24/08/2026
12-mal IHHT-Höhentraining: Meine Messergebnisse für euch
Was kann sich nach zwölf IHHT-Anwendungen verändern? Bei einem Mitglied wurde vom 02.02. bis 02.06.2026 ein anonymisierter Vorher-Nachher-Vergleich durchgeführt – mit interessanten und erfreulichen Ergebnissen.
Untersucht wurden sogenannte PBMCs, bestimmte Immunzellen aus einer Blutprobe. Im Labor wurde deren Sauerstoffverbrauch (OCR) analysiert. Daraus lassen sich Kennzahlen zur zellulären und mitochondrialen Energieverwertung ableiten.
Besonders auffällig waren drei positive Veränderungen:
• Der bioenergetische Gesundheitsindex (BHI) stieg von 1,57 auf 1,94. Der Wert wird zwar weiterhin als „moderat erniedrigt“ eingestuft, hat sich aber erkennbar verbessert.
• Die Kopplungseffizienz erhöhte sich von 79,83 % auf 100 %. Vereinfacht beschreibt sie, wie effizient die mitochondriale Atmung zur Herstellung nutzbarer Zellenergie (ATP) eingesetzt wird.
• Das Protonenleck sank von 15,51 % auf 0 %. In der zweiten Messung wurde rechnerisch kein entsprechender Energieverlust mehr ausgewiesen.
Auch der ATP-Atmungsanteil verbesserte sich von 61,46 % auf 67,50 %. Der angegebene Zielwert von über 90 % wurde noch nicht erreicht – hier besteht also weiteres Entwicklungspotenzial.
Meine Einordnung:
Bereits nach zwölf Anwendungen zeigen sich bei mehreren wichtigen Kennzahlen deutliche positive Veränderungen. Für mich ist das ein erfreuliches Zwischenergebnis, gerade weil körperliche Anpassungsprozesse individuell verlaufen und nicht zwingend nach zwölf Anwendungen abgeschlossen sein müssen.
Deshalb wäre eine erneute Messung nach 20 oder mehr Anwendungen besonders spannend. Weitere positive Veränderungen sind denkbar – ob und in welchem Umfang sie eintreten, kann nur eine weitere Untersuchung zeigen.
Auch Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress, Medikamente, Erkrankungen und natürliche Messschwankungen können Einfluss nehmen. Es handelt sich um einen anonymisierten Einzelfall und nicht um den Nachweis einer allgemeinen therapeutischen Wirkung.
Trotzdem zeigen die Messungen: Im untersuchten Zeitraum haben sich mehrere zentrale Werte der mitochondrialen Energieverwertung positiv entwickelt.