Als Spielfeld diente bis zum Erwerb und Bau der eigenen Sportanlage 1919 ein Sportareal in Lindenau. Seit 1910 war der LSC Mitglied des 1909/1910 gegründeten Deutschen Hockey-Bundes (DHB). Der die Vereinsgeschichte sowohl im Tennis als auch im Hockey stark prägende Heinrich Schomburgk war über viele Jahre Mitglied im B

undesausschuss des DHB. Ab 1909 wurde im LSC auch Damenhockey gespielt – damals noch in langen Röcken. Wesentliche Erfolge des LSC im Hockey vor dem Ersten Weltkrieg waren der Gewinn des goldenen Wanderpokals der Deutschen Akademischen Hockeymeisterschaft 1912 und 1913. Der Krieg brachte danach eine fast völlige Einstellung des Spielbetriebs bis etwa 1920 mit sich. Dennoch wurde die heutige Sportanlage Pistorisstraße 1919 erworben und 1921 eingeweiht. Sicherlich der größte Erfolg der Hockeygeschichte des LSC war der Gewinn der 1. Deutschen Kampfspiele 1926 in Köln. Trainer Georg Richter wurde daher als Trainer für die Olympischen Spiele 1928 berufen, bei denen die deutsche Feldhockey-Herrenmannschaft Bronze errang. Dem Kader der Olympiaauswahl gehörten fünf Spieler des LSC an. Zu den vorherigen Nominierungsspielen besuchten ebenso wie zu Länderspielen bis zu 3.000 Zuschauer die Anlage. Wiederum eine fast völlige Einstellung des Spielbetriebes brachte der zweite Weltkrieg mit sich: 1941 wurde die 1. Nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebes wurde der Hockeysport in der DDR lange durch die zentralen Hockey-Sportclubs, insbesondere das Leistungszentrum in Jena, dominiert. Zudem zogen viele Spieler des LSC nach Bildung der Besatzungszonen in das Gebiet der späteren Bundesrepublik um. Nach Auflösung der Leistungszentren 1964 (Damen) und 1968 (Herren) verbesserte sich auch die Ausgangslage der Mannschaften des damals unter BSG Aufbau Südwest Leipzig firmierenden Vereins (siehe auch Hockeymeister der DDR). Sportliches Aushängeschild waren dabei die Damen, die neun DDR-Meistertitel im Feld und zwei in der Halle errangen. Nach der Wiedervereinigung kämpfte der wiedergegründete LSC wie die meisten Hockeyvereine in den neuen Bundesländern mit finanziellen und personellen Problemen. Die 1. Damenmannschaft konnte sich, nach sportlichen Ausflügen in die Regionalliga, dauerhaft in der Feldhockeyoberliga etablieren. In der Hallensaison 2008/09 musste der zweite Abstieg nach 2006/07 in die Hallenhockeyverbandsliga hingenommen werden. Allerdings stehen die Chancen für den sofortigen Wiederaufstieg sehr gut. Herrenmannschaft schaffte in der Feldsaison 2007/08 den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Mitteldeutschen Hockeyverbunds durch einen 3. Platz in der Sächsischen Oberliga. Auch in der Hallensaison 2007/08 konnte dieses strategisch wichtige Ziel durch einen 2. Platz erreicht werden. Diese Spielklasse wurde jeweils in der Winter- und der Sommersaison 2008/09 gehalten. In der Hallensaison 2010/2011 gelang der 1.Herrenmannschaft der Aufstieg in die Regionalliga. Nach 20 Jahren ist der LSC erstmals zurück in Deutschlands dritthöchster Spielklasse und hielt die Klasse in der Regionalliga! Nach 1990 wurde die Nachwuchsarbeit zur Kernaufgabe der sportlichen Arbeit im Verein. Zwischen 1990 und 2008 konnten so über 50 Sachsenmeistertitel in den verschiedenen Altersklassen bei Jungen und Mädchen errungen werden und der LSC brachte 5 Jugendnationalspieler hervor. Dies ist der unermüdlichen Arbeit vieler ehrenamtlicher Trainer und Übungsleiter zu verdanken. Die Mehrzahl der Leistungsträger dieser Mannschaften konnte nicht im Verein gehalten werden. Diese verließen den LSC, da sie bei anderen Vereinen die besseren sportlichen Perspektiven, aufgrund des dort vorhandenen Kunstrasens, sahen. Wichtigstes Projekt für die Zukunft der Hockeyabteilung ist daher die Anschaffung eines Kunstrasenplatzes, ohne den heutzutage ein höherklassiger Spielbetrieb nicht möglich ist. Zu diesem Ziel wurde der Förderverein des Leipziger SC Abt. Hockey gegründet, der sich unter anderem mit Fragen der Finanzierung dieses Objektes und der Suche nach strategischen Parnern zu diesem Ziel beschäftigt.

Adresse

Pistorisstraße 30
Leipzig
04229

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