27/12/2024
Du bist aktiv, jonglierst Job, Freunde und dein Leben – und dann kommt die Schwangerschaft und auf einmal ist da dieses kleine Wesen, das alles auf den Kopf stellt. Niemand bereitet einen auf diese Achterbahnfahrt der ersten Jahre der Mutterschaft vor: Der Haushalt, dein Job, dein Sozialleben, dazu ein neuer Körper, den du erst einmal wieder kennen lernen muss, alles verändert sich. Dazu kommen all die großen und kleinen organisatorischen Aufgaben: von der Garderobe der Kinder bis zu den Arztterminen. Manchmal bleibt die Frage nach deinen Bedürfnissen auf der Strecke, nach Zeit für dich selbst und wie du das alles schaffen kannst.
Die Freude, ein Kind zu haben, ist riesig und die Herausforderungen fühlen sich manchmal auch so an. Du verlierst ein Stück von dir selbst und musst lernen, die alte Identität loszulassen. Es gab nicht nur einmal Momente, in denen ich mich selbst nicht mehr mochte, nicht zuletzt, weil ich an meinen eigenen Maßstäben gescheitert bin.
Ich habe bei anderen Müttern und mir selbst festgestellt, dass es nicht nur um gute organisatorische Fähigkeiten und ein dickes Fell geht, sondern vor allem um ein völlig neue Einstellung zum Leben, denn wenn sich dein Leben komplett verändert, musst du dich ebenfalls anpassen – weg von Perfektion, weg vom alten Rhythmus (den bestimmt mittlerweile ein kleiner neuer Dirigent), und hin zu einem neuen Selbstbild.
Wie habt ihr das Mama-Sein und Mama werden erlebt?
Ich freu mich auf eure Geschichten!