Aileen Seifert - Art of Dressage

Aileen Seifert - Art of Dressage ♠️Jungpferdeausbildung, Beritt, Reitunterricht, Seminare
📍Thüringen

02/09/2026

Habe ich schon erwähnt, dass ich Galopp liebe🤣🙃

Aber Nali gibt sich einfach immer so viel mühe🫶

Was ist euere liebste Gangart?

01/09/2026

Nali 💪

Im Galopp challenge ich Nali gerade immer wieder mit Renvers-Arbeit – und ich muss sagen: Der Galopp ist und bleibt einfach meine liebste Gangart. 🤞

Ich liebe es, wie viel Kraft, Dynamik und gleichzeitig feine Kommunikation darin steckt. ✨

31/08/2026

Nali💕
Ein paar Clips von Anfang des Sommers🫶

30/08/2026

Ich hatte euch noch gar nicht die Aufnahmen von Ende Juni mit Nali gezeigt. 🥹
Sie lagen jetzt doch ziemlich lange auf meinem Handy herum.

Und jedes Mal, wenn ich sie mir anschaue, finde ich es aufs Neue schön, wie viel Mühe sich mein Pony in der Arbeit gibt. Dieses Gefühl unter mir ist einfach großartig – so viel Euphorie, so viel Kraft und so viel Ausdruck. ❤️

Jahrelang hatte ich bei Nali nicht das Reitgefühl, das ich mir gewünscht habe. Es fühlte sich schwer, schwunglos, undynamisch und steif an.

Und ich würde sagen, seit etwa einem halben bis einem Jahr habe ich endlich dieses Reitgefühl, nach dem ich mich so lange gesehnt habe.

Dabei reiten wir mittlerweile seit 8 Jahren intensiv Dressur.

Und genau das finde ich immer wieder verrückt: Wie lange Entwicklung tatsächlich dauert.

Nicht nur Wochen.
Nicht nur Monate.
Sondern Jahre. Und manchmal Jahrzehnte.

Es ist so leicht, sich im Alltag zu fragen, warum etwas noch nicht funktioniert. Warum das Pferd noch nicht so weit ist. Warum man selbst noch nicht dort angekommen ist, wo man gerne wäre.

Aber manchmal muss man einfach zurückblicken, um zu sehen, wie weit man tatsächlich gekommen ist.

Ich bin unglaublich gespannt, wie Nali und ich uns in den nächsten Jahren noch entwickeln werden. Welche Wege wir noch gehen, welche Trainer wir kennenlernen und welche Reitweisen uns vielleicht noch begegnen werden.

Und vor allem bin ich dankbar, dieses Pony an meiner Seite zu haben und diesen Weg gemeinsam mit ihr gehen zu dürfen. 🤍

Lasst gerne ein paar Liebe Wort da🫶

Öffentliches Training – Mental und körperlich leistungsfähigWie entwickeln wir Pferde nachhaltig?Am 13. September 2026 m...
28/08/2026

Öffentliches Training – Mental und körperlich leistungsfähig

Wie entwickeln wir Pferde nachhaltig?

Am 13. September 2026 möchte ich euch bei meinem öffentlichen Training auf der Orlatal-Ranch anhand von fünf ganz unterschiedlichen Pferden zeigen, wie sich körperliche und mentale Leistungsfähigkeit entwickeln lässt.

Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Lektionen zu zeigen. Vielmehr möchte ich zeigen, wie wir Pferde auf ihrem individuellen Ausbildungsweg fördern, Leistungsfähigkeit erhalten und mit steigenden Anforderungen umgehen.

🐴 Nali – anspruchsvolle gerittene Arbeit und versammelnde Lektionen

🐴 Ona – anspruchsvolle Arbeit unter dem Reiter und die schrittweise Steigerung der Anforderungen

🐴 Kora – Entwicklung von Tragfähigkeit und Selbsthaltung

🐴 Darti – Takt, Losgelassenheit, Balance und Rhythmus

🐴 Matzi – Grundlagen, Kommunikation und Jungpferdeausbildung

Dabei gehen wir bewusst von anspruchsvolleren Ausbildungsinhalten zurück zu den Grundlagen. Denn je weiter wir in der Ausbildung kommen, desto deutlicher wird, wie wichtig ein solides Fundament ist.

Leistungsfähigkeit beginnt nicht bei der Lektion. Sie entsteht aus den körperlichen und mentalen Voraussetzungen, die wir Schritt für Schritt entwickeln.

Mir ist wichtig, dass dabei nicht einfach ein festes Programm „abgespult“ wird. Deshalb gibt es keinen festen Zeitplan für die einzelnen Pferde. Wir nehmen uns die Zeit, die das jeweilige Pferd braucht, und lassen bewusst Raum für Fragen, Austausch und anregende Gespräche.

📅 13. September 2026
🕘 Beginn: 9:00 Uhr
📍 Orlatal-Ranch
🎟️ 49 € pro Person

Ich freue mich auf einen lehrreichen und offenen Trainingstag mit euch! 🐴

23/08/2026

Schulterfreiheit in 3, 2, 1 … und los.

Man selbst vergisst manchmal, wie es rückblickend einmal war. Umso glücklicher bin ich, wenn ich alte Videos anschaue und plötzlich sehe: Es hat sich wirklich etwas verändert.

Natürlich müssen wir dabei realistisch bleiben. Was kann sich in welcher Zeit verändern? Entwicklung passiert nicht von heute auf morgen. Sie entsteht über Monate und Jahre – und verläuft selten geradlinig.

Irgendwann, ungefähr 2022/2023, sagte mir jemand, ich sei mit Nali am Ende dessen angekommen, was ich mit ihr erreichen könne. Sie sei am oberen Ende ihrer Kapazitäten.

Rückblickend bin ich froh, dass ich das nicht einfach geglaubt habe.

Denn mein Pony kann so viel mehr. Und sie entwickelt sich bis heute weiter.

Zwischen diesen Videos liegen unzählige Dinge, die uns gebremst, zurückgeworfen und genauso wieder vorangebracht haben.

Ab August 2023 stand Nali bis ungefähr Dezember. Ich wusste damals nicht, ob sie überhaupt wieder richtig belastbar werden würde, denn ihr rechtes Hinterbein war zu dieser Zeit alles andere als fein. Dieses Bein war vermutlich noch nie zu 100 % gut – aber in dieser Phase war es wirklich schlecht.

Bis Mitte 2024 bin ich sie eigentlich gar nicht geritten. Wenn überhaupt, dann vielleicht 10 Minuten.

Ab 2025 habe ich sie wieder regelmäßig geritten.

Und diese Zeit hat nicht nur Nali verändert, sondern auch mich und meine Sicht auf Ausbildung.

Ich habe viele meiner alten Entscheidungen und Wege hinterfragt. Habe mir Gedanken darüber gemacht, wie die Zukunft mit meinen Ponys aussehen soll und was ich eigentlich erreichen möchte.

Wer mich kennt, weiß: Ich kann über alles stundenlang nachdenken und Dinge bis ins kleinste Detail zerdenken. 😅

Am Ende bin ich für mich bei ein paar sehr einfachen Dingen angekommen:

Ich möchte Spaß haben.
Und ich möchte, dass meine Ponys Freude an dem haben, was wir gemeinsam tun.

Ich möchte nicht perfektionistisch arbeiten, indem ich jede einzelne Bewegung meines Pferdes kontrolliere und mikromanage.

Ich möchte, dass mein Pferd selbst Bewegungsideen in das Training einbringen kann.

Ich möchte ihm ein gutes Gefühl geben. Das Gefühl, dass wir Dinge gemeinsam schaffen können – und nicht ständig nur darauf schauen, was noch falsch ist.

Denn Ausbildung ist kein festgelegter Weg.

Das Pferd entscheidet den Ausbildungsweg.

Und bei jedem Pferd sieht dieser Weg anders aus.
Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich aus all den Jahren mit Nali mitgenommen habe:

Nicht immer weiter versuchen, das Pferd in ein bestimmtes Ideal zu bringen – sondern schauen, was dieses individuelle Pferd mitbringt, wo seine Möglichkeiten liegen und wohin es sich entwickeln möchte.

Und manchmal zeigt einem ein altes Video ziemlich deutlich, wie viel möglich ist, wenn man einfach weitergeht. 🤍

19/08/2026

Ein kleines, geliebtes Powerpony 🤎

Hier seht ihr ein paar Ausschnitte aus der aktuellen Arbeit mit Nali. Im Moment macht es mir unglaublich viel Spaß, sie zu reiten, und ich genieße es sehr, sie wieder so regelmäßig arbeiten zu können.

Wenn ihr Nali und unsere Arbeit nicht nur im Video, sondern einmal live erleben möchtet, habt ihr beim nächsten öffentlichen Training die Möglichkeit dazu. 🐴

📅 13.09.2026
⏰ Beginn: 9:00 Uhr
🎟️ 49 €
📩 Nur mit Anmeldung und Vorkasse

Ich freue mich auf euch und auf einen spannenden Trainingstag mit vielen Einblicken in unsere Arbeit!

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel sich bei einem Pferd körperlich verändern kann, wenn man ihm Zeit gibt u...
11/08/2026

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel sich bei einem Pferd körperlich verändern kann, wenn man ihm Zeit gibt und es sinnvoll gymnastiziert.

Zwischen den beiden Bildern liegen gerade einmal etwa 8 Monate.

Auf dem ersten Bild sehen wir Kora im Dezember 2025. Ihre Rumpftragemuskulatur war zu diesem Zeitpunkt einfach sehr schwach und unterentwickelt. Sie konnte ihren Rumpf noch nicht besonders gut anheben und stabilisieren.

Das hat man nicht nur in der Handarbeit gesehen, sondern auch in der restlichen Arbeit. Sie fiel immer wieder deutlich auf die Hand, war insgesamt sehr steif und hatte noch Schwierigkeiten, ihren Körper wirklich ausbalanciert zu tragen.

Auch optisch lassen sich einige Dinge sehr schön erkennen. Zwischen Hals und Widerrist sieht man eine deutliche, harte Kante. Der Rumpf ist noch deutlich abgesunken. Die Hinterbeine waren ebenfalls recht steif. Sie hat sie zwar angehoben, konnte sie aber noch nicht wirklich nach vorne unter ihren Schwerpunkt bringen.

Schaut man sich dagegen das aktuelle Bild an, sieht man bereits eine deutliche Veränderung.

Der Rücken zeigt inzwischen viel mehr eine Tendenz nach oben, die Bauchlinie ist gerader und die Bauchmuskulatur deutlich aktiver. Der gesamte Rumpf wirkt angehobener und stabiler und auch die Hinterhand kann sich zunehmend besser unter den Körper bewegen.

Natürlich ist auch das zweite Bild noch lange kein „fertiges“ Pferd. Es ist noch nicht alles optimal – und genau darum geht es mir bei diesem Vergleich auch gar nicht.

Ich möchte vielmehr zeigen, wie viel Entwicklung bei einem Pferd möglich ist, wenn man ihm die richtige Gymnastik, Zeit und die Möglichkeit gibt, seinen Körper zu verändern.

Denn gerade Pferde, die körperlich zunächst nicht die besten Voraussetzungen mitbringen, sollten nicht von Gymnastik ausgeschlossen werden, nur weil die Ausführung am Anfang noch nicht schön oder „lehrbuchmäßig“ aussieht.

Im Gegenteil.

Gerade diese Pferde brauchen sinnvolle Gymnastik besonders.

Sie müssen erst lernen, ihren Körper anders zu benutzen, Muskulatur aufzubauen und die neu gewonnene Kraft auch tatsächlich einzusetzen.
Und dieser Prozess sieht am Anfang eben nicht immer perfekt aus.

Und dieser Prozess sieht am Anfang eben nicht immer perfekt aus. Er muss es auch nicht.

Wichtig ist für mich, dass die Arbeit sinnvoll aufgebaut ist, zum jeweiligen Pferd passt und es Schritt für Schritt körperlich weiterbringt.

Kora ist für mich ein schönes Beispiel dafür, dass Entwicklung Zeit braucht – und dass man nicht erst auf ein bereits perfekt ausgebildetes Pferd warten muss, bevor man mit sinnvoller Gymnastik beginnt.

Man muss dort anfangen, wo das Pferd gerade steht. 🤎

Und ich bin gespannt, wie sich Kora in den nächsten Jahren noch weiterentwickeln wird.

10/08/2026

Kora 💪

Sie macht sich immer besser – so langsam entwickelt sich ihre Oberlinie richtig gut. 🥰

Wir müssen natürlich immer schauen, was für ein Pferd wir vor uns haben, mit welchem Gebäude und mit welchen körperlichen Problemen. Nicht jedes Pferd kann oder sollte eine Lektion auf die gleiche Art und Weise ausführen.

Natürlich können halbe Tritte bei einem besser gebauten Pferd, bei einem Pferd, das nicht tragereerschöpft war und vielleicht auch immer noch etwas damit zu kämpfen hat, ganz anders aussehen.

Und genau deshalb finde ich es so wichtig, nicht nur darauf zu schauen, wie eine Lektion aussieht, sondern vor allem darauf, was sie beim jeweiligen Pferd bewirkt.

Eine Lektion ist für mich nur dann wirklich sinnvoll, wenn sie dem Pferd weiterhilft – sei es körperlich oder mental. Sie sollte dem Pferd helfen, seinen Körper besser zu verstehen, Beweglichkeit zu entwickeln, Muskulatur aufzubauen oder mehr Balance und Tragfähigkeit zu finden. Genauso kann eine Lektion aber auch mental einen großen Unterschied machen und einem Pferd mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Verständnis geben.

Bei Kora hilft diese Arbeit enorm dabei, in ihrem Körper mehr Beweglichkeit zu finden. Und auch muskulär hat sie sich noch einmal extrem verändert. 💪

Deshalb sollte man meiner Meinung nach auch nicht jedes Pferd an einem bestimmten Idealbild messen. Entscheidend ist, wo das Pferd gestartet ist, welche Voraussetzungen es mitbringt und wie es sich durch die Arbeit entwickelt.

Und bei Kora finde ich, kann man diese Entwicklung mittlerweile wirklich gut sehen. 🥰

Hättet ihr sie erkannt? 👀

07/08/2026

Ein kleiner Einblick in die Schrittarbeit mit Ona. ✨

Mittlerweile findet sie immer besser in die Seitengänge und ist in ihrer Hinterhand deutlich beweglicher geworden. Unser nächstes Ziel ist es, noch mehr Schulterfreiheit zu entwickeln.

Der Schritt ist allerdings nach wie vor ihre schwierigste Gangart und fordert uns am meisten.

Im Video seht ihr außerdem eines der ersten Male, wie ich unter dem Reiter halbe Tritte anfrage. Sie ist unglaublich motiviert und versucht mit viel Ehrgeiz herauszufinden, was ich von ihr möchte. Genau diese Lernbereitschaft macht die gemeinsame Arbeit so spannend. 🖤

Adresse

Ortsstraße
Langenorla
07381

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